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Winter: So schützen Sie ihr Smartphone vor Kälte und Nässe

Schnee, Glatteis und Minusgrade machen im Winter nicht nur den Menschen zu schaffen - auch Smartphones sind als ständiger Begleiter dem widrigen Wetter ausgesetzt. Wer auf sein Mobiltelefon nicht aufpasst, riskiert sinkende Akkulaufzeiten, Störungen oder im schlimmsten Fall den Totalausfall des Handys. Netzwelt verrrät, wie Sie ihr Smartphone sicher durch die Kälte bringen.

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Netzwelt verrät wie ihr Smartphone den Winter heil übersteht. (Bild: netzwelt)
Netzwelt verrät, wie ihr Smartphone den Winter heil übersteht. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sinkende Akkuleistung
  2. 2Laden bei Zimmertemperatur
  3. 3Frostschäden und Kondenzwasser vermeiden
  4. 4Hilfreiches Zubehör
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Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt, es schneit oder es ist glatt. Das sind keine idealen Bedingungen für Smartphones. Das Winterwetter kann dem Mobiltelefon gleich in mehrerer Hinsicht schaden:

Sinkende Akkuleistung

Sie kennen die Hinweise der Hersteller aus zahlreichen Gebrauchsanweisungen: "Extreme Temperaturen können Schäden am Gerät verursachen und die Ladekapazität und Lebensdauer von Gerät und Akku beeinträchtigen", heißt es etwa im Handbuch des Samsung Galaxy S3. Das hat einfache Gründe: Für den Stromfluss in Akkus sorgen chemische Prozesse, die durch Kälte verlangsamt werden.

Um die Akkus vor der Kälte zu schützen, empfiehlt der Branchenverband BITKOM daher den Nutzern, ihr Smartphone möglichst nah am Körper zu tragen, zum Beispiel in der Innentasche des Wintermantels. Wärmend können in diesem Fall auch Schutzhüllen wirken. Einen Vergleichstest von zwölf Hüllen für das neue Apple iPhone 5 finden Sie hier auf netzwelt.

Laden bei Zimmertemperatur

Auch beim Laden des Smartphones gilt es, auf die Temperatur zu achten. Ist das Gerät nach einem längeren Winterspaziergang noch kalt, warten Sie, bis es sich wieder etwas erwärmt hat, bevor Sie es an die Steckdose hängen. Akkus speichern bei Kälte weniger Strom als bei Zimmertemperatur.

Frostschäden und Kondenzwasser vermeiden

Generell gilt es, das Smartphone im Winter nicht über Nacht im Auto oder an anderen kalten Orten zu deponieren, warnt der Branchenverband BITKOM. Denn: Frost kann das Display beschädigen. Starke Temperaturschwankungen sorgen zudem für Kondenswasser im Gerät. Die Feuchtigkeit kann dann im Betrieb Störungen verursachen oder im schlimmsten Fall sogar für einen Totalausfall sorgen.

Vorsicht! In solchen Fällen greift nicht unbedingt die Herstellergarantie: Hersteller haben entsprechende Vorrichtungen in den Geräten, die das Eindringen von Feuchtigkeit anzeigen. "Durch Flüssigkeit wird die Farbe des Etiketts verändert, das Wasserschäden im Gerät anzeigt. Wasser beschädigt das Gerät und kann zum Erlöschen der Herstellergarantie führen", heißt es etwa im Galaxy S3-Handbuch.

Ist Feuchtigkeit in das Gerät eingedrungen, empfiehlt es sich auf jeden Fall, das Gerät auszuschalten, den Akku zu entfernen und das Smartphone trocknen zu lassen. Allerdings sollten Nutzer dazu weder Heizung noch Mikrowelle verwenden - andernfalls droht Brand- und Explosionsgefahr.

Hilfreiches Zubehör

Wie Sie im Winter ihr Smartphone benutzen können, ohne kalte Finger zu bekommen, verrät netzwelt an dieser Stelle.

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