Kunterbunter Zwergenaufstand

Im Kurztest: Royal Revolt

Der Prinz will sein Königreich zurück: Flare Games' umgekehrtes Tower-Defense-Aufgebot "Royal Revolt" wird kostenlos aus dem Android- und iOS-App-Store geladen, doch danach will der putzige Comic-Spaß durch Ingame-Käufe bestritten werden.

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Royal Revolt: Im Kurztest - Königlicher Aufstand: Mit einem jungen Prinzen kämpft man in "Royal Revolt" ums gestohlene Fantasyreich. (Bild: Flare Games)
Königlicher Aufstand: Mit einem jungen Prinzen kämpft man in "Royal Revolt" ums gestohlene Fantasyreich. (Bild: Flare Games)

Als Königsspross hat man's nicht leicht: Kaum ist man auf der Schule für herrschaftliche Magie angekommen, beißt der fürstliche Vater ins Gras - und das Reich wird von der gierigen Verwandtschaft besetzt. Der Held in "Royal Revolt" vom deutschen Mobile-Game-Spezialisten Flare Games will das nicht auf sich sitzen lassen: Nach seiner Rückkehr von der Zauberschule zettelt das um sein Erbe betrogene Prinzlein eine Rebellion an, um das Königreich Karte für Karte zurückzuerobern.

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Flare Games inszeniert die royale Revolte als umgekehrtes Tower-Defense-Spiel: Anstatt Türme und Burgen zu verteidigen, überrennt man sie. Während die eigenen Nahkämpfer und Schützen automatisch von der Basis über den vorgezeichneten Angriffsweg wuseln, begleitet man sie in Gestalt des Prinzen: Der marschiert mit und schlägt zu, wo immer der Spieler den Touchscreen begrabbelt - obendrein lässt er vernichtende bis heilsame Zaubersprüche los, wenn man den entsprechenden Onscreen-Button drückt.

Doch Truppenaufmarsch, Armeeverbesserung und magischer Wahnwitz sind nicht unendlich: Während einmal verwendete Zauber bis zu ihrem nächsten Einsatz eine bestimmte Wiederaufladezeit benötigen, wird das Herbeizitieren der Kämpfer mit einem blauen Energiebalken gelöhnt, der sich allmählich von selbst regeneriert. Wer seine Kämpfer aufrüsten oder verbessern will, muss allerdings in die königliche Schatztruhe greifen. Die kostbaren Klunker werden entweder im Gefecht erkämpft oder als täglicher Bonus eingesackt: Wer lange genug wartet, der kommt in "Royal Revolt" auf seine Kosten, ohne dass er den Echtgeldbeutel zückt. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass man der Verführung des Ingame-Erwerbs erliegt, denn das Hochrüsten ist teuer und langwierig.

Video: Royal Revolt

Für 1,79 Euro bekommen iOS-Revolutionäre etwa 25.000, für 6,99 Euro bereits 100.000 Klunker. Zum Vergleich: Wer sein Schwert vom dritten auf den vierten von fünf Levels hochstufen möchte, muss sich den Spaß 100.000 Goldstücke kosten lassen, die (einmalig) beschleunigte Regeneration des blauen Truppenbalkens wiederum kostet 1.000.

Royal Revolt: Im Kurztest

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Wer kein Problem damit hat, dass er im Spiel üppig zur Kasse gebeten wird oder alternativ extrem lange sammeln muss, der freut sich über einen echten Vorzeigevertreter seiner Zunft: Das putzig illustriere "Royal Revolt" ist vorbildlich auf den Touchscreen zugeschnitten, obendrein dreht das launige Gewusel genau an den richtigen Motivations-Schrauben.

Datenblatt

Royal Revolt
SpielnameRoyal Revolt
HerstellerFlare Games
VertriebFlare Games
GenreAction
Erhältlich ab06.12.2013
Preisgratis
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis
Alterab 12 Jahren
Multiplayernein
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspassgut
Bewertung Gesamtgut
SystemAndroid

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