Adobe Reader
Sicherheitslücke: Adobe warnt vor Schadcode in PDF-Dateien
Der Software-Hersteller Adobe warnt vor einer Sicherheitslücke in den aktuellen und jüngeren Versionen von Adobe Reader und Acrobat XI. Hacker nutzen die Schwachstelle bereits aus, um schädlichen Code per PDF-Dateien zu verteilen. Erst vor kurzem war eine Sicherheitslücke im Flash Player aufgetreten.
In einem Blogeintrag berichtet die IT-Sicherheitsfirma FireEye, dass sich in dem Adobe PDF Reader der Versionen 9.5.3, 10.1.5 und 11.0.1 eine Sicherheitslücke befindet. Die Lücke soll schon von einigen Angreifern ausgenutzt worden sein. Nachdem FireEye die Lücke entdeckt hat, sendete das Unternehmen alle gesammelten Daten an Adobe, um gemeinsam an dem Problem zu arbeiten. Genaue Details bezüglich der Lücke will das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nicht bekannt geben. Vermutlich können Angreifer mit der Sicherheitslücke Trojaner auf fremden Systemen einschleusen.
Update soll bald kommen
In der offiziellen Stellungnahme von Adobe heißt es, dass an einem Update gearbeitet wird, welches die Lücke schließen soll. In einem weiteren Eintrag rät das Unternehmen den Nutzern der betroffenen Software schützende Maßnahmen zu ergreifen.
Um sich gegen die Gefahr zu wappnen, sollen Anwender den geschützten Lesemodus einschalten. Aktiviert wird dieser im Adobe Reader. Nutzer müssen unter dem Menüpunkt Bearbeiten die Voreinstellungen aufrufen und dort das Menü Sicherheit (Erweitert) ansteuern. Hier aktiviert der Nutzer anschließend den Punkt erweiterte Sicherheit für Dateien aus dem Internet. Die genaue Anleitung kann hier eingesehen werden.
Schon vor einigen Tagen tauchte in Adobe-Produkten eine ähnliche Schwachstelle auf. In diesem Fall war aber der Flash Player betroffen. Angreifer konnten durch die Lücke per Word-Dokument schädlichen Flash-Code auf fremde Systeme einschleusen.


Eine Sicherheitslücke im Adobe Flash Player und Reader ermöglicht Cyberkriminellen die Kontrolle über infizierte Rechner zu erlangen. Der Hersteller will bereits in der nächsten Woche einen Patch veröffentlichen. Bis dahin sollten die Nutzer keine Excel-Dateien mit Flash-Inhalten aus unbekannter Quelle öffnen.
Adobe hat vier Sicherheitslücken beim Adobe Reader und bei Acrobat behoben. Daneben werden Sicherheits-Updates künftig im Monatsrhythmus oder bei Bedarf veröffentlicht.
Adobe schließt eine Sicherheitslücke des Flash Players. Am morgigen Freitag, 15. April, soll ein Update veröffentlicht werden. Die Lücke wird laut dem Software-Hersteller bereits aktiv ausgenutzt.
Adobe hat zwei kritische Sicherheitslücken im Flash Player gefunden. Nutzern wird geraten, das bereitgestellte Notfallupdate durchzuführen.
Apple und Adobe: Das passt nicht immer zusammen. Jetzt hat der Softwarehersteller allerdings eine neue Anwendung für iOS-Geräte veröffentlicht, ab sofort ist der Adobe Reader im App Store und bei iTunes erhältlich.
Für den Adobe Flash Player kann ein Update heruntergeladen werden. Daneben gibt es Neuerungen für Calibre, Google Chrome und Xine.
13 kritische Sicherheitslücken hat Adobe mit dem Update des Flash Players geschlossen. Bislang wurden die Schwachstellen dem Unternehmen zufolge noch nicht ausgenutzt. Google integriert die neue Version in die Aktualisierung von Chrome.




