Gesichtserkennung abgeschaltet

Facebook: Hamburger Datenschützer stellen Verfahren ein

Facebook hat seine Gesichtserkennung eingestellt und nachweislich alle daraus gesammelten Daten gelöscht. Dies teilt der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar mit. Das Verfahren gegen das Soziale Netzwerk wird nun ebenfalls aufgegeben.

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Facebook verzichtet in Europa künftig auf die umstrittene Gesichtserkennung. (Bild: Screenshot Facebook)
Facebook verzichtet in Europa künftig auf die umstrittene Gesichtserkennung. (Bild: Screenshot Facebook)
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Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar teilt mit, dass das Verfahren gegen Facebook eingestellt wird. Seit 2011 zieht sich das Verfahren der Hamburgischen Datenschutzbehörde gegen Facebook Inc. hin. Streitpunkt war die Einführung der Gesichtserkennung seitens des Sozialen Netzwerks im Mai desselben Jahres. Durch diese wurden die biometrischen Daten jedes Bildes beim Hochladen in Facebook ausgelesen. 

Verfahren eingestellt

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar betrachtete dies als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen und forderte, dass diese Funktion nur nach ausdrücklicher Einwilligung der Nutzer durchgeführt werden dürfte. Im Oktober letzten Jahres lenkte Facebook erstmals ein und kündigte an, die Gesichtserkennung für Europa abzuschalten. Nun scheint der Prozess komplett vollzogen.

Wie die Behörde in einer Pressemitteilung erklärt, hat Facebook die Gesichtserkennung nachweislich europaweit abgestellt. Darüber hinaus wurden alle bis dato gesammelten Daten gelöscht. Dies haben die Datenschützer genau kontrolliert und entsprechende Auszüge aus dem Programmcode von Facebook zur Durchsicht erhalten. Die irische Datenschutzbehörde sei zudem in einer unabhängigen Untersuchung zum gleichen Ergebnis gekommen.

In Irland ist jedoch ein weiteres Verfahren gegen das Soziale Netzwerk in Planung

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