Sieben E-Reader im Vergleichstest
Cybook Odyssey HD Frontlight von Bookeen
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Bookeen Cybook Odyssey HD Frontlight: Der Cybook Odyssey HD Frontlight von Bookeen punktet durch die Unterstützung des EPUP-Formats und den angebundenen Thalia Online-Shop, der mit einem ähnlich großen Sortiment wie Amazon aufwarten kann. Die Beleuchtung überzeugt hingegen nicht. Zum Video: Bookeen Cybook Odyssey HD Frontlight
Bookeen hat in Kooperation mit Thalia einen E-Reader mit Hintergrundbeleuchtung auf den Markt gebracht. Der Cybook Odyssey HD Frontlight lässt sich also auch ohne externe Lichtquelle zum Lesen im Dunkeln verwenden. Diese Funktion lässt sich Bookeen wie alle anderen Hersteller auch ordentlich bezahlen - 129 Euro kostet das Modell.
Die Beleuchtung verschluckt jedoch das analoge Lesegefühl des sonst guten E-Ink-Displays (Auflösung 1.024 x 758 Pixel). Die Augen sind so schnell angestrengt. Auch wenn die geringste Leuchtstärke zum Lesen ausreicht. Negativ sind zudem die Lichthöfe am unteren Rand des Bildschirms, die bei dem Modell von Bookeen stark auftreten und die Beleuchtung noch zusätzlich unruhig erscheinen lassen.
Abgesehen von den eingebauten LEDs bietet der Reader ein WLAN-Modul und ist mit dem Online-Shop von Thalia verbunden. Das Buchsortiment ist entsprechend umfangreich. Alternative Quellen lassen sich zudem über den integrierten Browser suchen. Die gängigsten Formate werden wie bei der Konkurrenz unterstützt - Word-Dokumente allerdings nicht. Neben der Touchscreen-Steuerung unterstützen zudem die physikalischen Tasten am Rand beim Lesen. Der PDF-Lesemodus ist ähnlich gut ausgerüstet wie beim PocketBook Basic New und weist ebenfalls einen Reflow-Modus auf. Den ausführlichen Test finden Sie hier.
Kindle Paperwhite von Amazon
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Amazon Kindle Paperwhite: Amazons Kindle Paperwhite gehört trotz oder gerade wegen seiner integrierten Beleuchtung zu den derzeit besten E-Book-Readern auf dem Markt. Zum Video: Amazon Kindle Paperwhite
Ähnlich wie das Gerät von Bookeen profitiert auch der Kindle Paperwhite von seiner Shopanbindung. Alle aktuellen Bestseller sind im E-Book-Shop von Amazon zu finden. Außerdem können Premium-Nutzer monatlich ein Buch kostenlos lesen. Die integrierte Beleuchtung sorgt auch beim Gerät von Amazon für den stattlichen Preis von 129 Euro.
Auch hier treten zudem die oben bereits erwähnten Probleme der LED-Beleuchtung auf. Das Licht wirkt unruhig und am unteren Rand bilden sich starke Lichthöfe. Nutzer sollten testen, ob die Beleuchtung für sie einen Mehrwert darstellt, denn im Test machte das Lesen auf dem E-Ink-Display (Auflösung 1.024 x 758 Pixel) des Kindle Paperwhite nur bei ausgeschalteter Beleuchtung Spaß.
Ein weiterer Kritikpunkt am Modell von Amazon ist die fehlende Unterstützung des gängigen Dateiformats EPUB. E-Books kann der Reader nur im Kindle-Format AZW lesen. Wer dennoch EPUBs will, muss sie erst umständlich konvertieren. Bilder sowie Word-Dokumente lassen sich jedoch ohne Umstände auf dem Gerät lesen. Bei PDFs bietet der Kindle jedoch keine große Modi-Auswahl an. Die Steuerung erfolgt über den 6-Zoll-Touchscreen. Neben der Auflösung hat Amazon auch die Reaktionszeit des Kindle im Vergleich zu Vorgängern verbessert.
Eine Besonderheit des Paperwhite: Ihn gibt es auch mit 3G-Unterstützung, wodurch der Leser auch ohne WLAN-Zugang Bücher herunterladen kann. Zusätzliche Kosten entstehen für den Nutzer nicht, denn die Kosten trägt Amazon - auch im Ausland. Für das Surfen eignet sich der integrierte Browser aber nur bedingt. Den ausführlichen Test finden Sie hier.
