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Musik-Flatrate: Die bekanntesten Streaming-Dienste im Vergleich
Deezer, Spotify, Simfy und Co.

von Stephan Porada Uhr veröffentlicht

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Die Music-on-Demand-Landschaft in Deutschland ist recht vielfältig. Aus diesem Grund hat sich netzwelt die verschiedenen Dienste und ihr Angebot genauer angeschaut und einem Vergleichstest unterzogen.

Auf dem deutschen Musikmarkt tummeln sich zahlreiche Streaming-Dienste. Netzwelt hat sich Spotify und Co. genau angeschaut und die Angebote miteinander verglichen.

Deezer, Spotify, Simfy, Napster, Juke, Rdio, Xbox Music, Wimp und Music Unlimited gehören zu den getesteten Streaming-Diensten.

Im Gegensatz zum Video-on-Demand-Markt ist die Auswahl an Musik-Streaming-Diensten in Deutschland größer. Gegen eine monatliche Abgabe und manchmal sogar kostenlos können Musikversessene auf nahezu unerschöpfliche Quellen frischer und aktueller Musik zurückgreifen. Welches Angebot am besten abschneidet, zeigt der Vergleichstest. Los geht es aber erst einmal mit einer Übersicht über die größten Anbieter.

Name Musikkatalog Plattformen Kosten und Abos
Deezer 20 Millionen Songs Windows, Mac, iPhone, iPad, Android, Windows Phone, BlackBerry kostenlos, 4,99 Euro, 9,99 Euro
Spotify 20 Millionen Songs Windows, Mac, Linux, iOS, Android, S60, Windows Phone 7, Windows Phone 8, Blackberry, webOS kostenlos, 4,99 Euro, 9,99 Euro
Simfy 20 Millionen Songs Windows, Mac, iPhone, iPad, Android, BlackBerry 4,99 Euro, 9,99 Euro
Napster 15 Millionen Songs Windows, Mac, Android, iOS, Sonos, Loewe 7,95 Euro, 9,95 Euro
Juke 20 Millionen Songs Windows, Mac, iPhone, iPad, Android, Windows 8 9,99 Euro
Wimp 20 Mllionen Songs Windows, Mac, iPhone, Android, Symbian/MeeGoo, Windows Phone 7, iPad, Sonos Lautsprecher, Squeezbox 4,99 Euro, 9,99 Euro
Xbox Music 30 Millionen Songs Windows 8, Windows RT, Windows Phone 8, Xbox 360 kostenlos, 9,99 Euro
Music Unlimited 15 Millionen Songs Windows, Mac, Android, iPhone, Sony Tablet, Bravia Fernseher, PS 3, PSP, PS Vita 4,99 Euro, 9,99 Euro

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welcher Streaming-Dienst zu Ihnen passt.

Kaufberatung Musik-Streaming-Dienste

Der Markt für Musik-Streaming-Dienste ist in Deutschland sehr hart umkämpft. Bei kostenpflichtigen Abonnements geben sich die verschiedenen Dienste nicht viel. Das stationäre Abonnement gibt es bei fast jedem Anbieter für knapp fünf Euro. Für die mobile Nutzung muss fast immer ein Zehner aus dem Portemonnaie gezückt werden. Nur Xbox Music lässt immer einen mobilen Zugriff zu.

Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

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Deezer, Spotify, Simfy, Napster, Juke, Rdio, Xbox Music, Wimp und Music Unlimited gehören zu den getesteten Streaming-Diensten. Einen Schnellüberblick finden Sie hier: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest. Unser Rundgang startet mit... (Bild: netzwelt.de)

Ebenfalls gemein haben die verschiedenen Dienste, dass die kostenpflichtigen Abonnements alle keine Mindestlaufzeiten haben und zu jedem Zeitpunkt abbestellt werden können. Aber Achtung: Einige der Dienste verlängern sich automatisch, wenn keine Kündigung erfolgt ist.

Auch in Sachen Bedienung gibt es keine gravierenden Unterschiede. Bei fast jedem Angebot können Playlists erstellt, kann eigene Musik importiert und der Musikkatalog bequem durchstöbert werden. Wer sich nicht auf die Suche nach passender Musik begeben möchte, der kann sich von jedem der Dienste auch mit einer Radio-Funktion beglücken lassen. Diese spielt nach Angabe eines Songs immer ähnliche Musik zu diesem ab.

