Designkonzept
Gadget-Globus: Die wandelbare E-Ink-Tastatur
Die Designer Maxim Mezentsev und Aleksander Suhih haben eine Tastatur entworfen, auf der Nutzer anstelle gewöhnlicher Tasten auf kleinen E-Ink-Displays tippen. Der Vorteil: Die Belegung der Tasten lässt sich so je nach Einsatzszenario variieren.
Auf dem Portal Yanko Design veröffentlichen ambitionierte Designer immer wieder interessante Produktkonzepte. Zuletzt sorgte Almasov Aibek für Aufmerksamkeit mit seinem ungewöhnlichen Entwurf eines Mac Pro.
E-Ink-Keyboard
Auch diesmal erinnert das aktuelle Designkonzept an ein Apple-Produkt. Genauer gesagt an das Apple Wireless Keyboard. Auf den ersten Blick ist zwischen der bekannten kabellosen Tastatur und der Designstudie von Maxim Mezentsev und Aleksander Suhih kaum ein Unterschied zu erkennen. Die Belegung der einzelnen Tasten ist jedoch das, was bei dem Projekt E-inkey hellhörig werden lässt.
Die Designer statten ihre Vision eines Apple-Keyboards mit E-Ink-Tasten aus, die sich entsprechend dem aktuell genutzten Programm verändern. So würden beispielsweise bei der Verwendung von Microsoft Office Spezialtasten wie Blocksatz oder Schriftart-Änderung auftauchen. Wechselt der Anwender dann in ein anderes Programm, zum Beispiel Adobe Photoshop, würde sich die Tastenbelegung wieder entsprechend ändern.
E-Paper-Tasten
Die Konstruktion von Mezentsev und Suhih sieht vor, die Tasten mit einer dünnen Schicht E-Paper zu belegen und diese wiederum durch ein transparentes Plastik - ähnlich dem, das bereits bei E-Readern zum Einsatz kommt - vor allzu starkem Druck zu schützen.
Wie bei allen Projekten auf Yanko Design ist jedoch unklar, ob das Konzept jemals Realität werden wird. Weitere Artikel aus dem Bereich Gadget-Globus finden Sie hier auf netzwelt.



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Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeÄhnliche LDC-Tastaturen gab es schon in den 90er Jahren! Haben sich aber leider aus Kostengründen nicht durchgesetzt... Wenn diese neue Version im Sub-200€-Bereich bleiben würde gäbe es Chancen...
Die Idee ist gut. Wenn auch nicht neu. Es gab ne Zeitlang das Optimus Maximus KeyBoard zu kaufen. Leider war der Preis mit über 1000,- Euro etwas böse. Daher bin ich mal gespannt, ob dieser Ansatz...