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Microsoft Office 2013 im Test Abo-Modell für Privatanwender

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Zentrale Neuerungen in Word, Excel und Co.

In Word lassen sich nun ganz einfach ODT-Dateien und PDFs anlegen, öffnen und bearbeiten, ohne dafür extra Software installieren zu müssen. Im Test funktionierte die Umwandlung problemlos. Auch Diagramme und Bilder wurden nicht "zerschossen" und an die richtigen Plätze gesetzt. Wahrlich eine Erleichterung. Darüber hinaus lassen sich Kommentare in Dokumenten nun direkt beantworten, wodurch eine Baumstruktur entsteht, die sehr viel übersichtlicher ist als die vorherigen Sprechblasen. Darüber hinaus lassen sich YouTube-Videos einbinden und direkt im Dokument abspielen.

Excel wiederum analysiert nun logische Beispiele, die der Nutzer eintippt, und führt regelmäßige Abfolgen fort. Wenn man beispielsweise anfängt, Namen aus zwei verschiedenen Spalten in einer dritten zusammenzuführen, merkt Excel, was der Anwender vorhat und komplettiert die Liste automatisch. Darüber hinaus erkennt das Programm, welche Diagramme am besten zur Darstellung von Zahlen und Werten geeignet sind, und schlägt solche vor.

In PowerPoint ist es nun möglich, direkt Kommentare und Hinweise zu vermerken und diese an einen Kollegen weiterzuleiten, ohne erst einen Screenshot von der Präsentation zu machen und diesen dann wiederum in ein Word-Dokument einzufügen. Außerdem sieht der Anwender im Präsentationsmodus auf seinem Bildschirm, wie lange seine Präsentation schon dauert, wie die nächste Folie aussieht und welche Notizen er sich gemacht hat, während er auf dem Präsentationsbildschirm die gewohnte Ansicht sieht.

In Outlook wiederum lassen sich nun Facebook- und Twitter-Kontakte integrieren sowie weitere Soziale Dienste verknüpfen. Eine E-Mail lässt sich nun beantworten, ohne ein Extra-Fenster dafür öffnen zu müssen. Am unteren Rand befindet sich jetzt eine Navigationsleiste, die den Wechsel zwischen Adressbuch, Posteingang und Kalender ermöglicht. Beim Verweilen des Mauszeigers über einem der Felder wird zudem eine Vorschau der Termine etc. angezeigt.

Öffnen und speichern lassen sich die Dateien aller Programme in den altbekannten Formaten (z. B. .doc) oder in in den neuen Formaten (z.B. .docx). Nur letzteres gewährleistet jedoch den vollen Funktionsumfang.

Fazit

Mit Office 2013 führt Microsoft viele sinnvolle Neuerungen ein, die besonders Nutzer von mobilen Touchscreen-Geräten und Social Networker freuen dürften. Für Personen, die das Büropaket eher für die alltägliche Arbeit nutzen, sind Änderungen wie die Bearbeitbarkeit von PDFs und ODTs, die Anbindung an SkyDrive und Office on Demand interessant.

Mit Office 365 Home Premium schafft Microsoft zudem ein attraktives Angebot - vorausgesetzt, das Versprechen regelmäßig Software-Updates mit neuen Funktionen auszuliefern, wird eingehalten. Schade ist, dass sich das Streaming-Angebot von Office on Demand nur von dem ursprünglichen Käufer der Lizenzen nutzen lässt und dass auf Macs weiterhin nicht das volle Büropaket zur Verfügung steht.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Ahotep schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    Ich selbe habe Microsoft Office 2007 Premium installiert. Aber um viele weitere Dienste nutzen zu können (Primär OneDrive for Business + OneDrive für den normalen Cloud nützt mir diese Version nichts mehr.) Hinzu kommt Anbindung an Windows Azure/ WebMatrix3. Im günstigsten Fall nioch die Version 2010. Das betrifft insbesondere OneNote und Excel.
  • Runzel schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    Im Vergleich mit MS Office 2013 schlägt sich LibreOffice sehr gut: https://wiki.documentfoundation.org/Feature_Comparison:_LibreOffice_-_Microsoft_Office Zuverlässiger bei umfangreichen Dokumenten ist es ja nach wie vor.
  • headmaster007 schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    das denke ich auch...der verkauf wird drastisch einbrechen vor allem weil kostenlose office pakete immer attraktiver werden zumindest für den privatgebrauch
  • Harwin schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    Ohha: Home&Student Sparversion für 125 € Meine 2007er hat damals nur 60 gekostet und lag damit unter der Preisschwelle, die Openoffice durch ein passables kostenloses Produkt ordentlich runtergezogen hatte. Für 125€ muss der Mehrwert für den Durchschnittsnutzer schon ziemlich groß sein...
  • grunzer schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    ... Ich glaube auch unter 2003 war sowas schon dabei und trotzdem hat es nie jemand ernsthaft benutzt. Denn wer sowas braucht hält keine flüssigen Vortäge :cool:
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    ... Office 2007 ...

    Ja, Du hast Recht - im Artikel-Wortlaut hätte man meinen können, es wäre eine neue Funktion. Wurde angepasst. Danke dafür.
  • Eugen Klass schrieb Uhr
    AW: Office 2013: Das kann Microsofts neues Büropaket

    "Außerdem sieht der Anwender nun im Präsentationsmodus wie lange seine Präsentation schon dauert, wie die nächste Folie aussieht und welche Notizen er sich gemacht hat auf seinem Bildschirm, während er auf dem Präsentationsbildschirm die gewohnte Ansicht sieht." Dies ist keine Neuerung! Office 2007 hat dieses Feature längst im Umfang. Dies nennt sich Referentenansicht und lässt sich im Menüpunkt "Bildschirmpräsentation" einschalten (Natürlich nur wenn ein zweiter Bildschirm angeschlossen ist) MFG Eugen Klass
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Annika Demgen
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