Gespräche mit Foxconn laufen

Apple: Mehr als 100 Mitarbeiter arbeiten an der iWatch (Update)

Apple spielt mit der Idee, eine Uhr zu produzieren. Laut Berichten im Wall Street Journal und der New York Times laufen bereits Gespräche mit Zulieferer Foxconn. Ein aktueller Bloomberg-Bericht bestätigt die Existenz der Pläne: Mehr als 100 Apple-Mitarbeiter sind mit den Planungen zur iWatch beschäftigt.

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Ist zumindest mal im Gespräch: Uhr von Apple (Bild: netzwelt)
Ist zumindest mal im Gespräch: Uhr von Apple (Bild: netzwelt)
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Das Update vom 13. Februar finden Sie am Ende des Artikels.

Handy-Uhren könnten das klassische Smartphone bald ersetzen. Und Apple könnte mit der Präsentation einer "iClock" oder "iWatch", oder wie auch immer Cupertino eine Apple-Uhr nennen würde, vielleicht einen ähnlichen Erfolg feiern wie mit dem iPhone. So weit die Theorie. In der Praxis fristen Handy-Uhren aber noch ein echtes Nischendasein. Es gibt sie, aber im Alltag sieht man sie kaum.

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Gebogenes Display-Glas

Laut Informationen des Wall Street Journals befindet sich Apple derzeit in Gesprächen mit Hon Hai Precision Industry Co., hierzulande besser bekannt als Auftragshersteller Foxconn, um ein mögliches Design und Funktionen einer solchen Uhr zu diskutieren. Die New York Times berichtet in einem Blogbeitrag über Apples Pläne, die Uhr mit dem Betriebssystem iOS auszustatten. Das Display würde demnach aus gebogenem Glas bestehen. 

Eine Uhr von Apple wäre also zumindest in nicht allzu ferner Zukunft denkbar. Auch in Hinblick auf die Tatsache, dass aktuell immer mehr ambitionierte Projekte wie die E-Ink-Uhr Pebble die Aufmerksamkeit des technikbegeisterten Publikums auf sich ziehen. Zudem verstärkt sich der Trend zu Fitness-Trackern aller Art. Apple pflegt seit geraumer Zeit eine enge Geschäftsbeziehung zum Sportartikelhersteller Nike. Eine mögliche Apple-Uhr könnte demnach gleichzeitig auch Fitness-Gadget sein. Dennoch: Auch wenn immer wieder Informationshäppchen zu neuen Apple-Produkten durchsickern, bedeutet dies noch lange nicht, dass schlussendlich auch marktfähige Produkte daraus entstehen.

Update 13. Februar: Mehr als 100 Apple-Mitarbeiter an Planungen zur iWatch beteiligt

Wie Bloomberg unter Berufung auf zwei Insider berichtet, arbeiten bereits über 100 Apple-Mitarbeiter an der iWatch. Das Team bestehe sowohl aus Hardware- und Software-Spezialisten als auch aus Marketing-Experten und Technikern, die bereits in die Entwicklung von iPhone und iPad involviert waren. 

Die Hinweise verdichten sich also, dass Apple tatsächlich an einer Art Computer für das Handgelenk arbeitet. Dieser könnte Teilaufgaben von iPhone oder iPad übernehmen und steuern. "Die iWatch wird eine Lücke in Apples Ökosystem füllen. Wie andere bahnbrechende Apple-Produkte, wird sie zu Beginn wohl unterschätzt werden. Dann aber wird sie einen entscheidenen Einfluss auf unser Leben nehmen und Apples Zukunft mitbestimmen", ist sich der ehemalige Apple-Mitarbeiter Bruce Tognazzini in einem Blog-Eintrag sicher.  

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