Deutlich höherer Verkaufspreis erwartet
Produktionskosten: iPad mini mit Retina-Display wäre neun Euro teurer
Das Display ist einer der wenigen - dafür umso relevanteren - Kritik-Punkte am Apple iPad mini. Die Analysten von iSuppli haben nun errechnet, dass ein Modell mit Retina-Anzeige die Produktionskosten um zwölf US-Dollar pro Tablet in die Höhe treiben würde. Dies würde letztendlich zu deutlich teureren Verkaufspreisen führen.
Klein, leicht, handlich - nur leider ein wenig verpixelt: Wer das iPad mini zum ersten Mal in den Händen hält und die hochauflösende Retina-Anzeige des 9,7-Zoll-Modells gewohnt ist, wird sich ein entsprechendes Pendant für Apples kleinstes Tablet wünschen. Brancheninsider und Analysten gehen davon aus, dass Apple ein entsprechendes Modell bei der nächsten Produktaktualisierung vorstellen wird.
Mehrkosten von zwölf US-Dollar pro Einheit
Die Firma iSuppli kommt in einer aktuellen Untersuchung zu dem Schluss, dass ein solches iPad mini in der Produktion etwa zwölf US-Dollar (circa neun Euro) mehr kosten würde. Bleiben alle anderen Spezifikationen und technischen Bauteile im Vergleich zum aktuell erhältlichen Modell identisch, würden sich die Gesamtkosten pro Einheit auf über 200 US-Dollar summieren. Die Differenz scheint auf den ersten Blick marginal - würde aber zu deutlich höheren Preisen für Verbraucher führen.
Laut iSuppli beträgt der Stückpreis für das derzeit noch verbaute 7,9-Zoll-Panel 32 US-Dollar. Die Gesamtkosten pro iPad mini belaufen sich demnach auf 188 US-Dollar pro Einheit. Apple verkauft die günstigste Variante des iPad minis in den USA für 329 US-Dollar. Sollte Apple die nächste Generation des iPad mini mit Retina-Display auf den Markt bringen, müsste die Anzeige eine höhere Gesamthelligkeit liefern, was wiederum zu mehr verbauten LEDs führen müsste. Wie digitimes berichtet, rechnen Analysten mit einem iPad mini Retina, das in der Herstellung 30 Prozent teurer als die aktuelle Generation wäre.
Einen ausführlichen Testbericht zum aktuell erhältlichen iPad mini finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt.
Testbericht: Apple iPad Mini
Das iPad mini schlägt sich im ausführlichen Test gut, allerdings macht dem Tablet-Computer im Gesamtfazit der hohe Preis und das schwache Display einen Strich durch die Rechnung. ~ Michael Knott
Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen

Auch wenn das neue iPad erst in zwei Tagen in den Handel kommt, gibt es immer wieder neue Berichte mit Details zu dem Tablet. Aktuell geht es um die Frage, wer als Lieferant für das Retina-Display dient.
Das US-amerikanische Marktforschungsinstitut IHS iSuppli hat das neue iPad auseinander genommen und sich die Hardware-Komponenten angesehen. Das Ergebnis: Apples neues iPad ist deutlich teurer als der Vorgänger. Allein die Materialkosten für das 4G-Modell mit 32 Gigabyte internem Speicher betragen rund 276 Euro.
Apple könnte die 13-Zoll-Variante des MacBook Pro mit Retina-Display zusammen mit dem iPad mini präsentieren. Dies will das Apple-Blog 9to5mac.com von einer zuverlässigen Quelle erfahren haben.
Das iPad mini kostet Apple offenbar 188 US-Dollar in der Herstellung. Dies wollen die Marktanalysten von IHS beim Auseinandernehmen des Tablets herausgefunden haben.
Insider-Informationen im Netz zufolge werkelt Apple bereits am iPad mini 2. Offenbar soll das nächste Gerät der 7,9-Zoll-Tablet-Serie ein Retina-Display besitzen.
Das iPad mini 2 könnte über ein hochauflösendes Display verfügen. Dies berichtet der Branchendienst digitimes.com. Zudem wird die nächste Generation der 9,7-Zoll-iPads vermutlich leichter werden.
Sind erste Bilder zum iPad 5 aufgetaucht? Die Fotos, die ein Apple-Blog nun veröffentlichte, lassen diesen Schluss jedenfalls zu. Zu sehen ist die vermeintliche Rückseite des iPad 5, die genauso flach wie die des iPad mini ausfallen soll.




