Mit Magnesium-Gehäuse und vielen Anschlüssen

Business-Ultrabook: Dell Latitude 6430u im Test

Das Latitude 6430u ist laut Dell das robusteste Ultrabook aller Zeiten und soll vor allem Geschäftskunden durch den Arbeitsalltag begleiten. Magnesium-Gehäuse und matter 14-Zoll-Bildschirm kommen da gerade recht. Davon sowie von der übrigen Ausstattung profitieren Alltagsnutzer aber genauso wie Anzugträger. 

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Business-Ultrabook: Dell Latitude 6430u im Test: Das Dell Latitude 6430u ist ein besonders robustes Business-Ultrabook. Im Test hinterlässt es jedoch einen gemischten Eindruck. Zum Video: Business-Ultrabook: Dell Latitude 6430u im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung
  2. 2Ausstattung 
  3. 3Eingabegeräte
  4. 4Display
  5. 5Leistung
  6. 6Umwelt und Erweiterbarkeit
  7. 7Fazit
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Unter Latitude-Flagge verkauft der US-Hersteller Dell seit jeher seine auf Geschäftskunden zugeschnittenen Geräte. Vor Kurzem präsentierte das Unternehmen mit dem Latitude 10 etwa einen geschäftstauglichen Tablet-Computer. Das Latitude 6430u ist dabei das erste Ultrabook unter Latitude-Flagge. Die Anforderungen an ein geschäftliches Notebook decken sich zu einem großen Teil mit denjenigen, die auch Schüler und Studenten an ihre Hardware stellen: Möglichst leicht sollen die mobilen Rechner sein und mit ausreichend Leistung bestückt. 

Im Online-Konfigurator von Dell beginnen die Preise für das 6430u derzeit bei knapp 900 Euro. Dann steckt ein Intel Core i3-Prozessor im Latitude. Das Testgerät von netzwelt mit einem Intel Core i5-3427U, vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte fassendem Flash-Speicher schlägt mit derzeit 969 Euro zu Buche. Kurz nach der offiziellen Vorstellung betrug der Listenpreis für diese Ausführung noch 1.349 Euro. 

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Verarbeitung

Das Dell Latitude 6430u hinterlässt in den Händen zunächst einen guten Eindruck. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung, welche Dell mit einer "Soft-Touch" genannten Oberfläche überzieht. Diese fühlt sich in der Hand zunächst ungewohnt an, sammelt Fingerabdrücke wie Tatort-Kommissare, besteht dafür aber den Kratztest von netzwelt mit Bravour - was auf Dauer wichtiger sein dürfte. Obwohl es sich leichter anfühlt, attestiert die Waage der Testkonfiguration ein Gewicht von 1,63 Kilogramm, was das Latitude 6430u nicht gerade zum Leichtgewicht macht.

Ärgerlich: Das Rezensionsexemplar von netzwelt weist einen beträchtlich großen Spalt bei der Display-Einfassung auf. Die grundsätzliche Funktion der Anzeige ist dadurch zwar nicht gefährdet, jedoch sammelt sich an dieser Stelle mit der Zeit Schmutz, auch könnte Feuchtigkeit eindringen. Und es steht im krassen Widerspruch zum von Dell proklamierten Titel "Härtestes Ultrabook aller Zeiten".

Ausstattung 

Im Inneren des Testgeräts kommt ein Intel Core i5-3427U-Prozessor mit einer Standardtaktfrequenz von 1,80 Gigahertz (Turbomodus: 2,3 Gigahertz) zum Einsatz. Der installierte Arbeitsspeicher beträgt vier Gigabyte, maximal sind 16 Gigabyte RAM, verteilt auf zwei Steckplätze, möglich. Die Kapazität der eingesetzten Flash-Festplatte misst 128 Gigabyte, wovon im Auslieferungszustand nur noch 84 Gigabyte zur freien Verfügung standen. Die Grafikausgabe übernimmt - typisch für aktuelle Ultrabooks - Intels HD Graphics 4000. 

Bei der Anzahl verfügbarer Schnittstellen kann das Business-Latitude punkten: Drei USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang sowie Ethernet- und VGA-Schnittstelle finden sich rund um die Gehäuseflanken verteilt. Hinzu kommt ein Kartenleser sowie eine Webcam. Leider bietet das Latitude 6430u keine Möglichkeit, eine Dockingstation anzuschließen. Software- und Hardwareseitig sorgen optional Intels Trust Technologie und Trusted Platform Module 1.2 für zusätzliche Sicherheit. In Verbindung mit weiterem Dell-Zubehör wie Fingerabdruckleser und umfangreichen Service-Optionen (etwa dreijähriger Pro-Support und Vor-Ort-Service) ergibt sich ein guter Rudumschutz, der sich sogar noch weiter ausbauen lässt.

Dell Latitude 6430u im Test

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Eingabegeräte

Im aufgeräumten Innenraum des Latitude empfängt ein in vier Stufen beleuchtbares Tastenfeld den Nutzer. Die 84 Tasten ermöglichen schnelle Schreibarbeit. Der Hub ist vergleichsweise gering, der Druckpunkt jedoch klar definiert. Wie andere Hersteller auch lagert Dell einige Funktionen über eine Tasten-Doppelbelegung aus. Diese sind per FN-Taste zu erreichen. Ein separater Nummernblock fehlt bauartbedingt. Die Tasten zur Regelung der Lautstärke sowie zur Stummschaltung führt Dell bei diesem Latitude-Modell als berührungsempfindliche und beleuchtete Sensorflächen aus, die im Test gut funktonierten. 

Das Touchpad mit einer Diagonalen von zehn Zentimetern hätte Dell nach Geschmack von netzwelt ruhig üppiger dimensionieren können. Auch fällt der Druckpunkt der beiden separierten Maustasten sehr schwammig aus. Wer will, kann das Steuern des Mauszeigers auch über einen Trackpoint übernehmen. Der Mini-Joystick sitzt zwischen den Tasten "G", "H" und "B". Unterhalb der Leertaste finden Nutzer drei weitere Maustasten, die dem Trackpad assistieren. Ein Druck auf die mittlere Taste etwa ermöglicht das bequeme Blättern in langen Listen oder das Scrollen auf Webseiten.

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