Alle Plattformen betroffen
Flash Player: Adobe schließt Sicherheitslücke mit Notfallupdate
Adobe warnt zurzeit vor zwei kritischen Sicherheitslücken im Flash Player. Per Word-Dokument schleusen Angreifer schädlichen Code hauptsächlich auf Windows- und Mac-Rechner ein. Nutzern wird geraten, das bereitgestellte Notfallupdate zu installieren.
Mit einem Notfallupdate hat Adobe auf zwei kritische Sicherheitslücken im Flash Player reagiert. Die besagten Schwachstellen befinden sich bei Windows und Mac in der Flash Player-Version 11.5.502.146 und früher. Auch Linux-Nutzer sind betroffen: Hier sind die Sicherheitslücken in der Player-Version 11.2.202.261 und abwärts enthalten.
Auch Nutzer von Android-Geräten sind in Gefahr. Bei Android-Versionen ab 4.x ist der Flash Player in der Version 11.1.115.36 und früher betroffen. Ein Sicherheitsrisiko gibt es zudem bei den älteren Android-Versionen 2.x und 3.x. Die Sicherheitslücken befinden sich hier im Flash Player mit der Versionsnummer 11.1.111.31 oder früher.
Schädling per Word-Dokument
Laut einer Mitteilung von Adobe versenden Hacker den Schadcode, der die Sicherheitslücke ausnutzt, per E-Mail. Im Anhang der elektronischen Nachrichten befinden sich Microsoft Word-Dokumente, die den schädlichen Flash-Code enthalten. Öffnet der Nutzer die verseuchten Dokumente, wird sein System infiziert.
Neben diesem Angriffsweg gibt es gezielte Attacken gegen Safari- und Firefox-Anwender. Hacker haben einige Internetseiten gekapert und dort schädlichen Code eingeschleust. Nutzer, die diese Seiten mit den entsprechenden Browsern und der unsicheren Flash-Version ansteuern, werden mit der Malware infiziert.
Update empfohlen
Adobe rät Nutzern, ihre verwendete Flash-Version per Update auf den neusten Stand zu bringen. Anwender können diesen Vorgang automatisch im Adobe Flash Player Download Center durchführen. Das Update für die Android-Geräte wird per Google Play verteilt.
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Der Software-Hersteller Adobe warnt zurzeit vor einer Sicherheitslücke im Adobe Reader und Acrobat XI. Über PDF-Dateien ist die Einschleusung von Schadcode möglich. Entdeckt hat die Lücke eine IT-Sicherheitsfirma.
Eine Sicherheitslücke im Adobe Flash Player und Reader ermöglicht Cyberkriminellen die Kontrolle über infizierte Rechner zu erlangen. Der Hersteller will bereits in der nächsten Woche einen Patch veröffentlichen. Bis dahin sollten die Nutzer keine Excel-Dateien mit Flash-Inhalten aus unbekannter Quelle öffnen.
Ab dem 15. August ist der Flash Player für Android-Geschichte. Er wird aus dem Google Play App Store entfernt, teilt Adobe mit. Die Entwicklung wird eingestellt, auch eine Anpassung an die neue Version Android 4.1 erfolgt nicht mehr.
Adobe schließt eine Sicherheitslücke des Flash Players. Am morgigen Freitag, 15. April, soll ein Update veröffentlicht werden. Die Lücke wird laut dem Software-Hersteller bereits aktiv ausgenutzt.
13 kritische Sicherheitslücken hat Adobe mit dem Update des Flash Players geschlossen. Bislang wurden die Schwachstellen dem Unternehmen zufolge noch nicht ausgenutzt. Google integriert die neue Version in die Aktualisierung von Chrome.
Für den Adobe Flash Player kann ein Update heruntergeladen werden. Daneben gibt es Neuerungen für Calibre, Google Chrome und Xine.




