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FRITZ!DECT 200 von AVM im Test Ab 49 Euro erhältlich

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Bis zu zehn Steckdosen steuerbar

Die Verbindung per Router mit der Schalteinheit geschieht einfach per Knopfdruck der DECT-Taste. Im Backend der FRITZ!Box dient der Eintrag Smart Home unter Heimnetz in FRITZ!OS 5.50 der Einrichtung und Steuerung der Steckdose. Im Test reagierte die Schaltung flink per Router-Backend - das angeschlossene elektrische Gerät war in einer Reaktionszeit unter einer Sekunde eingeschaltet. Bis zu zehn FRITZ!Box DECT!200 lassen sich hinzufügen und per Router steuern.

Im Vergleich zu mechanischen Zeitschaltuhren, wie man sie im jeden Elektronikmarkt bekommt, wäre der Mehrwert gering, wenn die Steckdose nur die Intelligenz für die Zustands-Regelung "Ein/Aus" besäße. AVM geht aber weiter und ermöglicht Energiesparern auch die genaue Kontrolle der Leistungsaufnahme des angeschlossenen Geräts. Die Leistung wird grafisch aufbereitet, wahlweise in 10-Minuten, 24-Stunden-, Monats- oder Jahres-Intervallen, und lässt sich auch per Push-E-Mail versenden. Hierzu ist aber eine Einrichtung unter "System" und "Push-Service" nötig.

Schaltung per Google-Kalender

Einen weiteren interessanten Mehrwert bietet die automatische Schaltung: Sie ermöglicht eine wochentägliche, tägliche, zufällige, rhythmische, einmalige, astronomische (Sonnenauf- und -untergang) und eine Steuerung nach dem Google-Kalender. Im Test funktionierte die Schaltung einwandfrei. Die Einrichtung des Google-Kalenders ist etwas aufwendiger und gelingt nur bei entsprechendem Google-Konto, neu angelegtem Kalender und Authentifizierung der FRITZ!Box für den Kalender.

Von außen gelingt die Kommunikation über den MyFRITZ!-Dienst (ab FRITZ!OS 5.20) von AVM - die Anmeldungsseite erreicht man direkt aus dem Router-Backend. Zusätzlich muss man noch unter "System" und "FRITZ!Box-Kennwort" einen Nutzer und ein Passwort hinzufügen sowie unter "Internet" und "MyFRITZ" den Internetzugriff aktivieren. Dann ist die Steckdose per Browser von Notebooks oder Tablet aus steuerbar, alternativ auch via Android-App MyFRITZ!. Ein Miniprogramm für iOS soll folgen.

Per App reagiert die Schaltsteckdose im internen Netzwerk etwas zögerlicher auf Eingaben als per Browser. In der mobilen Standardansicht bietet das Miniprogramm zudem nur einen reduzierten Zugang zu den Einrichtungsfunktionen. Beim Wechsel in die klassische Browser-Ansicht aus der App heraus passt sich das Miniprogramm nicht an die Displaygröße an, wodurch die Bedienung umständlich wird. Dafür stehen dann alle Einrichtungsparameter zur Verfügung, die es auch via Browser gibt.

Fazit

Die FRITZ!DECT 200 bietet Energieoptimierern dank Verbrauchsmessung und Auswertungsmöglichkeiten eine nützliche Kontrolle ihrer elektrischen Geräte. Als Zeitschalteinheit verrichtet sie einen guten Dienst - aus dem Heimnetzwerk und von unterwegs. So stellt man die Kaffeemaschine per Smartphone an, wenn man noch im Auto sitzt, und hat später frischgebrühten Kaffee im Haus - ohne lange Wartezeiten.

Die Android-App lässt allerdings zu wünschen übrig und eine iOS-App ist noch nicht verfügbar. Richtig interessant wird Heimautomatisierung via AVM ohnehin erst, wenn Aktoren des Herstellers für Heizungsthermostate auf den Markt kommen.

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Alexander Zollondz
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