Linux

Ubuntu: Neue Version für Tablets vorgestellt (Update)

In einem Video hat Mark Shuttelworth eine neu Ubuntu-Version für Tablets vorgestellt. Die neue Variante der Linux-Distribution soll sich perfekt an die Gegebenheiten von Tablet-PCs anpassen und lässt sich wie ein Desktop-PC nutzen.

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Der Countdown läuft. (Bild: Ubuntu.com)
Der Countdown läuft. (Bild: Ubuntu.com)
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Das Update von 17.40 Uhr finden Sie am Ende dieses Artikels.

Dass es schon bald die ersten Smartphones mit der Linux-Distribution Ubuntu geben wird, ist seit Längerem bekannt. Ein Countdown auf der offiziellen Ubuntu-Seite weist nun darauf hin, dass es das auf Gesten basierende Betriebssystem demnächst wohl auch für Tablet-PCs geben wird. Als Indiz dafür dient der Spruch neben dem Timer: "Tick, tock, tablet time!"

Nur ein OS?

Da es sich schon bei dem Betriebssystem für Smartphones um eine vollwertige Linux-Distribution handelt, die an einen Monitor angeschlossen als Ersatz für die Desktop-Version genutzt werden kann, bleibt abzuwarten, was die Ubuntu-Entwickler genau vorstellen.

Neben neuen Details zu dem freien OS und Informationen darüber wie es genau auf Tablets genutzt werden könnte, ist es ebenso möglich, dass während der Präsentation komplett neue Hardware gezeigt wird. Um exakt 17 Uhr deutscher Zeit wird das Geheimnis hier gelüftet.

Besucher des Mobile World Congress in Barcelona können sich so oder so freuen: Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Entwickler hier Testversionen des Betriebssystem zeigen.  

Update 17:40 Uhr: Ubuntu Tablet-OS vorgestellt

Mark Shuttelworth, Inhaber von Canonical und Hauptsponsor von Ubuntu, hat in einem Video Ubuntu für Tablets vorgestellt. In seiner neusten Version ist die Linux-Distribution fit für die Verwendung auf Tablets. Das Betriebssystem passt sich automatisch an die Auflösung des Bildschirms an und lässt sich mit den vom Handy-OS bekannten Gesten steuern.

Eine besondere Funktion des neuen Systems ist, dass gleichzeitig eine Smartphone-App und eine Anwendung für das Tablet ausgeführt werden können. Dieser Modus ähnelt der von Windows 8 bekannten Splitscreenfunktion, mit der sich zwei Applikationen gleichzeitig dargestellen lassen.

Mark Shuttelworth betonte erneut, dass die Ubuntu-Versionen, die auf den Smartphones und Tablets laufen vollwertige Linux-Distributionen sind. Schließt der Nutzer an sein Ubuntu-Tablet beispielsweise Tastatur und Maus an, dann verhält sich das System wie eine Desktop-Variante. Einzige Bedingungen dafür sind bestimmte Hardware-Voraussetzungen.

Selber testen können die Tablets mit dem Betriebssystem alle Besucher des Mobile World Congress. Dieser findet vom 25 bis zum 28 Februar in Barcelona statt.

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