Die Qual der Wahl

Sieben auf einen Streich: Welcher E-Reader ist der beste?

Der E-Reader-Markt wird zunehmend größer und die Hersteller verpassen ihren Lesehilfen immer mehr Funktionen. Der neueste Clou: E-Reader mit Beleuchtung. Doch ist dies wirklich eine sinnvolle Egränzung? Netzwelt hat sieben aktuelle Modelle mit einander verglichen und kürt den besten.  

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1eBook Reader 4 Ink von TrekStor
  2. 2Kobo mini von Kobo
  3. 3PocketBook Basic New von PocketBook
  4. 4Cybook Odyssey HD Frontlight von Bookeen
  5. 5Kindle Paperwhite von Amazon
  6. 6Kobo glo von Kobo
  7. 7Sony PRS-T2 von Sony
  8. 8Fazit

Leicht fällt die Wahl des besten E-Readers nicht, denn die auf dem Markt befindlichen Geräte sind doch sehr unterschiedlich. Eine Kaufempfehlung hängt dabei auch immer von den persönlichen Präferenzen und dem gewünschten Einsatzgebiet ab. Dies sollten Sie beim folgenden Vergleich im Kopf behalten. 

eBook Reader 4 Ink von TrekStor



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eBook Reader 4 Ink von Weltbild und TrekStor im Test: Der eBook Reader 4 Ink wird von TrekStor hergestellt und von Weltbild vertrieben. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt diesmal kein LC-Display, sondern ein E-Ink-Bildschirm zum Einsatz. Der netzwelt-Test zeigt, ob dieser Wechsel eine gute Wahl ist. Zum Video: eBook Reader 4 Ink von Weltbild und TrekStor im Test

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Der E-Reader von TrekStor wird von Weltbild und Hugendubel vertrieben. Wie fast alle Geräte in diesem Vergleich besitzt er ein sechs Zoll großes E-Ink-Display mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Die Steuerung funktioniert über die physikalischen Knöpfe am Rand.

Auch die gängigsten Dateiunterstützungen sind beim 4 Ink zu finden. Nutzer können also Dateien im EPUB-, PDF-, TXT-, HTML-, FB2-, PBD- und RTF-Format öffnen Auch Bilder (BMP, JPEG, GIF, PNG) lassen sich in 16 Graustufen anzeigen. Mit einer UVP von 59,99 Euro ist das Gerät derzeit das günstigste auf dem Markt.

Abgesehen davon, dass Nutzer aufgrund des günstigen Preises auf Internet- und Shopanbindung verzichten müssen, zeigten sich im Test jedoch handfeste Mängel. So ist die Verarbeitung des E-Readers schlampig und der PDF-Lesemodus praktisch nicht zu gebrauchen. Außerdem traten immer wieder den Lesefluss störende Ghosting-Effekte auf. Zum ausführlichen Test.

Kobo mini von Kobo



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Kobo mini im Test: Mit dem Kobo mini bringt Hersteller Kobo einen besonders günstigen E-Reader auf den Markt. Dessen Hosentaschen-Format dürfte jedoch nicht jedem gefallen. Zum Video: Kobo mini im Test

Der Kobo mini ist ein besseres Beispiel dafür, das ein günstiger E-Reader nicht unbedingt schlechter sein muss als ein teurer. Die Software des kleinsten Readers im netzwelt-Vergleich, ist mit der des großen Bruders Kobo glo praktisch identisch. Entsprechend erhalten Nutzer hier auch beinahe die gleiche Qualität, wobei der Kobo mini nur rund 70 Euro kostet. Abstriche müssen Anwender lediglich bei der Prozessorleistung, Auflösung und der Größe des Displays machen. 

Der E-Ink-Bildschirm des Kobo mini ist nämlich nur fünf Zoll groß und nicht die üblichen sechs. In der Praxis ist dies ein beachtlicher Unterschied. Beim Testen fiel dies jedoch nicht als störend auf. Ein solcher Mini-Reader bleibt dennoch Geschmackssache. Bei der sonstigen Ausstattung müssen Nutzer aber wenig Abstriche machen. Extras wie WLAN-Modul, Shopanbindung, Browser und Spiele sind vorhanden. Die Dateiunterstützung entspricht größtenteils der des 4 Ink. Größtes Manko von Hersteller Kobo bleiben die Lücken im Buchsortiment.

Kobo mini typische Probleme sind selten auftretende Display-Fehler, durch die die Schrift verwaschen aussieht. Für PDFs ist der Reader zudem kaum geeignet, da der Lesemodus softwareseitig nicht besonders komfortabel ist und das kleine Display diesem Umstand nicht zuträglich ist. Zum Test geht es hier

PocketBook Basic New von PocketBook



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PocketBook Basic New im Test: Der PocketBook Basic New besitzt kein WLAN-Modul und ist dementsprechend auch nicht an einen Online-Buchhandel angeschlossen. Dennoch überzeugt der E-Reader im Test. Zum Video: PocketBook Basic New im Test

Der PocketBook Basic New gehört zu den Überraschungsgeräten in diesem Vergleich. Hinter dem nicht besonders auffälligen Gehäuse verbirgt sich ein sehr guter E-Reader, der zahlreiche Dateiformate unterstützt und dadurch auch für Menschen interessant sein dürfte, die ein Lesegerät zum Lesen von Nicht-EPUB-Dateien suchen.

Neben PDFs lassen sich auch Word-Dokumente auf dem Gerät lesen. Doc- und Docx-Dokumente können zudem in einer ähnlichen Lesequalität wie EPUBs betrachtet werden. Bei PDFs hakt es zwar auch beim Basic New hier und da, aber die vier unterschiedlichen Konfigurationsoptionen, die der Reader anbietet - unter anderem ein Reflow-Modus - bringen sehr viel mehr Komfort als die Konkurrenz.

Notizen und Anmerkungen lassen sich auf dem Gerät jedoch in keiner Datei erstellen. Der noch günstige Preis von rund 80 Euro geht zudem zu Lasten einer Internet- oder Shopanbindung. Nutzer müssen also per Micro-USB-Kabel Inhalte auf ihren Reader ziehen. Kaufinteressenten mit Kabel-Phobie sollten also die Finger von dem Basic New lassen. Alle anderen bekommen jedoch ein zuverlässiges, reaktionsschnelles Gerät mit Tasten-Steuerung, E-Ink-Display und Mini-Spielen als Extras für wenig Geld. Den Test finden Sie hier.

Nun machen wir einen Preissprung. Alle folgenden Modelle kosten über 100 Euro.


Testberichte zu den erwähnten Produkten

Amazon Kindle Paperwhite im Test

Amazons Paperwhite ist der erste E-Book-Reader des Onlineversandhändlers mit einer eingebauten Beleuchtung. Im Test zeigt aber gerade diese deutliches Verbesserungspotential. ~ Michael Knott

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Kobo glo
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für 134.99
Kobo glo im Test

Suchen Sie nach einem E-Book-Reader mit Beleuchtung? Dann ist der Kobo glo mitunter die richtige Wahl für Sie. Im Test konnte das Gerät mit der ComfortLight-Technik überzeugen. Dennoch müssen Nutzer auch mit einem Handicap leben. ~ Annika Demgen

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PocketBook Basic New
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für 83.76
PocketBook Basic New im Test

Der E-Reader PocketBook Basic New bietet weder Internet- noch Shop-Anbindung. Dennoch konnte das Gerät im Test durchaus überzeugen. Warum, zeigt der Test. ~ Annika Demgen

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