Kobo glo von Kobo
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Kobo glo im Test: Der E-Book-Reader Kobo glo lässt sich nicht nur bei Licht, sondern durch die integrierte Beleuchtung auch im Dunkeln zum Lesen verwenden. Im Test schnitt die sogenannte ComfortLight-Technik des Geräts sehr gut ab. An anderer Stelle hakt es jedoch. Zum Video: Kobo glo im Test
Neben dem HD Frontlight von Bookeen und dem Kindle Paperwhite von Amazon besitzt auch der Kobo glo Beleuchtung. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist Hersteller Kobo bei diesem E-Reader jedoch ein besseres Licht gelungen. Die Lichthöfe am unteren Rand des E-Ink-Displays sind minimal und speziell bei der geringsten Lichtstärke, kaum zu erkennen. Das besagte analoge Lesegefühl verschluckt das Licht dennoch. Geschmackssache! Auch hier schlägt die Beleuchtung im Preis von 129 Euro zu buche.
Ins Internet gelangen Nutzer des Kobo glo über WLAN. Angebunden ist der eingangs bereits erwähnte Kobo eigene E-Book-Store, der allerdings lückenhaft ist. Alternativ können Nutzer mit dem integrierten Browser Bücher von anderen Shops oder Webseiten herunterladen. Die Tastatur auf dem Touchscreen verschluckt aber des Öfteren Buchstaben, was die Eingabe mitunter langwierig gestaltet. Während der Kobo glo bei EPUBs und Bildern in der Regel keine Probleme mit der Anzeige hat, stellen PDFs erneut ein Problem dar. Nerviges hin- und herscrollen ist erforderlich, um alle Abschnitte des Dokuments einsehen zu können. Word-Dokumente werden nicht unterstützt. Zum ausführlichen Test geht es hier.
Sony PRS-T2 von Sony
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Sony PRS-T2: Schnellster beim Seitenwechsel: Dank des flotten E-Ink-Displays kann man mit dem E-Reader von Sony auch rudimentär im Internet surfen. Aber das Display hinterlässt auch beim Betrachten von Ebooks eine gute Figur. Zum Video: Sony PRS-T2
Der PRS-T2 von Sony ist der teuerste E-Reader mit einer UVP von 139 Euro. Der E-Reader besitzt allerdings keine Beleuchtung. Stattdessen mit 164 Gramm ein sehr geringes Gewicht. Die Steuerung gelingt über Touchscreen und physikalische Knöpfe am Rand. Im Test überzeugte besonders die Verarbeitung, der schnelle Seitenwechsel des Geräts und die gute Darstellung des E-Ink-Displays trotz der vergleichsweise geringeren Auflösung von 800 x 600 Pixeln.
Mithilfe eines Stylus lässt sich das E-Ink-Display zudem auch zum Schreiben von Notizen nutzen. Selbst direkt in einem Buch können Leser Vermerke schreiben. Diese lassen sich auch an Evernote weiterleiten. Der Stift lässt sich allerdings nicht im Gerät verstauen.
Ins Netz gelangt das Modell von Sony über WLAN. Seit Ende 2012 ist der Reader auch an den Sony eigenen E-Book-Shop angebunden, sodass unterwegs Bücher heruntergeladen werden können. Das Sortiment ist umfangreich. Alle aktuellen Bestseller waren zu finden. Mithilfe des im Test überzeugenden Browsers lassen sich auf Wunsch jedoch auch Alternativen nutzen.
Der Sony-Reader unterstützt die gängigen Dateiformate. Word-Dokumente sind nicht dabei. Dafür überzeugt das Modell von Sony wieder durch einen guten PDF-Lesemodus, der sich wie beim PocketBook Basic New und Modell von Bookeen unterschiedlich variieren lässt. Hier finden Sie einen ausführlichen Test.
Fazit
Technisch liegt der Sony PRS-T2 - trotz fehlender Hintergrundbeleuchtung - an der Spitze der Rangliste. Der schnelle Seitenwechsel, die Notierfunktion, der gute PDF-Lesemodus und der integrierte Browser haben die netzwelt-Redaktion überzeugt.
Aber: Wie der Vergleich zeigt, sind die Einsatzmöglichkeiten der hier aufgeführten E-Reader sehr unterschiedlich. Interessierte müssen sich also überlegen, welche Funktion in ihrer persönlichen Prioritätenliste ganz oben steht.
Testberichte zu den erwähnten Produkten
Amazons Paperwhite ist der erste E-Book-Reader des Onlineversandhändlers mit einer eingebauten Beleuchtung. Im Test zeigt aber gerade diese deutliches Verbesserungspotential. ~ Michael Knott
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Suchen Sie nach einem E-Book-Reader mit Beleuchtung? Dann ist der Kobo glo mitunter die richtige Wahl für Sie. Im Test konnte das Gerät mit der ComfortLight-Technik überzeugen. Dennoch müssen Nutzer auch mit einem Handicap leben. ~ Annika Demgen
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Der E-Reader PocketBook Basic New bietet weder Internet- noch Shop-Anbindung. Dennoch konnte das Gerät im Test durchaus überzeugen. Warum, zeigt der Test. ~ Annika Demgen
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