1 bis 5 US-Dollar pro Abo

YouTube: Erneut kostenpflichtige Inhalte im Gespräch

Bald könnte es auf YouTube Videos geben, für die Nutzer bezahlen müssen. Im Gespräch sind Beträge zwischen einem bis fünf US-Dollar für ausgewählte Video-Abonnements. Überlegungen seitens YouTube, ausgewählte Inhalte hinter einer Bezahlschranke anzubieten, gibt es schon länger.

?
?

Bald nicht das einzige, was bei YouTube kostenpflichtig ist: YouTube-Merchandising (Bild: Screenshot)
Bald nicht das einzige, was bei YouTube kostenpflichtig ist: YouTube-Merchandising (Bild: Screenshot)
Werbung

Die Informationen bezüglich der Einführung von kostenpflichtigen Premium-Kanal-Abos stammen von der englischsprachigen Webseite Adage. Der online zugängliche Bericht stützt sich dabei auf Aussagen von mehreren, privaten Kanalbetreibern der Videoplattform. Demnach soll YouTube diese gefragt haben, ob für sie ein Bezahl-Kanal interessant wäre. Zwei der Befragten gaben Adage zufolge an, dass YouTube-Nutzer zwischen einem und fünf US-Dollar im Abonnement zahlen sollten.

Gewinnbeteiligung von 55 Prozent für die Macher

Noch ist unklar, welche Kanäle solche Bezahlmodelle derzeit planen beziehungsweise im ersten Schritt umsetzen werden. Es ist aber davon auszugehen, dass YouTube den Kontakt zu erfolgreichen Formatmachern mit einer großen Zahl an Abonnenten gesucht hat. Diese sollen dem Bericht zufolge mit bis zu 55 Prozent am Gewinn beteiligt werden. 

Anzeige

"Wir haben schon lange gesagt, dass unterschiedliche Inhalte auch unterschiedliche Bezahlmodelle erfordern. Unabhängig vom Bezahlmodell ist es uns aber wichtig, dass die Macher auf der Plattform Erfolg haben. Viele Kreative glauben, dass sie von einem solchen Modell profitieren würden", sagte ein Sprecher von YouTube-Eigentümer Google. 

Bereits im Jahr 2009 stellte YouTube öffentlich Überlegungen zu kostenpflichtigen Inhalten an. Hier finden Sie die besten YouTube-Videos des Jahres 2012

Mehr zum Thema »

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Mac OS X Kommentar Was Microsoft Linux verdankt

Das Microsoft-Imperium scheint zu schrumpfen. An einer Monopolstellung hält das Unternehmen aber fest: Der Desktop-PC-Markt bleibt in der Hand von...