Was steckt dahinter?
Safer Internet Day: Aktionstag für sicheres Internet
Auch dieses Jahr, am 5. Februar, findet wieder der Safer Internet Day statt. Zum zehnten Mal in Folge soll mit dem Aktionstag die Aufmerksamkeit auf im Internet lauernde Gefahren gelenkt werden. Doch was genau passiert im Rahmen dieses Tags und welche Institutionen stehen überhaupt hinter der Aktion?
Die Europäische Union hat sich die letzten Jahre über auf die Flagge geschrieben, dass sie das Internet zu einem sicheren Ort machen will, vor allem für Jugendliche und Kinder. Zu diesem Zweck wurde das Safer Internet Programm ins Leben gerufen, welches als Grundlage einen 5-Jahres-Plan hat. Die Agenda umfasst den Zeitraum von 2009 bis 213 und hat sich verschiedene Ziele gesetzt, die erfüllt werden sollen. Im Fokus des Programms liegen der Kampf gegen illegale Inhalte, das Filtern von gefährlichen Seiten und eine Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber Gefahren, die im Internet lauern.
Etwa 55 Millionen Euro umfasst das bereitgestellte Budget, mit denen diese Ziele kontinuierlich weiter verfolgt werden sollen. Knapp die Hälfte des Budgets soll vor allem dabei helfen, die öffentliche Wahrnehmung dem Thema gegenüber zu stärken. Mit Anteilen dieses Budgets wird unter anderem auch die Insafe-Organisation unterstützt. Die Initiative betreibt in insgesamt 27 Ländern der Europäischen Union sogenannte Aufklärungs-Center, die für einen sicheren Umgang mit dem Internet unter Jugendlichen und Kindern werben. Insafe ist auch der Initiator des Safer Internet Days, der jedes Jahr weltweit unter einem anderen Motto stattfindet.
Online Rights and Responsibilites
Das Motto des diesjährigen Safer Internet Day lautet "Online Rights and Responsibilities" mit dem dazugehörigen Slogan „Connect with Respect“. Dieses Mal findet der Safer Internet Day am 5. Februar in mehr als 100 Ländern verteilt über sechs Kontinente statt. Auch Deutschland nimmt mit seinem Aufklärungs-Center und etlichen Veranstaltungen am Aktionstag teil.

Das allgemeine Ziel ist es auch dieses Jahr wieder, mehr Sensibilität und Aufmerksamkeit für das Thema "Sicheres Internet" zu fördern. Dabei ist es egal, aus welcher Altersgruppe die Menschen angesprochen werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen, Organisationen, Verbänden, Unternehmen, Initiativen und Schulen soll dabei helfen, die Ziele umzusetzen und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Im Rahmen des diesjährigen Mottos gibt es in ganz Deutschland wieder zahlreiche Veranstaltungen, die sich neben den allgemeinen Zielen mit Online-Rechten und Verpflichtungen bei jüngeren Internetnutzern beschäftigen. Diese sind zwar oft sehr versiert im Umgang mit den Online-Technologien, doch meist verfügen sie nicht über genügend Reife, um mögliche Risiken und Gefahren, die im Internet lauern, zu identifizieren.

So gibt es beispielsweise einige Veranstaltungen, die sich mit den Thema kindersicheres Internet beschäftigen. Eltern können sich in Chemnitz, Zwickau oder Frankfurt darüber informieren, wie sie ihre Zöglinge vor illegalen und nicht kindgerechten Seiten schützen. Natürlich stehen auch Social Media hoch im Kurs: Interessierte informieren sich darüber, welche Gefahren für Jüngere in bekannten Netzwerken wie Facebook, Twitter oder YouTube lauern. Es gibt etwa Tipps zu Cybermobbing, die rechtmäßige Verwendung von Fotos und dem Schutz der eigenen Privatsphäre.
Explizit wird es auch einige Vorträge für Lehrer geben, die sich mit den Themen Medienkompetenz, Internetsuchtprävention oder Cyber-Mobbing beschäftigen. Natürlich werden nicht nur Lehrer und Eltern mit Vorträgen versorgt, auch für Kinder gibt es genügend Veranstaltungen und Workshops, die sie besuchen können. Eine komplette Liste der deutschen Vorträge im Rahmen des Safer Internet Days finden Sie hier.


Beim diesjährigen "Safer Internet Day" geht es darum zu zeigen, dass Handlungen in der virtuellen Welt einen Einfluss auf das reale Leben haben können. Gerade Kinder und Jugendliche sollten sich dies nach Ansicht der Initiatoren bewusst machen.
Gemeinsam mit über 75 Radiostationen startet die Radiozentrale heute einen Aktionstag gegen Cybermobbing. Im Programm der Sender kommen im Laufe des Tages psychologische und rechtliche Experten genauso zu Wort wie bekannte Bands wie Wir sind Helden.
Bei der Social Media Week diskutieren Experten weltweit über die Auswirkungen sozialer Medien auf Wirtschaft, Politik und Kultur. Die Konferenz findet an 12 Standorten weltweit statt - auch in Hamburg. Ein Großteil der Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge sind kostenlos.
Weltweit finden zum heutigen "Safer Internet Day" Aktionen zum Thema "Sicherheit im Netz" statt. Das diesjährige Motto soll Generationen verbinden. Auch Facebook Deutschland veröffentlicht Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Sozialen Netzwerk.
Facebook will seine Nutzer besser schützen. Unabgenehmme Inhalte können gemeldet werden. Der Hilfebereich verweist auf die TelefonSeelsorge. Ernsthafte Lebenskrisen von Freunden können dem Sozialen Netzwerk gemeldet werden.
Facebook und Co. sollen auf den Stundenplan. Bundesfamilienministerin Christina Schröder fordert Unterricht über Gefahren und Nutzen Sozialer Netzwerke. Eltern fühlen sich in der Medienerziehung selten "sehr kompetent".
Die Idee klingt erstmal ziemlich schräg: Auf einer amerikanischen Webseite können Orte gepostet werden, an denen Kondome verwendet wurden. Mit der Aktion will Planned Parenthood für die Benutzung von Präservativen werben.




