Kim Dotcom, Julian Assange und Co.
Kommentar: Anarchisten im Web
Mit seinem verschlüsselten Cloud-Service "Mega" fordert Kim Dotcom die Unterhaltungsindustrie und Behörden heraus. Kim Dotcom ist nicht der erste Rebell im Web, der Industrie und Staat lange an der Nase herumführt - und am Ende doch scheitert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Größenwahnsinnig, kreativ und unterhaltsam
- 2Ein gelungener Coup
- 3Dotcom gibt Ratschläge auf Twitter
- 4Musik und Filme und Bier und Chips
- 5Piraten auf dem Ausflugsdampfer
Das Internet scheint eine Vorliebe für dubiose Gestalten und anarchische Typen zu haben. Shawn Fanning zum Beispiel, der Mann, der das Peer-to-Peer-Netzwerk Napster gegründet und damit die Musikindustrie zur Weißglut getrieben hat. Oder Sanford Wallace, der durch seine millionenfach verbreiteten Spam-Mails zum meistgehassten Mann des Internet avancierte und unverdrossen weitermachte. Oder Fabian Thylmann, der es mit Pornos im Web zum vielfachen Millionär gebracht hat. Außerdem fallen einem da noch ein: Wikileaks-Gründer Julian Assange und natürlich Kim Schmitz, alias Kim Dotcom.
Größenwahnsinnig, kreativ und unterhaltsam
So völlig unterschiedlich die Genannten sein mögen, so haben sie doch vieles gemeinsam. Alle verfügen über Unerschrockenheit, ein überlebensgroßes Selbstbewusstsein, ein beträchtliches Talent zum Querdenken und vielleicht auch eine Portion krimineller Energie. Man könnte hinzufügen, dass sie auch einen gewissen Hang zur Selbstzerstörung haben.
So weit ist es bei Kim Dotcom noch nicht. Kaum den Fängen der neuseeländischen Justiz entgangen und immer noch gesucht von den US-Behörden, hat er schon wieder eine neue spektakuläre Company auf die Beine gestellt. Der Filesharing-Dienst Mega bietet jedem Nutzer 50 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Der Clou dabei: Alle Daten sind grundsätzlich verschlüsselt. So weiß der Anbieter selbst nicht, ob da illegale Dinge dabei sind, und kann deshalb nicht haftbar gemacht werden. Das ist zumindest die juristische Überlegung dahinter.


Ein günstiger Preis allein macht noch lange kein gutes Notebook aus. Gerade die verwirrende Darstellung in Online-Shops ärgert Kunden, wie netzwelt-Autor Mehmet Toprak.
Letzte Woche fiel mal wieder so eine knallbunte Beilage aus der Zeitung. Erst dachte ich, das sei Werbung für Karnevalsartikel. Doch es war der neue Media-Markt-Katalog. Der Inhalt war aber interessanter als sonst. Die Elektrofachmärkte der Metro Group haben in den letzten Jahren immer mehr Kunden an Onlineshops verloren. Die wollen sie jetzt zurückgewinnen.
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Android ist fragmentiert und Google bekommt das Update-Problem nicht in den Griff. Möglicherweise sollte der Hersteller aber einmal seine eigene Updatepolitik bei Android hinterfragen.
Ist die Nintendo Wii U NextGen oder nicht, daran spalten sich die Geister. Netzwelt unterzog die Konsole einem Kurztest und sprach mit einem Entwickler über seine Erfahrungen.
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Der Start von Mega, Kim Dotcoms neuem Filesharing-Dienst, steht kurz bevor. Der Wahl-Neuseeländer lockt Nutzer mit 50 Gigabyte kostenlosem Speicher.
Gestern ist Kim Dotcoms neuer Filesharing-Dienst Mega gestartet. Das Angebot lockt mit 50 Gigabyte Gratis-Speicherplatz in der Cloud. Doch ist diese Verlockung Grund genug, um persönliche Daten bei einem solch umstrittenen Dienst zu lagern?
Mega, der Nachfolger von Kim Dotcoms Filesharing-Portal Megaupload, wird in Neuseeland an den Start gehen. Dies hat Dotcom nun bekanntgegeben. Er glaubt, dass sich die neuseeländische Justitz nicht so leicht von Hollywood beeinflussen lasse.
Kim Dotcoms neuer Filesharing-Dienst Mega ist gestartet. Der Wahl-Neuseeländer sorgt zum Start für eine Riesen-Show und Spekulationen über sein nächstes Projekt.
Kim Dotcom hat im Gespräch mit dem US-Technik-Magazin Wired weitere Details zum kommenden Cloud-Dienst Mega bekanntgegeben. Der Nachfolger von Megaupload sei durch neue Technik unangreifbar.
Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat sein neues Filesharing-Portal Mega veröffentlicht. Der Internetmillionär musste den Launch der Webseite jedoch kurzfristig verschieben. Der Besucheransturm zwang die Server in die Knie.
Kim Dotcoms neuer Filesharing-Dienst Mega wird nicht unter der Domain Me.ga an den Start gehen können. Zum einen wehrt sich Gabun und zum anderen eine Hackergruppe, die die URL unter Beschlag genommen hat.





Beiträge
insgesamt 6 BeiträgeZitat: Argumentativ ... Natürlich unterscheiden sich beide Personen in ihren möglichen Ansichten und Antrieben. Hier können wir aber auch nur spekulieren. Aber wenn wir...
Argumentativ lässt sich das auch so verdeutlichen: Es geht um das Internet, es geht um Websites und es geht um Menschen die Informationen auf diesen zur Verfügung stellen. Tolle Verbingung... O.o ...
Zitat: Mal ehrlich, was hat Enthüllung von Kriegsverbrechen und brutale Morde und Foltermethoden gegen Zivilisten mit dem Download von Musik/Filmen zu tun? ... Die Verbindung...
Mal ehrlich, was hat Enthüllung von Kriegsverbrechen und brutale Morde und Foltermethoden gegen Zivilisten mit dem Download von Musik/Filmen zu tun? @netzwelt: Überdenkt mal die Kompetenz Eurer Kolumnisten...
Der Vergleich mit den Chipstüten und dem Bier hingt sowas von hiter her. Jeder weiss wie die Chips oder das Bier schmecken. Da werden nicht perm die Zutaten geändert. Es gibt verschiedene Geschmacksorten, aber das...