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Notizen digitalisieren: So werden Sie Ihre Zettelwirtschaft los Ratgeber

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Option 2: Tablet-Stifte oder Samsungs Note-Konzept

Wer will, kann auch direkt auf einem Tablet schreiben.

Eine weitere Option zur Digitalisierung von Notizen ist es, gleich auf Papier zu verzichten. Dies ist beispielsweise möglich durch Eingabestifte für das iPad oder auch Android-Tablets. Einen umfangreichen Vergleichstest finden Sie hier. Diese Option ist in jedem Falle günstiger als die eben erwähnten Digitalisierer, da - ein Tablet vorausgesetzt - schon für rund 30 Euro ein gutes Produkt erhältlich ist.

Wer aktuell überlegt, sich einen mobilen Flachrechner zu zulegen, und weiß, dass handschriftliche Vermerke dennoch zu seiner Arbeitsroutine gehören, sollte einen Blick auf Samsungs Galaxy Note-Konzept werfen. Der Samsung Stylus SPen, der dem Tablet Galaxy Note 10.1 und dem Smartphone Galaxy Note 2 beiliegt, ist für solche Verwendungszwecke ideal geeignet. Darüber hinaus liefert Samsung Apps mit, die für die Nutzung mit dem Eingabestift ausgelegt sind.

Trotzdem ist auf dem Tablet oder Smartphone schreiben - auch mit Stift - natürlich anders als auf Papier. Ausprobieren vor dem Kauf ist also zu empfehlen.

Option 3: Evernote Smart Notebook von Moleskine

Das Smart Notebook von Moleskine mit Evernote-Anbindung bringt keinen nennenswerten Vorteil im Vergleich zu normalem Papier.

Das Evernote Smart Notebook von Moleskine ist im Netz ab 25 Euro zu finden und bietet neben dem Notizbuch auch eine dreimonatige Evernote-Premium-Mitgliedschaft im Wert von 15 Euro. Im Grunde kostet das Buch also zehn Euro. Dafür soll der Nutzer ein Notizbuch bekommen, das besonders gut auf die Evernote-Kamera ausgelegt ist und bei dem die Digitalisierung und anschließende Durchsuchung von Notizen besonders gut gelingt.

Im Praxistest zeigten sich jedoch keine wesentlichen Vorteile im Vergleich zu normalem Papier. Handschriftliche Notizen waren in Evernote praktisch nicht durchsuchbar. Weder Buchstaben noch ganze Wörter erkannte das Programm. Nicht einmal Memos in Druckbuchstaben auf Fotos, die von einer 8-Megapixel-Smartphone-Kamera unter besten Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, ließen sich durchsuchen. Einen Mehrwert im Vergleich zu normalem Papier bringt das Smart Notebook also nicht.

Option 4: Cloud-Dienste

Zum Beispiel Evernote lässt sich zum Synchronisieren von Notizen nutzen. (Quelle: Screenshot Evernote)

Die günstigste Variante zum Digitalisieren von Notizen ist die Nutzung von Cloud-Diensten wie zum Beispiel EvernoteSkyDrive, iCloud, Google Drive oder auch Dropbox - um nur eine Auswahl zu nennen.

Machen Sie einfach ein Foto von ihren handschriftlichen Notizen und laden es anschließend in ihr Konto. Das Bild lässt sich dann plattformübergreifend via App oder auch Desktop-Clienten synchronisieren und teilen. Fünf Gigabyte stehen in der Regel kostenlos als Speicher-Kapazität zur Verfügung. Wer mehr braucht, kann sein Konto für weniger als fünf Euro pro Monat aufrüsten.

Die Optionen für die Weiterverarbeitung von handschriftlichen Notizen sind auf den Plattformen jedoch beschränkt.

Option 5: Texterkennungssoftware

Für die Konvertierung von handschriftlichen Notizen in Maschinenschrift stehen verschiedene Apps und Programme zur Verfügung. Ein Beispiel für das iPad ist beispielsweise MyScript Plus (kostenlos) oder Notes Plus. Microsoft wiederum bietet OneNote für diese Zwecke an. Fehlerlos funktionieren diese Angebote aber in der Regel nicht und die meisten sind kostenpflichtig.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Evernote User schrieb Uhr
    AW: Zettelwirtschaft ade: So digitalisieren Sie Ihre Notizen

    Das Durchsuchen von Bildern und PDF etc. geht vollumfänglich auch nur in der Premiumversion. Dann klappt es allerdings gut.
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Autor
Annika Demgen
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