Musik-Flatrate: Die bekanntesten Streaming-Dienste im Vergleich
Kaufberatung Musik-Streaming-Dienste
Der Markt für Musik-Streaming-Dienste ist in Deutschland sehr hart umkämpft. Bei kostenpflichtigen Abonnements geben sich die verschiedenen Dienste nicht viel. Das stationäre Abonnement gibt es bei fast jedem Anbieter für knapp fünf Euro. Für die mobile Nutzung muss fast immer ein Zehner aus dem Portemonnaie gezückt werden. Nur Xbox Music lässt immer einen mobilen Zugriff zu.
Musik-Streaming-Dienste im Vergleich
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Bild vergrößern Deezer, Spotify, Simfy, Napster, Juke, Rdio, Xbox Music, Wimp und Music Unlimited gehören zu den getesteten Streaming-Diensten. Einen Schnellüberblick finden Sie hier: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest. Unser Rundgang startet mit... (Bild: netzwelt.de) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Deezer, mit seinem Angebot einer der größten Streaming-Dienste. Ähnlich wie... (Bild: Deezer) - Bild 3 von 10
Bild vergrößern ... Spotify umfasst der Musikkatalog 20 Millionen Titel. Gleiches gilt auch... (Bild: Spotify) - Bild 4 von 10
Bild vergrößern ... für den Spotify-Konkurrenten Simfy. Mit nur... (Bild: Simfy) - Bild 5 von 10
Bild vergrößern 15 Millionen Songs muss man sich bei Napster begnügen. Einen kostenlosen Testzugang gibt es leider auch nicht, das... (Bild: Napster) - Bild 6 von 10
Bild vergrößern ... gilt auch für den nächsten Kandidaten: Juke. Dieser Dienst hat dafür 20 Millionen Titel im Angebot. Das kann... (Bild: Juke) - Bild 7 von 10
Bild vergrößern ... Rdio nicht ganz aufbieten, hier gibt es 18 Millionen Songs. Dafür gibt es hier... (Bild: Rdio) - Bild 8 von 10
Bild vergrößern ..., genau wie bei Wimp, eine Sonos-Integration. Ähnliches bieten... (Bild: Wimp) - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Xbox Music, einem Dienst von Microsoft, der einen Client für die Xbox anbietet, oder auch... (Bild: Microsoft) - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Music Unlimited. Der Dienst von Sony integriert fast die gesamte Produktpalette aus dem eigenen Haus. (Bild: Sony)
Ebenfalls gemein haben die verschiedenen Dienste, dass die kostenpflichtigen Abonnements alle keine Mindestlaufzeiten haben und zu jedem Zeitpunkt abbestellt werden können. Aber Achtung: Einige der Dienste verlängern sich automatisch, wenn keine Kündigung erfolgt ist.
Auch in Sachen Bedienung gibt es keine gravierenden Unterschiede. Bei fast jedem Angebot können Playlists erstellt, kann eigene Musik importiert und der Musikkatalog bequem durchstöbert werden. Wer sich nicht auf die Suche nach passender Musik begeben möchte, der kann sich von jedem der Dienste auch mit einer Radio-Funktion beglücken lassen. Diese spielt nach Angabe eines Songs immer ähnliche Musik zu diesem ab.
Qualität im Ohr
In qualitativer Hinsicht sollten Audioversessene eher zu den kostenpflichtigen Abonnements von Spotify, Deezer, Simfy, Wimp oder Sony Music Unlimited greifen. Diese bieten gegen die entsprechende Bezahlung Musik in sehr viel höheren Bitraten an. Vorsicht bei Xbox Music: Dieser Dienst erhöht die Bitrate nicht bei einem kostenpflichtigen Zugang. Hier sind Songs immer mit 192 Kilobits pro Sekunde komprimiert. Lediglich die für die Offline-Nutzung heruntergeladenen Songs werden mit einer Bitrate von 256 Kilobits pro Sekunde gespeichert und wiedergegeben. Auch von Rdio sollte Abstand genommen werden, da hier keine Angaben zur Bitrate existieren und Nutzer von möglichen geringen Komprimierungen sprechen.
Spotify und Xbox Music für kostenlose Musik
Bei der angebotenen Musikauswahl hatten Xbox Music, Deezer, Simfy und Spotify im netzwelt-Test die Nase vorn. Da sich der Musikgeschmack jedoch bekanntlich unterscheidet, sollten sich Nutzer selber ein Bild von den angebotenen Titeln der Dienste machen und schauen, ob ihr Geschmack auch in den Musikkatalogen vertreten ist.
Zum Glück lassen sich auch die kostenpflichtigen Dienste einige Tage lang gratis testen, bevor ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen wird. Wer auf einen komplett kostenlosen Musikgenuss aus ist, der sollte Spotify oder Xbox Music ins Auge fassen. Nachdem die ersten unbegrenzten Monate bei diesen abgelaufen sind, hören Nutzer hier immerhin noch für zehn Stunden pro Monat Musik.
Abos für Musikversessene
Für wahre Musiksüchtige sind die begrenzten Gratis-Angebote so oder so nichts. Neben der störenden Werbung sind selbst zehn Stunden pro Monat viel zu wenig. Heruntergerechnet auf einen Tag wären das knapp 20 Minuten. Das reicht nicht mal für ein halbes Album. Wer audiophil ist, sollte also gleich einen monatlichen Obolus von zehn Euro einplanen. Das ist ein lohnendes Opfer für unendliche musikalische Begleitung. Das einzige Hindernis, das dann noch im Weg steht, ist die eigene Datenflatrate des Smartphones oder Tablets.






