Einsatz im nächsten iPad?
Besser als OLED: Foscher entwickeln neue günstige Displaytechnik
Forscher haben eine neue Bildschirmtechnik entwickelt, die eine bessere Darstellung als OLED-Displays gewährleisten soll. Dabei handelt es sich um einen dünnen Film, der sich auf herkömmliche LCD-Bildschirme legen lässt. Angeblich ist auch Apple am Einsatz der Technik interessiert.
In der Welt der Displaytechnik gelten OLED-Bildschirme momentan als Maß aller Dinge. Zum Einsatz kommen sie nicht nur in Smartphones und Tablets, sondern auch in großen Bildschirmen wie bei Fernsehern. So präsentierten unter anderem LG und Samsung große 55-Zoll-TV-Geräte mit OLED-Screen auf der letzten CES und IFA.
Neuer Film
Japanische Forscher des Photonics Research Institute der Keio Universität in Tokio haben nun allerdings einen speziellen Film entwickelt, der sich über gewöhnliche LCD-Bildschirme legen lässt und die Bildqualität massiv verbessern soll. Die dadurch erreichbare detailgetreue und helle Darstellung soll den hohen Kontrast der OLED-Bildschirme angeblich noch übersteigen. Dies berichtet das japanische Smartphone-Blog Datacider unter Berufung auf die japanische Tageszeitung Nihon Keizai Shinbun (Nikkei).
Wie das Bild oben verdeutlicht, soll es der Film ermöglichen, selbst beim Betrachten durch eine Sonnenbrille ein helles und scharfes Bild zu erkennen. Die Qualität der Darstellung hänge zudem nicht vom Blickwinkel des Betrachters ab. Besonders ist auch das Material, aus dem der Film gewonnen wird. Dabei handelt es sich um Harz, aus dem auch Plastikflaschen hergestellt werden. Da dieses Rohmaterial sehr günstig ist, könnte ein flächendeckender Einsatz dieser Technik auch die Kosten in der Produktion senken.
Einsatz in Apple-Geräten?
Einige Displayhersteller sollen bereits die Anwendung des Films beschlossen haben. Wie Nikkei erfahren hat, signalisiert auch Apple Interesse an der Technik. Die Massenproduktion startet in Kooperation mit dem Unternehmen Toyobo bereits im April.


Scharfe Bilder auf kleinstem Raum ermöglicht der neue Mini-Bildschirm von MicroOLED. Auf gerade einmal 1,55 Zentimeter Bildschirmdiagonale werden 5,4 Megapixel gepackt. Das Display eigne sich zum Beispiel für chirurgische Einsätze sowie professionelle Kameras.
Samsung wird die verlustreiche LCD-Sparte ausgliedern und sich bei seinen Displays künftig verstärkt auf die OLED-Technik konzentrieren.
Kooperation: Sony und Panasonic haben eine Partnerschaft in der Entwicklung von OLED-Fernsehern und anderen großen Bildschirmen angekündigt. Auch an flexiblen Displays arbeiten beide Firmen.
Apple hat sich ein Patent gesichert, dass in seinen Grundzügen Googles Internet-Brille Google Glass ähnelt. Im Gegensatz zu dieser soll das Gerät jedoch zwei Bildschirme besitzen. Noch weitere Unterschiede sind zu finden.
Mit LG hat ein weiterer Apple-Zulieferer die Massenproduktion neuer dünner In-Cell-Displays gestartet. Ein Einsatz der Bildschirme im für September erwarteten iPhone 5 wird damit immer wahrscheinlicher.
Samsung plant offenbar, auf der CES im Januar einige neue OLED-Fernseher vorzustellen. Überarbeitet wurde vor allem die Benutzeroberfläche. Die UI der Smart TVs soll nun auf Samsungs Handy-OS Bada basieren.
LG hat den Verkaufsstart seines 55 Zoll großen OLED-Fernsehers angekündigt. Ab morgen, den 3. Januar, können Interessierte den nur vier Millimeter tiefen Bildschirm bestellen. Zunächst allerdings nur in Südkorea.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDiese Folien sind keineswegs neu und es ist für eine solche Lösung technisch unmöglich OLED auch nur gefährlich zu werden, zudem die Folie genausogut für OLED Bildschirme angewendet werden könnten. Das...
Da kann man jetzt natürlich wunderbar streiten, wie der Begriff Technik überhaupt definiert wird. Ich würde sagen, wenn jemand ein bereits bestehendes Produkt nimmt und es mit einem Anbau oder ähnlichem effektiver...
Das ist doch dann keine neue Displaytechnik, sondern wieder mal eine Verbesserung des LCD. OLED braucht noch eine Weile, wird LCD aber sicher irgendwann ablösen.