Kleiner als eine Kreditkarte

Kamera-Winzling: Nikon Coolpix S01 im Test

Nikon nimmt den Begriff "Kompaktkamera" bei der Coolpix S01 sehr genau. Die 10,1-Megapixel-Kamera ist kleiner als eine Kreditkarte, bietet aber auf engstem Raum jede Menge Technik - etwa einen dreifachen optischen Zoom oder einen 2,5 Zoll großen Touchscreen. Doch kann die Bildqualität der Minikamera überzeugen?

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Nikon Coolpix S01 im Test: Die Nikon Coolpix ist selbst im Kompaktkamera-Bereich ein Winzling. Taugt der Mini-Fotoapparat trotz der geringen Größe für Schnappschüsse? Zum Video: Nikon Coolpix S01 im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Metallgehäuse mit Farbvielfalt
  2. 2Dreifacher Zoom
  3. 3Bedienung
  4. 4Speicherkarte und Anschlüsse
  5. 5Akku
  6. 6Bildqualität
  7. 7Fazit
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Metallgehäuse mit Farbvielfalt

Mit den Abmessungen 51,2 × 77 × 17,2 Millimeter und dem Fliegengewicht von 96 Gramm ist die Nikon Coolpix S01 ein unauffälliger Begleiter und verschwindet bei Bedarf mühelos in Hemd- oder Hosentasche. Im Test gab es sogar den ein oder anderen Schreckmoment, in dem der Tester dachte, er habe die Minikamera verloren, ehe sie sich doch noch in den Tiefen der Hosentasche wiederfand.

Die Verarbeitung der Kamera ist robust, einen speziellen Schutz gegen Stöße oder Nässe weist die Coolpix S01 aber nicht auf. Zu bemängeln ist zudem, dass die Kamera mit ausgefahrenem Objektiv beim Abstellen auf einer ebenen Fläche schnell umkippt. Beim Hinstellen ist also Fingerspitzengefühl gefragt. Mit dem silbernen Metallgehäuse wirkt die Coolpix S01 edel. Allerdings sind auf dem glänzenden Metall auch schnell Kratzer und Fingerabdrücke zu sehen. Wer es etwas bunter mag: Die Nikon Coolpix gibt es auch in den Farben Schwarz, Rot, Weiß und Lila. 

Dreifacher Zoom

Nikon verbaut in der Coolpix S01 einen CCD-Bildsensor mit einer Größe von 1/2,9 Zoll. Er nimmt Bilder mit einer maximalen Größe von zehn Megapixeln und Videos in HD-Qualität (720p) auf. Als Objektiv dient ein Nikkor-Modell mit einem dreifachen optischen Zoom, umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 29 bis 87 Millimetern. Eine feine Regulierung der Brennweite ist jedoch schwierig, da sich das Objektiv träge in großen Schritten bewegt.

Nikon Coolpix S01

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Zum optischen Zoom gesellt sich ein vierfacher Digital-Zoom, der sich nicht abschalten lässt. Beim Zoomen muss der Nutzer deshalb darauf achten, nicht unbeabsichtigt in den Digitalzoom-Bereich zu rutschen. Die Grenze zwischen den Bereichen ist durch einen Trennstrich in der Zoomanzeige im Display markiert. Auf einen optischen Bildstabilisator müssen Nutzer verzichten.

Zwischen verschiedenen Motivprogrammen kann der Nutzer nicht wählen, stattdessen wählt die Coolpix S01 selbstständig das aus Sicht der Kamera beste Programm aus. Auch Programmfunktionen wie eine Serienbildaufnahme fehlen. Den Bildausschnitt wählt der Nutzer über den 2,5 Zoll großen Touchscreen mit circa 230.000 Leuchtpunkten. Er zeigte im Test eine starke Blickwinkelabhängigkeit. Fällt Licht auf ihn, ist die Ablesbarkeit zudem erschwert. 

Bedienung

Die Bedienung der Nikon Coolpix S01 erfolgt weitestgehend über den Touchscreen, dieser unterstützt dabei Eingaben von einem Finger und Wischbewegungen. An physikalischen Knöpfen weist die Nikon-Kamera lediglich einen Powerknopf, einen Auslöser mit integriertem Zoomrad sowie einen Knopf zum Umschalten zwischen Foto- und Wiedergabemodus auf. Auslösen kann der Nutzer die Kamera aber auf Wunsch auch über den Touchscreen.

Will der Nutzer tiefergehende Einstellungen vornehmen oder ein Video drehen, wechselt er durch den Druck auf die mit einem Haus gekennzeichnete Sensortaste neben dem Display in das Hauptmenü der Kamera. Für Grundeinstellungen wie das Aktivieren oder Deaktivieren des Blitzlichts während einer Aufnahme muss der Nutzer nicht umständlich ins Menü wechseln, sondern kann im Display durch einen Druck auf das jeweilige Symbol direkt die entsprechende Einstellung tätigen.


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