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Kobo glo, Kindle Paperwhite und Bookeen HD Frontlight im Vergleichstest Wer leuchtet am besten?

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Die E-Reader von Kobo, Amazon und Bookeen sind durch eingebaute LEDs bestens für das Lesen im Dunkeln gerüstet. Doch welcher E-Reader leuchtet am besten und wie schlagen sich die "alten Hasen" im Vergleich zum Neuankömmling Tolino Shine? Der Vergleichstest verrät es.

Amazon, Kobo und Bookeen setzen bei ihren E-Readern Kindle Paperwhite, Kobo glo und Cybook Odyssey HD Frontlight auf Beleuchtung. Doch welches Gerät hat das angenehmste Licht und bietet so das beste Leseerlebnis? Und wie schneidet Neuzugang Tolino Shine im Vergleich zur "alten Riege" ab? Der netzwelt-Vergleichstest gibt Antworten.

Kobo glo, Kindle Paperwhite und Bookeen HD Frontlight im Vergleichstest

Grundsätzlich verwenden alle auf dem Markt befindlichen E-Book-Reader mit Beleuchtung die gleiche Technik: Sie setzen auf kleine LEDs im Rand ihrer Geräte, die jedoch nicht auf die Augen des Betrachters, sondern auf das E-Ink-Display des Readers ausgerichtet sind. Für die gleichmäßige Verteilung sorgt eine Lichtträgerfolie.

Licht zerstört Buchlesegefühl

Bevor Sie begeistert zu einem Reader mit beleuchtetem E-Ink-Display greifen, sollten Sie jedoch überlegen, wie wichtig Ihnen die Beleuchtung ist. Im Test sorgte diese nämlich bei jedem E-Book-Reader dafür, dass das buchähnliche Lesegefühl verschwand. Die Augen des Betrachters sind definitiv schneller angestrengt als im ausgeschalteten Zustand.

Mitunter ist es also die bessere Lösung, auf die Beleuchtung zu verzichten und einen E-Book-Reader - genau wie ein Buch im Dunkeln - weiterhin mit externer Lichtquelle zu lesen. Netzwelt empfiehlt, die Beleuchtung nicht als entscheidendes Kaufkriterium für ein bestimmtes Gerät zu nehmen.

Leuchtende Unterschiede

Trotz der grundsätzlich vergleichbaren Bauweise zeigten sich im Test deutliche Unterschiede zwischen den drei Geräten von Kobo, Amazon und Bookeen sowie dem Tolino Shine, der gleich von vier deutschen Buchhändlern in Kooperation vertrieben wird. Beim Kindle Paperwhite und Cybook Odyssey HD Frontlight bilden sich am unteren Rand des Displays Lichthöfe, die bei dunkler Umgebung extrem hervorstechen - besonders wenn eine hohe Helligkeit eingestellt ist. Zwar reicht bereits die niedrigste Lichtstärke zum Lesen in absoluter Dunkelheit aus, doch auch dann sind die schwarzen Schatten am unteren Rand deutlich zu erkennen.

Leichte Schattenbildung war zwar auch beim Kobo glo und Tolino Shine zu bemerken, jedoch weniger intensiv als bei der Konkurrenz. Das Licht wirkt hier gleichmäßiger und ist damit angenehmer als bei den Konkurrenten.

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5 Kommentare

  • Readersbest schrieb Uhr
    AW: Die Oberglüher: Drei leuchtende E-Reader im Vergleichstest

    so ein Blödsinn. Bei den Readern kann man das Licht ein- bzw-. ausschalten. Wers mag soll ohne lesen und bei Bedarf zuschalten. Ich persönlich lese lieber mit als ohne Hintergrundbeleuchtung und würde nie einen ohne kaufen.
  • Bibliovox schrieb Uhr
    AW: Die Oberglüher: Drei leuchtende E-Reader im Vergleichstest

    Hintergrundbeleuchtung ... alle finden es toll. Am besten findet es aber Ihr Optiker!!! Hallo ... Hintergrundbeleuchtung ist zwar nett, aber genauso kann ich mich mit der Taschenlampe unter die Bettdecke verkriechen. Ihre Augen werden begeistert sein ... Ironie aus.
  • Tobi H. schrieb Uhr
    AW: Die Oberglüher: Drei leuchtende E-Reader im Vergleichstest

    Ich bin sehr erstaunt über die Aussage, das eine Hintergrundbeleuchtung das Lesegefühl beeinträchtigt. Das geht mir selbst überhaupt nicht so, und auch von Kunden habe ich etwas ähnliches noch nie gehört, jedenfalls nicht im Zusammenhang mit der Hintergundbeleuchtung. Im übrigen kann man die Beleuchtung schließlich einfach abschalten wenn man sie nicht benötigt. Bei uns sind sämtliche Reader ohne integrierte Beleuchtung Auslaufmodelle, weil Kunden daran schlicht kein Interesse mehr haben und gerne bereit sind entsprechend mehr dafür zu bezahlen. Nach einer Hintergundbeleuchtung wurde schon bei der deutschen Einführung des Sony Readers PRS-505 laufend gefragt, um nicht zu sagen verlangt. Neben dem damaligen Preis von ca. 300 Euro war die fehlende Beleuchtung aus Sicht der Kunden das größte Manko.
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Die Oberglüher: Drei leuchtende E-Reader im Vergleichstest

    Selten ... Der Artikel sagt doch aus, dass man sich selbst Gedanken über seine Lese-Gewohnheit machen soll und dann entscheiden. Die Information in diesem Fall ist: Mit Beleuchtung=teurer, überlegt euch darum, ob Ihr die Beleuchtung braucht oder nicht. Das Du in Deinem Fall zum Ergebnis gekommen bist, dass Du einen Vorteil durch die Beleuchtung hast, heißt ja nicht zwangsläufig, dass es allen anderen E-Book-Reader-Benutzern auch so gehen muss. Darüber hinaus steht im Fazit mehr, als nur "es gibt auch Alternativen ohne Beleuchtung" - diesen Zusatz kannst Du gerne als zusätzlichen Service verstehen. Als Zusatzinformation.
  • Atilla schrieb Uhr
    AW: Die Oberglüher: Drei leuchtende E-Reader im Vergleichstest

    Selten ein so schlechtes Fazit gelesen wie in diesem Beitrag. Es gibt gute Gründe, warum der Konsument einen Reader mit Beleuchtung kauft oder sich davor Vergleichstests durchliest. Sicher nicht um dann ein Fazit zu lesen, ob doch ein Reader ohne Beleuchtung evtl. besser ist, da diese ja sooo billig sind. Ich lese nun seit fast zwei Monaten regelmässig Abends auf meinem Booken Frontlight HD. Meine Partnerin ist dankbar, dass ich meine Leselampe nicht mehr benötige. Für mich gibts keine Unterschiede in der Lesequalität. Die Tester sollten sich halt evtl. vernünftige Literatur zum Testen beschaffen. Dann kommt das Lesegefühl schon wieder auf. Kann die Beleuchtung nur weiterempfehlen.

Darüber lacht die Netzwelt

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Annika Demgen
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