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Google-Patent: Ringblitze für Smartphone und Tablet Für bessere Fotos und HDR-Aufnahmen

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Google hat ein Patent zugesprochen bekommen, das die Anordnung von mehreren LED-Blitzen an Smartphones und Tablet-PCs erlaubt. Dies könnte in zukünftigen Produkten für bessere (HDR-)Fotos sorgen.

Google wurde in den USA ein Patent zugesprochen. Geschützt wird dabei die Idee, mehrere Blitzlichter bei Smartphones oder Tablet-Computern rund um das Objektiv anzuordnen. Die vielen Lichtquellen sollen für eine bessere Ausleuchtung sorgen. Entsprechend ausgestattete Nexus- oder Motorola-Smartphones wären denkbar.

Mehr Licht für bessere Fotos: Die LED könnten laut Google nicht nur kreisförmig, sondern auch variabel angeordnet werden. (Quelle: United States Patent and Trademark Office)

Die bislang in Mobiltelefonen und Tablet-Computern verbauten LED- oder Xenon-Blitzlichter lassen noch sehr viel Raum für Verbesserungen. Sie leuchten in der Regel nur Objekte ausreichend aus, die sich nicht weiter als etwa zwei Meter vom Fotografen entfernt befinden. Kräftige (Xenon-)Blitzlichter benötigen viel Strom - und sind dementsprechend selten in Mobiltelefonen und Tablets zu finden. Abhilfe verspricht ein von Google in den USA eingereichtes Patent, dem nun stattgegeben wurde. Das Patent mit der Nummer 8,362,157 beschreibt ein "mobile device" mit mehreren LED-Blitzlichtern, die zu einer Art Ringblitz formiert wurden.

Bessere HDR-Fotos

In den zum Patent gehörenden Bildern sind bereits verschiedene Anordnungen der LEDs zu sehen. Bei Smartphones könnten sie am einfachsten kreisförmig um die Linse herum gruppiert werden. Um die Bildung von Schatten zu vermeiden, würden sämtliche Leuchten beim Betätigen des Auslösers gleichzeitig aktiviert werden. Erlaubt es die vorhandene Lichtsituation, könnten aber auch nur einzelne LEDs aktiviert werden. Zudem zieht Google auch andere Anordnungen der Leuchten, darunter auch bewegliche, in Betracht.

Mehrere LED-Leuchten könnten laut Patentschrift auch der populären HDR-Fotografie zu besseren Bildergebnissen verhelfen. Das Smartphone oder der Tablet-Computer würde demzufolge mehrere Bilder kurz hintereinander aufnehmen, jedes davon mit einer unterschiedlichen Anzahl an aktivierten LED.

Noch ist unklar, wann und ob Google eine solche Technik in Geräten einsetzen wird.

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Michael Knott
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