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Belkin WeMo im Test: Heimautomatisierung per iPhone Set für 100 Euro

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Nützliche Szenarien

Wer Zeitschaltsteckdosen einsetzt, kennt sich mit den Szenarien, die solche Einheiten möglich machen, bereits aus. Durch die IP-Fähigkeiten der WeMo-Geräte kommen aber viele Steuerungsmöglichkeiten hinzu: Man kann etwa eine Lampe oder Kaffeemaschine an der Steckdose anschließen und diese per Smartphone zeitgesteuert automatisch anschalten lassen. Oder - um ein weiteres nützliches Beispiel zu nennen - den Ventilator im Sommer einschalten lassen, wenn eine Bewegung am Eingang der Wohnung registriert wird. Die Regeln definiert man direkt per App, steuert die Zeit wahlweise nach Dauer und Wochentagen und vergibt einen Namen für die gewählte Anweisung, etwa: "Licht Redaktion". Das geschieht alles spielend leicht - auch, weil sich der Hersteller Mühe gemacht hat, die Bedienung einfach zu gestalten. Einzig, dass die App recht träge reagierte, schmälerte den Gesamteindruck.

Einige Dinge gibt es in der praktischen Anwendung zu beachten: Die Schaltsteckdose ist für den Betrieb elektrischer Geräte bis zu einer Leistung von 3.680 Watt ausgelegt. Sie reagiert zwar grundsätzlich schnell (gefühlt unter einer Sekunde) im internen Netzwerk, von unterwegs bei Steuerung via Mobilfunknetz aber verzögert (rund zwei Sekunden). Das fiel auch schon bei der FRITZ!DECT 200 auf, sollte aber nicht weiter stören. Mit einem Abstrahlungswinkel von 120 Grad erfasst der Sensor Bewegungen recht weiträumig - wie bei einer Lichtschranke funktioniert die Einheit nicht. Einstellen kann man immerhin die Empfindlichkeit in vier Stufen - von "sehr hoch" über "hoch" und "mittel" bis hin zu "niedrig". Der Bewegungsmelder funktioniert dank eingebautem WLAN auch unabhängig von der Schaltsteckdose. Im gemeinsamen Einsatz nutzen die Einheiten offenbar ihr integriertes Funkmodul zur Kommunikation.

Belkin WeMo im Test

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Per App steuerbar: Das Belkin-Set besteht aus einer Schaltsteckdose und einem Bewegungssensor. (Bild: netzwelt)

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Alexander Zollondz
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