Qualität im Ohr

In qualitativer Hinsicht sollten Audioversessene eher zu den kostenpflichtigen Abonnements von Spotify, Deezer, Simfy, Wimp oder Sony Music Unlimited greifen. Diese bieten gegen die entsprechende Bezahlung Musik in sehr viel höheren Bitraten an. Vorsicht bei Xbox Music: Dieser Dienst erhöht die Bitrate nicht bei einem kostenpflichtigen Zugang. Hier sind Songs immer mit 192 Kilobits pro Sekunde komprimiert. Lediglich die für die Offline-Nutzung heruntergeladenen Songs werden mit einer Bitrate von 256 Kilobits pro Sekunde gespeichert und wiedergegeben. Auch von Rdio sollte Abstand genommen werden, da hier keine Angaben zur Bitrate existieren und Nutzer von möglichen geringen Komprimierungen sprechen.

Spotify und Xbox Music für kostenlose Musik

Bei der angebotenen Musikauswahl hatten Xbox Music, Deezer, Simfy und Spotify im netzwelt-Test die Nase vorn. Da sich der Musikgeschmack jedoch bekanntlich unterscheidet, sollten sich Nutzer selber ein Bild von den angebotenen Titeln der Dienste machen und schauen, ob ihr Geschmack auch in den Musikkatalogen vertreten ist.

Zum Glück lassen sich auch die kostenpflichtigen Dienste einige Tage lang gratis testen, bevor ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen wird. Wer auf einen komplett kostenlosen Musikgenuss aus ist, der sollte Spotify oder Xbox Music ins Auge fassen. Nachdem die ersten unbegrenzten Monate bei diesen abgelaufen sind, hören Nutzer hier immerhin noch für zehn Stunden pro Monat Musik.

Abos für Musikversessene 

Für wahre Musiksüchtige sind die begrenzten Gratis-Angebote so oder so nichts. Neben der störenden Werbung sind selbst zehn Stunden pro Monat viel zu wenig. Heruntergerechnet auf einen Tag wären das knapp 20 Minuten. Das reicht nicht mal für ein halbes Album. Wer audiophil ist, sollte also gleich einen monatlichen Obolus von zehn Euro einplanen. Das ist ein lohnendes Opfer für unendliche musikalische Begleitung. Das einzige Hindernis, das dann noch im Weg steht, ist die eigene Datenflatrate des Smartphones oder Tablets.

Kommentare zu diesem Artikel

Die Music-on-Demand-Landschaft in Deutschland ist recht vielfältig. Aus diesem Grund hat sich netzwelt die verschiedenen Dienste und ihr Angebot genauer angeschaut und einem Vergleichstest unterzogen.

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  • Kreba schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    leider wird nicht angegeben, ob ein Dienst auch auf einem Linux-Rechner läuft. Zumindest von Deezer weiß ich, dass es auch unter Linux läuft, da die Desktop-Version im Browser unabhängig von der Systemart läuft. Es wäre schön, wenn die Übersicht um diesen Aspekt erweitert würde.
  • Bise schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Ich hab vor einiger Zeit mal simfy und spotify getestet. Bei Simfy konnte man sich einfach Titel, Alben oder ganze Künstler merken und das noch halbwegs übersichtlich. Spotify dagegen ist weniger schön zu organisieren, nämlich nur über Playlisten, hatte mit den Apps ein paar nette Spielereien. Weiß irgendjemand ob die Konkurrenz ähnliche Extras bietet?
  • shopman schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Spotify ist monatlich kündbar, das mit den 12 Monaten stimmt nicht.
  • SPorada schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Hallo zusammen,

    "Bezahlt wird bei Microsoft leider nur per Kreditkarte." ist nicht ganz korrekt, wer ein PayPal Konto besitzt (dieses auch mit Guthaben versehen ist) kann Xbox Music eben so nutzen, man benötigt nicht zwingenderweise eine Kreditkarte!

