Neues Surferlebnis
Ohne Knöpfe: Opera kündigt mobilen Browser mit Gestensteuerung an
Opera Software hat einen neuen mobilen Browser auf Webkit-Basis entwickelt. Die Neuentwicklung mit dem Namen Opera Ice soll für Smartphones und Tablets konzipiert sein. Im Fokus des Browsers steht ein neues Surferlebnis mit Gestensteuerung.
Das Online-Magazin Pocket-Lint hat ein Video veröffentlicht, in dem Operas CEO Lars Boilesen unternehmensintern den neu entwickelten mobilen Browser Opera Ice vorstellt. In dem Video, welches vor Weihnachten 2012 entstanden ist, demonstriert Boilesen einige Funktionen der Applikation und spricht über die Unternehmensstrategie für 2013.
Touch-Browser auf Webkit-Basis
Das Besondere an dem Browser ist zum einem sein technisches Grundgerüst: Opera Ice läuft auf der freien HTML-Rendering-Engine Webkit und nicht auf Operas Eigenentwicklung Presto. Neben der neuen Technologie hebt Boilesen den mobilen Ansatz des Browsers hervor. Opera Ice ist von Grund auf für die mobile Nutzung auf Tablets und Smartphones konzipiert worden. Bei der Neuentwicklung von Opera gibt es keine gängigen Menüs und Knöpfe, mit deren Hilfe der Browser bedient wird. Viel mehr werden die gängigen Befehle mit intuitiven Gesten durchgeführt.
So wischt sich der Nutzer per Finger vorwärts und rückwärts durch seinen Seitenverlauf und fügt neue Webseiten mit einem Ziehen zum Homescreen des Browsers hinzu. Dieser besticht durch sein simples Design: Das einzige Überbleibsel, das an gängige Browser erinnert, ist die Adress- beziehungsweise Suchleiste. Gespeicherte Webseiten werden als kleine Kacheln in einem 3x3-Raster dargestellt.
Auch an die Sicherheit wurde in der gezeigten Beta-Version gedacht. Steuert der Nutzer eine möglicherweise gefährliche Website an, dann warnt der Browser davor, diese aufzurufen.
Fokus auf Android und iOS
Mit dem neu entwickelten Browser möchte sich das Unternehmen laut Boilesen stärker im mobilen Sektor positionieren. "Wir müssen uns auf starke Produkte für iOS und Android fokussieren. Dies sind die zwei führenden Plattformen, auf die wir uns konzentrieren werden."
Trotz der hervorgehobenen zwei Systeme schließt es Boilesen nicht aus, dass der Browser auch für Windows Phone erscheinen könnte.
So oder so bleibt abzuwarten, ob Opera Ice mit seiner intuitiven Gestensteuerung den etablierten mobilen Browsern Paroli bieten kann und ihnen Marktanteile abnimmt.


Nutzer haben heute die Wahl zwischen einer Vielzahl an Browsern. Vor zwanzig Jahren gab es mit Nexus nur ein Programm zur Darstellung von Webseiten.
Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat zwei neue Mobilversionen veröffentlicht. Beim Scrollen und Zoomen zeigen sich Opera Mini 6 und Opera Mobile 11 deutlich verbessert.
Der Opera-Browser liegt in einer neuen Version vor: Opera 11.50 - Codename "Swordfish" - bietet unter anderem dynamische Inhalte bei der Schnellwahl, die Möglichkeit, Passwörter zu synchronisieren, und eine überarbeitete Bedienoberfläche.
Der norwegische Software-Hersteller Opera Software hat eine neue Version seinen Browsers für Android-Geräte veröffentlicht. Opera Mobile 12 glänzt vor allem durch eine besonders hohe Geschwindigkeit, wenn es um HTML5- und WebGL-Anwendungen geht.
Die neue Beta-Version des Opera-Browsers bietet unter anderem neue Hintergrundmotive für Nutzer. Entwickler können eine neue Schnittstelle nutzen, die es Web-Anwendungen erlaubt, Hardware wie eingebaute Webkameras zu nutzen.
Angeblich plant Facebook, den Browser Opera zu kaufen. Dies berichtet die britische Seite Pocket-lint unter Berufung auf informierte Quellen.
Opera 12.0 steht zum kostenlosen Download bereit. Der aktualisierte Webbrowser bietet mehr Geschwindigkeit, Sicherheit und Gestaltungsmöglichkeiten.




