Eine Millionen Nutzer am ersten Tag
Mega: Kim Dotcom startet neuen Filesharing-Dienst mit großer Show
Genau ein Jahr nach der Abschaltung von Megaupload und der Razzia auf seinem Anwesen hat Kim Dotcom den Startknopf für sein nächstes Projekt Mega gedrückt. Schon in den ersten Stunden meldeten sich Hunderttausende Nutzer bei dem Filesharing-Dienst an. Dem erfolgreichen Einstand folgten eine aufwendige Show und Gerüchte um Mega Movie.
Der Aufbau der Konzertbühne auf dem neuseeländischen Anwesen von Kim Dotcom ließ bereits großes vermuten und so kam es dann auch. Zum Start des neuen Filesharing-Diensts intinierte der Megaupload-Gründer eine Riesen-Show um seine Pressekonferenz, die auch im Netz über Ustream übertragen wurde.
Den Höhepunkt stellte ein Helikopter dar, der auf die FBI-Razzia in der Dotcom Mansion Anfang 2012 anspielen sollte. Den gespielten Angriff beendete Dotcom, indem er dem Hubschrauber zurief: "Stop! Stoppt diesen Wahnsinn!". Auch während der Pressekonferenz zum Start von Mega ließ der weiterhin von einer Auslieferung in die USA Bedrohte keine Gelegenheit aus, auf das aus seiner Sicht unrechtmäßige Verfahren gegen ihn hinzuweisen. Der erfolgreiche Start seines neuen Portals dürfte Dotcom jedoch über die bösen Erinnerungen hinweg getröstet haben.
Start von Mega
Kurz nach dem Start von Mega twitterte Dotcom von Tausenden Neuanmeldungen pro Minute. Innerhalb der ersten Stunde verzeichnete er 100.000 neue Nutzer, nach zwei Stunden sogar 250.000. Nach dem ersten Tag verzeichnet der Service eine Millionen Nutzer, wie The Next Web schreibt. Dies führte auch dazu, dass die Seite kurzfristig nicht zu erreichen war. 50 Gigabyte Speicher erhalten Anwender bei der Anmeldung kostenlos. Kim Dotcom bezeichnet das neue Verschlüsselungskonzept seiner Plattform zudem als rechtlich unangreifbar.
Überraschenderweise postete Dotcom auf Twitter während des Starts seines neuen Filesharing-Diensts einen Screenshot von einem noch unbekannten Portal mit dem Titel "Mega Movie". Dem Bild fügte er die Botschaft hinzu: "MPAA lasst uns reden!"
Im Gespräch mit The Next Web enthüllte der Internetmillionär, dass es sich bei dem Portal um ein Film-Streaming-Angebot handelt, dass bereits vor dem Ende von Megaupload praktisch fertig war. In naher Zukunft wolle Dotcom mit diesem neue Wege gehen und dabei sein neues Finanzierungskonzept, das bereits in Verbindung mit Megabox im Gespräch ist, einführen.


Weitere Details zu Megabox: Kim Dotcom zufolge wird der neue Musikdienst ein völlig neues Geschäftsmodell bieten. Dabei sollen Künstler zu 90 Prozent an den Einnahmen beteiligt werden und Nutzer trotzdem nichts für den Dienst zahlen müssen.
Kim Dotcom hat im Gespräch mit dem US-Technik-Magazin Wired weitere Details zum kommenden Cloud-Dienst Mega bekanntgegeben. Der Nachfolger von Megaupload sei durch neue Technik unangreifbar.
Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat sein neues Filesharing-Portal Mega veröffentlicht. Der Internetmillionär musste den Launch der Webseite jedoch kurzfristig verschieben. Der Besucheransturm zwang die Server in die Knie.
Kim Dotcoms neuer Filesharing-Dienst Mega wird nicht unter der Domain Me.ga an den Start gehen können. Zum einen wehrt sich Gabun und zum anderen eine Hackergruppe, die die URL unter Beschlag genommen hat.
Mega, der Nachfolger von Kim Dotcoms Filesharing-Portal Megaupload, wird in Neuseeland an den Start gehen. Dies hat Dotcom nun bekanntgegeben. Er glaubt, dass sich die neuseeländische Justitz nicht so leicht von Hollywood beeinflussen lasse.
Der Start von Mega, Kim Dotcoms neuem Filesharing-Dienst, steht kurz bevor. Der Wahl-Neuseeländer lockt Nutzer mit 50 Gigabyte kostenlosem Speicher.
Gestern ist Kim Dotcoms neuer Filesharing-Dienst Mega gestartet. Das Angebot lockt mit 50 Gigabyte Gratis-Speicherplatz in der Cloud. Doch ist diese Verlockung Grund genug, um persönliche Daten bei einem solch umstrittenen Dienst zu lagern?