    Hi Cherry,

    vielen Dank für deinen Hinweis. Wie es aussieht, hast du Recht. Ich habe es gerade selber einmal getestet und auch PayPal stand als Bezahloption zur Verfügung. Vielleicht sollte jemand Microsoft einmal darauf hinweisen, dass auf ihrer Xbox Music Pass-Seite im Kleingedruckten steht, dass eine Kreditkarte erforderlich ist. ;)
  • Cherry schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Hallo zusammen, "Bezahlt wird bei Microsoft leider nur per Kreditkarte." ist nicht ganz korrekt, wer ein PayPal Konto besitzt (dieses auch mit Guthaben versehen ist) kann Xbox Music eben so nutzen, man benötigt nicht zwingenderweise eine Kreditkarte!
  • Audiogourmet schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Hallo, Prepaid geht bei Spotify über die Gift- Cards.
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    ... Mindestvertragslaufzeit ... Habe gerade nochmal geschaut. Man hat zwar die Option 12 Monate direkt zu buchen - aber man kann auch Monatsweise Abos abschließen. Bzw. man kann sich zum folgenden Monat beliebig abmelden. In dem Fall wird das bereits bezahlte Guthaben aufgebraucht, sprich der bereits bezahlte Monat läuft noch zu Ende - danach wird man aber wieder auf das Free-Modell zurückgestuft. support.spotify.com/de/learn-more/faq/#/article/How-to-cancel-your-subscription/ support.spotify.com/de/learn-more/faq/#/article/Can-I-get-12-months-of-Spotify-Premium-in-advance
  • DERUSER schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Was mich interessiert. Spotify kann man leider nicht jeden Monat bezahlen, wie bei einem Prepaid Modell. Ihr hab im Artikel nicht erwähnt das es dort eine Mindestvertragslaufzeit gibt (12 Monate waren es glaub ich) die sich automatisch verlängert. Sowas sind WIRKLICH wichtige Informationen und bisher für mich der einzige Grund kein Premium Kunde zu sein.
  • FreewareGuide schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Was ich mir bei diesem „Vergleich“-Artikeln wünschen würde, dass über die aus Hersteller-Pressemitteilungen extrahierten Zahlen und „Fakten“ hinaus auch das jeweilige Angebot so begutachtet, wie es dem Nutzer dann zur Verfügung steht, d.h. auch die Benutzbarkeit der Software und Apps betrachten, exemplarische Suchen im Repertoire, Aktualität usw.

    Meine Geschichte ist, dass ich als Nutzer der ersten Stunde des legalen Napster im vergangenen Jahr nach dem Umschwung auf den neuen Besitzer Rhapsody fluchtartig das Angebot verlassen musste, weil die Software schlicht unbrauchbar war. Eine Suche, die bei Tippfehlern oder unbekannter Schreibweise (was bei Namen und nicht-deutschen Titeln ja vorkommt) keine ähnlichen Interpreten mehr anbot, zu Interpreten nur noch Bestenlisten statt vollständige Listen verfügbarer Titel und und und. Keine Ahnung, ob die gröbsten Schnitzer inzwischen nachgebessert sind, für mich war die Software unbenutzbar und ich bin jetzt mit Spotify halbwegs zufrieden, wenn auch das nicht perfekt ist. Aber auch da musste ich erst verschiedene Dienste testen, und dafür wäre ein Wegweiser und Test auch der Alltagstauglichkeit der Angebote schon hilfreich. (Btw, unter Plattformen wäre hilfreich, ob ein Web-Client verfügbar ist. Spotify hat ihn noch nicht – final.)

    Grüße, Thorsten
  • Z4kla schrieb Uhr
    AW: Rock Around The Clock: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest

    Toller Artikel. Auf diese Empfehlung hin bin ich mal soeben auf Spotify und Deezer gelandet. Meiner Meinung nach sind beide Dienste ein Griff ins Klo. Vlt. bin ich auch einfach zu alt für dieses "ich höre nur das was meine Gesichtsbuchfreunde hören" Mentalität. Bei beiden Musikdiensten ist nämlich der Bibliotheksaufbau genau danach ausgerichtet. Gibt man Nirvana ein, bekommt man zuerst die Playlist von Schnuffi1992 präsentiert. Warum seid ihr nicht auf Benutzerfreundlichkeit eingegangen? Wenn ich Dave Grohl eingebe, will ich ihn nicht zuerst "mögen", sondern ich will seine Alben sehen und die Lieder bei denen er mitgewirkt hat. Das Sahnehäubchen wäre ein knapper Text zur Biographie/Discographie. Bei simfy kann ich nicht meine eigene Bibliothek anlegen, sondern nur Playlisten - unbrauchbar. Deezer nervt mit social-networking - ebenfalls unbrauchbar. just my 2 cents

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Musik-Flatrate: Die bekanntesten Streaming-Dienste im Vergleich
Musik-Flatrate: Die bekanntesten Streaming-Dienste im Vergleich
Netzwelt hat sich die bekanntesten Musik-Streaming-Dienste genauer angeschaut.
http://www.netzwelt.de/news/94983-musik-flatrate-bekanntesten-streaming-dienste-vergleich.html
2013-04-25 17:07:21
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2013/deezer-spotify-simfy-napster-juke-rdio-xbox-music-wimp-music-unlimited-gehoeren-getesteten-streaming-diensten-schnellueberblick-finden--musik-streaming-dienste-vergleichstest-rundgang-startet--bild-netzweltde-18946.jpg
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