Dicht gefolgt von Microsoft
Metacritic: Electronic Arts ist bester Publisher des Jahres 2012
Erneut hat die Bewertungsseite Metacritic eine Auflistung der qualitativ besten Spielevertreiber im Rahmen der Game Publisher Rankings veröffentlicht. Dabei belegt Electronic Arts den ersten Platz. Insgesamt 21 Firmen wurden unter die Lupe genommen, darunter Capcom, Activision Blizzard und Nintendo.
Metacritic hat erneut die großen und mittelgroßen Publisher unter die Lupe genommen und anhand der im Jahr 2012 veröffentlichten Videospiele die durchschnittliche Wertung errechnet. Um in den Wertungen der "Großen" aufzutauchen, mussten im vergangenen Jahr mindestens 15 Spiele veröffentlicht werden, deshalb tauchen beispielsweise Telltale Games und Take-Two Interactive nur unter den mittelgroßen Publishern auf.
Microsoft auf Platz 2
Im Schnitt erhielten EA-Spiele eine durchschnittliche Wertung von 75,2 Prozent. Damit führt der US-amerikanische Softwaregigant, der im vergangenen Jahr noch Platz 4 belegte, die Liste an. EA konnte vor allem mit Titeln wie Mass Effect 3, Kingdoms of Amalur: Reckoning und Need for Speed: Most Wanted punkten. Einzig der enttäuschende Ego-Shooter Medal of Honor: Warfighter sorgte für Punktabzug.
Auf Platz 2 schaffte es Microsoft mit einem durchschnittlichen Metascore von 73 Prozent. Das Redmonder Softwareunternehmen führte im Vorjahr noch die Spitze an, aber viele enttäuschende Kinect-Titel sorgten für einen schlechteren Wertungsschnitt. Platz 3 wird wie auch im Jahr 2011 von Sony belegt. Spieleveröffentlichungen des japanischen Publishers erreichten 2012 im Durchschnitt 72,3 Prozent.
Bei den mittelgroßen Publishern schnitten Take-Two Interactive und Telltale Games am besten ab. Der Grand Theft Auto-Herausgeber konnte Platz 1 mit einer durchschnittlichen Wertung von 83,1 Prozent belegen. Telltale Games wurde trotz des gering höheren Metascores von 83,9 nur Zweiter. Grund hierfür sind die wenigen Spiele mit Höchstwertungen.
Interessierte können die ausführliche Analyse für das Jahr 2012 direkt bei Metacritic einsehen.


Der Spieleanbieter EA ist von Lesern einer Online-Verbraucherseite zum schlimmsten US-amerikanischen Unternehmen gewählt worden. Der Spieleanbieter verteidigt sich.
James Bond ist verschwunden! Alle Spiele des Publishers Activision wurden aus dem Sortiment diverser Internetvertriebsplattformen wie zum Beispiel Steam und GreenManGaming entfernt. Spekulationen zufolge sind Lizenzbestimmungen der Grund für das mysteriöse Verschwinden.
Nicht nur auf der PlayStation 3 und Xbox 360 werden sich Spieler einen Origin-Account zulegen müssen, sondern auch auf der Nintendo Wii U. Ohne ein solches Konto sind EA-Titel nicht spielbar.
Bei der diesjährigen European Games Award-Verleihung ging Crytek als der größte Gewinner hervor. In insgesamt sechs Kategorien wählten Nutzer das deutsche Entwicklerstudio auf Platz eins. Fünf der Preise verdankt Crytek dem Spiel "Crysis 2".
Der Publisher Activsion hat einen Ego-Shooter im The Walking Dead-Universum angekündigt. Für die Entwicklung zeichnen die Texaner von Terminal Reality verantwortlich.
Most Wanted: Der neueste Teil der Need for Speed-Reihe wird auch für die Nintendo Wii U erhältlich sein. Dies hat Publisher Electronic Arts gegenüber Polygon bestätigt. Der Verkaufsstart verzögert sich jedoch.
Der ursprüngliche Protest gegen das Spiel Battlefield 3 und das Online-Portal Origin von EA scheint fast vergessen. Der Publisher legte nun Quartalszahlen vor, die die Popularität von Battlefield 3 und Origin unterstreichen.




