Für den schnellen Dia-Abend zwischendurch

HDR-PJ780VE im Test: Sony-Camcorder mit integriertem Beamer

Der Sony-Camcorder HDR-PJ780VE ist für das Aufnehmen von Videos genauso wie für das Schießen von Fotos geeignet. Als Extra befindet sich in der handlichen Kamera ein kleiner Beamer, der gerade aufgezeichnete Filme und Bilder an eine Wand wirft. Im zweiwöchigen Praxistest bewies das Sony-Modell, dass es strapazierfähig und für anspruchsvolle Hobbyfilmer ein idealer Begleiter ist.

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HDR-PJ780VE im Kurztest - Sony-Camcorder mit integriertem Beamer: Bereits während einer Roadshow im Februar 2013 präsentierte Sony in Hamburg sein neues Camcorder-Line-up. Dort konnte netzwelt zum ersten Mal Hand an den HDR-PJ780VE legen und ihn einem Kurztest unterziehen. Im zugehörigen Artikel finden Sie den vollständigen Test. Zum Video: HDR-PJ780VE im Kurztest - Sony-Camcorder mit integriertem Beamer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Praktischer Beamer
  2. 2Bildstabilisation
  3. 3Sensor
  4. 4 Schnittstellen
  5. 5Im Einsatz
  6. 6Nutzeroberfläche
  7. 7Automatik und manuelle Einstellungen
  8. 8Bildqualität
  9. 9Preis
  10. 10Fazit
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Der HDR-PJ780VE ist das High-End-Gerät des im Januar 2013 vorgestellten Camcorder-Line-ups von Sony. Auffälligstes Merkmal ist der integrierte Projektor des Geräts. Wie bereits von den Vorgängern der PJ-Serie bekannt, befindet sich dieser im ausklappbaren Display des Camcorders. 

Praktischer Beamer

Der Beamer ist dabei nicht nur für die Ausgabe selbst aufgenommener Videos und Fotos geeignet, sondern kann praktischerweise auch Bilder und Filme eines anderen Geräts wie etwa der PlayStation 3 an die Wand werfen. Im Test gelang dies mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen Mini-HDMI-Kabels reibungslos - der HDMI-Anschluss ist ein Novum im Vergleich zu den Vorgängern. Manko ist jedoch der Mangel an Leuchtstärke und Bildschärfe. Erstere gibt der Hersteller mit maximal 35 Lumen an. Bilder zeigt der Projektor mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln und einem Kontrast von 1200:1 an. Die Anzeigefläche beträgt dabei höchstens 250 Zentimeter. Ein erstklassiges Farbvergnügen dürfen Zuschauer also nicht erwarten. Der Vorführraum sollte zudem ausreichend abgedunkelt sein, um die Anzeige erkennen zu können.

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Wir gehen jedoch davon aus, dass die Mehrheit der Nutzer die Funktion eher zum schnellen Betrachten gerade aufgenommener Videos und Fotos nutzen wird und nicht für einen ausgiebigen Filmabend. Für solche Anlässe ist der Projektor nicht geeignet. Hier würde auch die mäßige Qualität der integrierten Lautsprecher Anwendern einen Strich durch die Rechnung machen. 

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