Kobo glo im Test

Schlechte Suchfunktion 

Ein Manko des Reader-Shops, das sich hingegen kaum umgehen lässt, ist die Suchfunktion. Diese lässt sich nicht auf Autor oder Titel eingrenzen, sodass der Reader immer alle Treffer anzeigt. Sucht der Nutzer also beispielsweise nach Paulo Coelho, hat er nicht die Möglichkeit, Titel, in denen der Name vorkommt, auszugrenzen. Mitunter ergeben sich so 200 irrelevante Treffer, was besonders durch die mühselige Eingabe von Namen und Titeln über die digitale Tastatur auf dem Bildschirm nervig wird. Natürlich ist hier auch keine Smartphone- oder Tablet-Eingabegeschwindigkeit zu erwarten. Außerdem erwies sich das häufig auftretende Verschlucken von Vokalen als störend. 

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Fazit

Der Kobo glo leistet sich nur wenige technische Schwächen. Die Beleuchtung zerstört zwar genau wie bei der Konkurrenz das Buchlesegefühl, ist jedoch sehr viel gleichmäßiger als beim Cybook Odyssey HD Frontlight von Bokeen und Thalia oder Kindle Paperwhite von Amazon. 

Das lückenhafte Sortiment des angebundenen E-Book-Shops von Kobo, die schlechte Suchfunktion und die Mängel beim Lesen von PDFs bleiben jedoch handfeste Kritikpunkte. Nutzer, die besonders viel Wert auf die Beleuchtungsfunktion legen und damit leben können, dass sie sich mitunter ein Buch aus einer anderen Quelle holen müssen, können jedoch trotzdem bedenkenlos zugreifen.

Knapp 130 Euro will Kobo für den leuchtenden E-Book-Reader haben. Im Netz ist das Gerät auch für 20 Euro weniger zu finden. 

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