Tippen auf dem Unterarm
Glass: Google stellt Patentantrag für Laser-Steuerung
Wird sich Googles Augmented Reality-Brille Glass mit einer virtuellen Tastatur, projiziert auf den Unterarm des Trägers steuern lassen? Darauf deutet ein nun veröffentlichter Patenantrag des Suchmaschinenriesen hin. Ob die Technik je in Produktion geht, ist jedoch ungewiss.
Seit Anfang des Jahres gibt es wieder mehr zu berichten über Googles Prestige-Projekt Glass. Erst kürzlich verschickte der Suchmaschinenriese erste Einladungen an Entwickler, um gemeinsam Apps für die Augmented Reality-Brille zu entwickeln.
Chef-Entwickler Babak Parviz erklärte zudem, dass Google derzeit vor allem mit Touchpad, Sprach- und Gestensteuerung experimentiere. Alle Infos über mögliche Steuerungskonzepte hat der Experte in dem Interview mit IEEE Spectrum aber offensichtlich nicht verraten, denn nun ist ein Patentantrag im Netz aufgetaucht, der eine bisher unerwähnte Steuerung zeigt.
Steuerung mit Laser-Tastatur
Das Dokument zeigt eine Technik, mit der eine Lasertatstatur auf jede beliebige Oberfläche - beispielsweise auch einen menschlichen Arm - projiziert werden kann. Eine Kombination aus Projektor, Kamera und Sensor, befestigt an der Brille, würde dann erkennen, an welcher Stelle der Nutzer die virtuellen Tasten berührt und die entsprechenden Funktionen ausführen.
Wie üblich ist es bei solchen Anträgen jedoch ungewiss, ob es die Technik jemals in die Produktion schafft. Bereits im Oktober 2011 entwickelte ein Team von Microsoft Research eine ganz ähnliche Technik. Auch OmniTouch lässt sich auf dem Unterarm steuern, wie das unten stehende Video zeigt. Für den Massenmarkt ist die Technologie aber noch nicht verfügbar.
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Neues von Google Glass: Chef-Entwickler Babak Parviz hat sich in einem Interview zum Fortschritt des Prestige-Projekts geäußert. Wie angekündigt, erhalten die ersten Entwickler die Brille in den nächsten Monaten. Im Gespräch werden zudem noch unbekannte Funktionen erwähnt.
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