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Airport Simulator 2013: Im Kurztest

Mit dem virtuellen Dasein als Bauer ging es los, doch mittlerweile hat der Simulations-Boom fast jeden Lebensbereich erfasst. Vom Truck-, Zug-, Bus- und Schwebebahn-Simulator bis zu Spreng-, Abriss- und Holzfäller-Spielchen gibt es fast alles, was geneigte PC-Besitzer virtuell nacherleben können. Publisher rondomedia wirft nun mit dem "Airport Simulator 2013" eine weitere Software auf den Markt, die vom Wirbel um den Berliner Flughafen profitieren könnte. Vom Check-in über den Zoll bis zur Gepäckabfertigung, von der Wartung der Flugzeuge über Sicherheitsdienste, Fluglotsen und Bodenpersonal - in einem Flughafen gibt es reichlich Stoff für eine abwechslungsreiche Simulation mit Management-Teil. Aber schöpft der "Airport Simulator 2013" dieses Potenzial auch aus?

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Airport Simulator 2013: Im Kurztest - Politisch aktuell, technisch altbacken: Der "Airport Simulator 2013" verdonnert PC-Spieler zum wenig fordernden Schichtdienst am virtuellen Flughafen. (Bild: Rondomedia)
Politisch aktuell, technisch altbacken: Der "Airport Simulator 2013" verdonnert PC-Spieler zum wenig fordernden Schichtdienst am virtuellen Flughafen. (Bild: Rondomedia)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Video: Airport Simulator 2013
  2. 2
  3. 3
  4. 4Fazit
  5. 5Datenblatt

Klar, auch auf dem Flughafen sollte man erst mal klein anfangen. Und so lernt man zunächst in einer Reihe von Tutorial-Missionen, wie man den Flieger betankt oder enteist, mit Gepäck belädt, die Fluggastbrücke in Position bringt. Die Abläufe gestalten sich dabei immer sehr ähnlich - man wechselt nur die Fahrzeuge, die es in die richtige Position zu bringen gilt. Für abgeschlossene Aufgaben gibt es kleine Anerkennungen und Geld, mit dem man im weiteren Verlauf seinen Fuhrpark aufstocken kann. Auf den eigentlichen Spielablauf hat es jedoch kaum Auswirkungen.

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Die Steuerung gestaltet sich sehr einfach und dürfte auch unerfahrene Spieler kaum überfordern. Das wundert nicht - denn die zu bewältigenden Aufgaben werden auch nach dem Tutorial weder anspruchsvoller noch spannender. Sie beschränken sich auf das Abarbeiten von Standardabläufen, es gibt keine Überraschungen wie etwa Fluggäste mit verdächtigen Gegenständen im Gepäck, Streiks des Bodenpersonals oder Gefahrensituationen, in denen schnelles Handeln gefordert ist. Management-Elemente vermisst man ebenso wie eine realistische Fahrphysik oder ein Schadensmodell, das zumindest das Manövrieren zu einer kleinen Herausforderung machen könnte.

Video: Airport Simulator 2013

Die 3D-Grafik ist äußerst nüchtern. Sie wirkt altbacken, detailarm und "billig". Man hat das Gefühl, sich vollkommen allein auf dem Gelände zu bewegen - vom hektischen Treiben an einem Verkehrsknotenpunkt keine Spur. Dazu passt dann wenigstens der öde Sound, der auch aus einem Spiel aus den frühen 90er Jahren stammen könnte.

Airport Simulator 2013: Im Kurztest

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Fazit

"Airport Simulator 2013" enttäuscht auf der ganzen Linie: Fehlende Komplexität, keine Abwechslung, technisch nicht zeitgemäß. Das Programm gehört eher zu den Tieffliegern des Simulations-Genres - ein Kauf lohnt sich trotz des günstigen Preises von rund 20 Euro nicht.

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Datenblatt

Airport Simulator 2013
SpielnameAirport Simulator 2013
HerstellerRondomedia
VertriebRondomedia
GenreSimulation
Erhältlich ab13.02.2013
Preisca. 20 Euro
EAN Code4032222441442
SchwierigkeitAnfänger bis Fortgeschrittene
Alterohne Altersbeschränkung
Multiplayernein
Sonstiges 
Bewertung Grafikausreichend
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundausreichend
Bewertung Spielspassmangelhaft
Bewertung Gesamtmangelhaft
SystemPC

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