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Ausprobiert: Asustor-NAS als TV-Zentrale und Media Player AS-602T mit Software nachrüsten

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Der Netzwerkspeicher Asustor AS-602T kann mittels Zusatzsoftware in einen Media Player verwandelt werden. Eignet sich das NAS als Multimedia-Zuspieler fürs Wohnzimmer?

Mit nützlicher Software wird aus den Netzwerkspeichern der Asus-Tochterfirma Asustor ein Media Player mit Fernsehempfang. Netzwelt schaute sich die Funktion am Modell AS-602T näher an.

Der Netzwerkspeicher AS-602T der Asus-Tochter Asustor begrüßt den Anwender mit einer aufgeräumten und schicken Benutzeroberfläche. Bunte Symbolflächen wirken zeitgemäß und erleichtern den Zugang zum System des Gerätes. Das NAS verfügt über zwei Festplattenschächte und besitzt insgesamt sechs USB-Schnittstellen (2xUSB 3.0, 4xUSB 2.0) sowie zwei Gigabit-Ports.

Vorteil des Netzwerkspeichers ist ein HDMI-Anschluss, wie er auch am QNAP TS-269L anzutreffen ist. Darüber lässt sich eine Verbindung des Netzwerkspeichers mit einem Fernseher herstellen. Mit einer Software-Erweiterung wird der AS-602T dann zum Media Player. Mit der Zusatzanwendung DVBLink TV Server empfängt das NAS auch DVB-T-Streams.

Boxee als Media Player-Software

Der Reihe nach: Als Media Player-Software zur Bedienung am Fernseher setzt Asustor auf die bekannte Anwendung Boxee. Als Basis des Programms dient der XBMC-Player. Entsprechend umfangreich sind die Funktionen der Software - es werden unzählige Film- und Videoquellen aus dem Internet angezapft, ergänzende Apps sind installierbar, Netzwerkmedien abspielbar, viele Medienformate werden unterstützt. Auch die Optik gefällt durchweg. Leider liegt die Software in der älteren Version 0.9.28 vor. Die Installation der Boxee-Version erfolgt über den Software-Center App Central. Ob es ein Update auf eine neuere Version gibt, ist ungewiss.

Trotz der fraglichen Auffrischung - Boxee ist eine gelungene Media Center-Software. Wegen der Lüfter- und Festplattengeräusche sollte man das NAS am besten in den TV-Schrank stellen, will man den Netzwerkspeicher im Wohnzimmer am Fernseher betreiben. Als praktisch im Test erwies sich die Fernbedienung mit der Gratis-App AiRemote von Asustor. Die Kontrolle via Miniprogramm ist aber in der Regel umständlicher als mit einer herkömmlichen Steuerung. Das liegt in erster Linie an der Touchscreen-Steuerung und der virtuellen Tastatur. Alternativ setzen Anwender auf Tastatur und Maus als Fernbedienung der Boxee-Software.

Asustor: NAS als TV-Zentrale und Media Player

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Der Netzwerkspeicher der Asus-Tochter wird von einem Intel Atom Dual-Core-Prozessor mit 2,13 Gigahertz angetrieben. (Bild: netzwelt)

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Alexander Zollondz
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