Nützliche Erweiterung
Synology Video Station: Fernsehen mit dem Netzwerkspeicher im Test
Auch mit den NAS-Systemen von Synology ist ein TV-Empfang per DVB-T möglich. Die App Video Station für mobile Endgeräte erweitert die Funktionalität. Trotzdem hat die Lösung noch ein paar Mängel - die nicht nur mit dem fehlenden HDMI-Anschluss zu tun haben.

Inhaltsverzeichnis
- 1DVB-T-Sendersuche
- 2EPG für Aufnahmen
- 3Mobiles DVB-T-Fernsehen
- 4HDMI-Anschluss (noch) nicht vorhanden
- 5Fazit
Synologys Software-Erweiterung Video Station steht ab Version 4.1 der hauseigenen Betriebssystem-Software DiskStation Manager (DSM) für einige Netzwerkspeicher des Unternehmens zur Verfügung. Sie listet nicht nur Hintergrundinformationen auf dem NAS gespeicherter Filmen, sondern ermöglicht auch Live-Streaming per DVB-T und das Aufnehmen von Sendungen. Netzwelt testete die Videorekorderfunktion mit dem Netzwerkspeicher DS213+, der über zwei Festplattenschächte verfügt. Welche weiteren NAS-Systeme des Herstellers die Firmware DSM 4.1 und damit die Video Station unterstützen, können Sie hier einsehen.
Voraussetzung für den TV-Empfang ist ein DVB-T-Stick, der per USB an das NAS angeschlossen wird. Eine Liste der kompatiblen USB-Sticks hat Synology an dieser Stelle veröffentlicht. Die Installation der ebenfalls nötigen Erweiterung Video Station ist über das Software-Center Paketzentrum möglich.
DVB-T-Sendersuche
Vor der Inbetriebnahme des DVB-T-Sticks am NAS muss ein Videoordner und ein Ordner für DVB-T-Aufnahmen definiert werden. Beides erledigt man in den Einstellungen der Video Station. Vorher müssen die Ordner unter "Systemsteuerung", "Gemeinsamer Ordner" eingerichtet werden.
Unter "TV Aufnahme" und "Kanal scannen" in der TV Station startet man anschließend die Sendersuche, die wir mit dem Teststick eyetv DTT von Elgato durchführten. Eine Anzeige, die Aussagen zur Empfangsqualität gibt, steht nicht zur Verfügung. Der Aufruf von TV-Programmen erfolgt über den VLC Player, wobei das NAS automatisch eine URL ausgibt, wenn das Live-Streaming gestartet werden soll. Eine recht umständliche Lösung, die aber problemlos funktionierte.
Synology Video Station an der DS213+
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Bild vergrößern Im Synology-NAS sitzt eine Dual Core-CPU mit einer Taktfrequenz von rund einem GHz. Der Arbeitsspeicher beträgt 512 MB. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 17
Bild vergrößern Der Netzwerkspeicher nimmt zwei HDDs mit maximal je vier Terabyte auf. Die Laufwerke sind Hot Swap-fähig, können also auch im Betrieb herausgezogen werden. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 17
Bild vergrößern Zwei USB 3.0-Ports, eine Ethernet-Buchse, ein eSATA-Anschluss auf der Rückseite. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 17
Bild vergrößern Für den Empfang von DVB-T-Fernsehern müssen Anwender zunächst die Erweiterung Video Station aus dem Paketzentrum installieren. Die Software steht ab Version 4.1 der NAS-Firmware zur Verfügung. (Bild: Screenshot) - Bild 5 von 17
Bild vergrößern Nach dem Start der Anwendung muss ein Videoordner definiert werden. Dateien, die in diesem Ordner liegen, werden dann mit Hintergrundinformation aus dem Internet angezeigt. (Bild: Screenshot) - Bild 6 von 17
Bild vergrößern Anschließend sucht man DVB-T-Kanäle in der Region. Dafür muss der Tuner-Stick an eine der USB-Schnittstelen angeschlossen werden. (Bild: Screenshot) - Bild 7 von 17
Bild vergrößern Für den Fernsehempfang übergibt man TV-Streams dem VLC Player - eine recht umständliche Lösung. (Bild: Screenshot) - Bild 8 von 17
Bild vergrößern Die Aufnahmesteuerung ist über einen eingebauten EPG möglich. (Bild: Screenshot) - Bild 9 von 17
Bild vergrößern Programmierte Aufnahmen landen in einem gesonderten Reiter. (Bild: Screenshot) - Bild 10 von 17
Bild vergrößern Für die Anwendung Video Station ist auch eine kostenlose iOS-App erhältlich. (Bild: Screenshot) - Bild 11 von 17
Bild vergrößern Je nach Speicherort, greift das Miniprogramm auf Multimedia-Dateien zu. (Bild: Screenshot) - Bild 12 von 17
Bild vergrößern Mit der App lässt sich auch der EPG bequem steuern. (Bild: Screenshot) - Bild 13 von 17
Bild vergrößern Live-TV via Video Station-App ist leider nicht möglich: "Das Dateiformat kann nicht wiedergegeben werden." (Bild: Screenshot) - Bild 14 von 17
Bild vergrößern Gratis-Apps wie OPlayer Lite (iOS) und dem MX Player (Android) spielen die DVB-T-Streams aber auf mobilen Geräten ab. (Bild: Screenshot) - Bild 15 von 17
Bild vergrößern Aufgrund des fehlenden HDMI-Anschlusses kann man das NAS nicht direkt mit dem TV-Gerät verbinden. Allerdings ist eine Installation des Medienservers aus dem Paketzentrum möglich. (Bild: Screenshot) - Bild 16 von 17
Bild vergrößern Ist der Fernseher DLNA-fähig, kann man Aufnahmen per DVB-T und andere Multimedia-Dateien auch auf der Mattscheibe anschauen. (Bild: Screenshot) - Bild 17 von 17
Bild vergrößern Die Geräte müssen sich dafür nur im selben Netzwerk befinden. (Bild: Screenshot)






