Hardware-Tipps und Bastelanleitungen
iFixit: Kostenlose Reparatur-Anleitungen für Apple und Co.
Wer kennt das nicht: Kaum ist die Frist für die gesetzliche Gewährleistungspflicht verstrichen oder die Apple-Zusatzgarantie abgelaufen, funktioniert das Gerät nicht mehr. Reparaturdienste sind oft so teuer, dass sie den eigentlichen Wert übersteigen. Da bleibt nur eins: selbst Hand anlegen. Doch die komplexe Elektronik hat durchaus ihre Tücken - ein Fehler und die Reparatur kann schnell weitere nach sich ziehen. Daher sollte man sich vorher genau informieren. Zum Beispiel auf der US-Internetplattform iFixit („Ich repariere es“) - hier werden kostenlos Anleitungen für Geräte und Notfälle jeder Art angeboten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Aus der Not heraus entstanden
- 2Kollektiver Blick ins Innenleben der Geräte
- 3Fazit:
Aus der Not heraus entstanden
Die Idee zu iFixit wurde 2003 in einem Studentenwohnheim in Saint Luis, USA geboren. Zwei Studenten reparierten ein altes iBook auf die harte Tour: Ohne Anleitung und ohne Hilfe, frei nach dem trial-and-error-Prinzip. Ersatzteile besorgten sie sich aus anderen Geräten, die mühsam zusammengesucht und ausgeschlachtet werden mussten. Danach beschlossen die beiden kurzerhand, selbst Ersatzteile für Apple-Reparaturen zu verkaufen. Da diese aber erst dann nützlich sind, wenn man sie zu gebrauchen weiß, entstand die Idee zu einer Plattform für Reparaturanleitungen.
Zu Beginn konzentrierte sich iFixit hauptsächlich auf Apple-Produkte. Mittlerweile findet man Anleitungen zu Geräten aller Art: vom Toaster über Smartphones bis zur Spielkonsole ist alles dabei. Den Anleitungen kann man auch gut ohne tiefere Englischkenntnisse problemlos folgen, da die meisten mit Fotos zu jedem Schritt dokumentiert sind.
iFixit ist zudem interaktiv: Nutzer können Anleitungen selbst ins Netz stellen und bestehende Leitfäden erweitern und verbessern. So ist um die Plattform herum eine lebendige Bastler-Community entstanden, die sich auch neuer Probleme schnell annimmt und Lösungen anbietet. So ist es möglich, sich gemeinsam mit anderen Bastlern anhand von Hinweisen der Ursache des Problems zu nähern und findet dabei womöglich Gleichgesinnte, die mit wertvollen Tipps weiterhelfen können.


Wie gut lässt sich Microsofts Surface reparieren? Das wollte der Reparaturdienst iFixit wissen und nahm das neue Tablet auseinander. Dabei schnitt der mobile Rechner besser ab als Apples iPad.
Das Nexus 4 lässt sich laut den Spezialisten von iFixit genauso leicht reparieren wie das Apple iPhone 5. Beim Auseinanderbauen entdeckten die Bastler zudem einen LTE-Chip.
In einem weiteren Teardown haben die Spezialisten von iFixit das Surface Pro auseinandergeschraubt. Bezüglich der Reparaturmöglichkeiten schneidet das Tablet von Microsoft nicht sonderlich gut ab.
Nur für Tüftler: iFixit hat Apples neues iPad mini und iPad 4 eine negative Bewertung verpasst. An zu vielen Stellen der Tablets halte Klebstoff einzelne Bauteile zusammen, was eine Reparatur beinahe unmöglich mache.
Schraubendreher reichen nicht: Wer den neuen Apple iMac reparieren will, benötigt eine Heißluftpistole. Das Modell erhält deshalb schlechte Noten von iFixit.
Das Retina-Display ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, schreibt der Online-Dienst iFixit, der den Bildschirm in seine Einzelteile zerlegt hat. Allerdings lasse sich das Display auch nur schwer reparieren.
Wie der US-amerikanische Reparaturservice iFixit enthüllt, nutzt Apple neuerdings einen neuen Schraubentyp, um Nutzereingriffe beim iPhone 4 und dem neuen Macbook Air zu unterbinden.





Beiträge
insgesamt 1 BeitragAuf jeden Fall eine sehr coole Seite! Hat mir damals sehr geholfen, als die Platte meines iMacs abgeschmiert ist. Mit Hilfe von iFixit habe ich mir dann auch aneignen können, wie man an Apples ziemlich verkapselten...