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Mit AMD-Grafik: Samsung Series 7 Ultra im Kurztest
Vielversprechendes Ultrabook

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Das Samsung Series 7 Ultra mit diskreter AMD-Grafik hat das Zeug zum Verkaufsschlager. Netzwelt hat das Gerät auf dem MWC in Barcelona einem kurzen Test unterzogen.

Auf dem MWC in Barcelona konnte netzwelt Hand an Samsungs neues Top-Ultrabook Series 7 Ultra legen. Im robusten Gehäuse aus Aluminium stecken leistungsfähige Komponenten, wie eine diskrete AMD-Grafik und ein 13,3 Zoll großer Touchscreen. Der erste Eindruck vom neuen Ultrabook-Star: Sehr vielversprechend!

Zusammen mit anderen Notebook-Neuheiten stellte Samsung das Series 7 Ultra auf der CES in Las Vegas vor. Nun, auf dem MWC in Barcelona, konnte netzwelt einen Testlauf mit dem Ultrabook durchführen. Gemessen am Standard sind die verbauten Komponenten auf dem aktuellsten Stand, übertreffen diesen sogar teilweise. Hier sticht vor allem die diskrete AMD-Grafik Radeon HD8570M heraus - noch immer eine Seltenheit bei Ultrabooks, die meist mit interner Intel-Grafik leben müssen. Daher dürften sich auf dem Samsung Series 7 Ultra auch aktuelle Spiele halbwegs flüssig spielen lassen, sofern man es mit den Grafik-Einstellungen nicht übertreibt.

Nutzer können ihr Gerät mit bis zu 256 Gigabyte SSD-Speicher und 16 Gigabyte RAM ausstatten. Das Display mit einer hohen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten reagiert auf Berührungen - passend zum aktuellen Trend bei Windows 8-Geräten. Als Hauptprozessor kommt wahlweise Intels Core i5 oder Core i7 zum Einsatz. Alles in allem also ein sehr leistungsfähiges Gesamtpaket, das durch den Einsatz der taufrischen AMD-Grafik heraussticht.

Auch bei den Anschlüssen spart Samsung nicht. Insgesamt finden sich drei USB-Ports am Gehäuse, der an der linken Flanke unterstützt den fixen USB 3.0-Standard. Zusätzlich verbaut Samsung noch eine Mini-Display- sowie HDMI-Schnittstelle. Auch ein LAN-Port findet sich am Notebook, geschützt durch eine herunterklappbare Abdeckung. Ein Kensington-Schloss schützt vor Langfingern.

So fühlt es sich an

Das Aluminium-Gehäuse hinterlässt sofort einen hochwertigen Eindruck in den Händen. Das Gewicht liegt laut Herstellerangaben bei 1,46 Kilogramm. Im geschlossenen Zustand gibt der Display-Deckel auch dann nicht nach, wenn man ihn punktuell stark belastet. Auch eine etwas gröbere Behandlung sollte das Samsung-Ultrabook also schadlos überstehen. Netzwelt kratzte mit einem Schlüssel kurz am Gehäuse - ohne Folgen. Das per Magnet gesicherte Display lässt sich zudem mit nur einem Finger anheben ohne Gefahr zu laufen, dass es sich versehentlich öffnet.

Im Inneren blickt der Nutzer auf ein Standard-Tastatur-Layout. Der Druckpunkt der einzeln aufgehangenen Tasten ist vergleichsweise weich, der Hub knackig kurz. Alle Tasten sind hintergrundbeleuchtet. Eine kleine Besonderheit hat sich Samsung beim Einschaltknopf einfallen lassen - dieser ragt nun reliefartig aus dem Gehäuse heraus.

Erster Eindruck vom Display

Die Full HD-Anzeige des Series 7 Ultra strahlt selbst im gleißenden Messe-Licht hell. Die hohe Auflösung lässt einzelne Bildpunkte kaum erkennen. Bei der Farbintensität scheint es die Samsung-Anzeige jedoch ein wenig zu übertreiben - Rot und Gelb leuchteten fast mit der Deckenbeleuchtung um die Wette. Unter Messebedingungen lässt sich hierüber aber natürlich noch lange kein aussagekräftiges Urteil fällen.

Samsung Series 7 Ultra

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Kommt in wenigen Wochen mit AMD-Grafik auf den Markt: Samsung Series 7 Ultra. (Bild: netzwelt)

JBL-Lautsprecher sollen für einen besonders guten Klang sorgen. Netzwelt hat ein YouTube-Musikvideo auf voller Lautstärke abgespielt und der Text war trotz Messelärm klar verständlich. Die Mini-Speaker von JBL sitzen jedoch im Gehäuseboden und strahlen daher vornehmlich die Tischplatte an. Heimkino-Atmosphäre sollte man daher nicht erwarten. Aber das vermag bislang kein Ultrabook zu leisten.

Netzwelt meint

Starke Grafik, die auch das ein oder andere Spiel mitmacht. Ein robustes Gehäuse aus Aluminium und ein tragbares Gewicht. Ein Touchscreen mit hoher Auflösung. Viele Schnittstellen: Dieses Ultrabook hat das Potential für einen Verkaufsschlager. Der Erfolg hängt aber auch vom Preis ab.

Amazon.de listet das Modell mit Core i5-Prozessor zwar bereits zum Preis von 1.400 Euro und dem Hinweis: "Versandfertig in 1-2 Monaten". Samsung-Verantwortliche in Barcelona sprechen jedoch von einem Einstiegspreis "rund um 1.000 Euro". Sollte letzteres der Fall sein, dürfte einer hohen Verbreitung des Mobilcomputers nicht mehr viel im Wege stehen.

Weitere Neuigkeiten vom MWC in Barcelona finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt.

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Das Samsung Series 7 Ultra mit diskreter AMD-Grafik hat das Zeug zum Verkaufsschlager. Netzwelt hat das Gerät auf dem MWC in Barcelona einem kurzen Test unterzogen.

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Mit AMD-Grafik: Samsung Series 7 Ultra im Kurztest
Mit AMD-Grafik: Samsung Series 7 Ultra im Kurztest
Auf dem MWC in Barcelona konnte netzwelt das Samsung-Notebook Series 7 Ultra kurz testen.
http://www.netzwelt.de/news/95282-amd-grafik-samsung-series-7-ultra-kurztest.html
2013-02-26 14:33:36
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/gallery/2013/5699/46448.jpg
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