Displaygröße, Sitzabstand, Preise

Kaufberatung: Was bringt ein Ultra HD-Fernseher?

Hohe Auflösung, hohe Preise: Derzeit sind Ultra-HD-Fernseher noch etwas für Käufer mit viel Geld in der Tasche. Davon abgesehen gilt es beim Kauf der neuen Geräte aber auch einiges zu beachten.

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Ultra HD-Fernseher waren einer der Schwerpunkte der CES 2013 - unter anderem Samsungs Riesenfernseher S9. (Bild: CES)
Ultra-HD-Fernseher waren einer der Schwerpunkte der CES 2013 - unter anderem Samsungs Riesenfernseher S9. (Bild: CES)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Optimaler Betrachtungsabstand
  2. 2HDMI, Upscaling-Funktion und Preise
  3. 3Fazit

Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl eines Fernsehers ist die Displaygröße. In kleinen Wohnzimmern könnten TV-Geräte mit Diagonalen über 60 Zoll schließlich schon einen großen Teil der Wand bedecken. Was dem einen zusagt, dürfte dem anderen eher missfallen. 

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Bei Ultra-HD-Geräten müssen Interessierte mit großen Displaygrößen Vorlieb nehmen. Toshibas bereits erhältlicher LED-TV mit vierfacher HD-Auflösung 55ZL2G ist da mit 55 Zoll geradezu beschaulich. Vor allem im Vergleich zum jüngst auf der CES vorgestellten Samsung S9, der in der größten Variante eine Diagonale von 110 Zoll besitzt, umgerechnet 2,80 Meter. Für solch einen Boliden dürfte in den wenigsten Wohnzimmern Platz sein.

Optimaler Betrachtungsabstand

Der Grund für die üppigen Displaygrößen dürfte in der Überzeugung der Hersteller liegen, dass sich erst auf diesen Anzeigen die Qualität der hohen Auflösung bemerkbar macht. Für die Konsumenten hat die Displaygröße aber auch einen Vorteil: Der optimale Betrachtungsabstand ist geringer als bei derzeit üblichen Full-HD-Displays. Die Couch kann also näher an den Bildschirm rücken.

Das liegt an der hohen Auflösung - störende Pixel erkennt man erst, wenn man sehr nah an den Fernseher heranrückt. Einen Faktor, mit dem sich der minimale Betrachtungsabstand berechnen lässt, gibt es aber nicht. Ein guter Anhaltspunkt ist die Displayhöhe: Bei einem ein Meter hohen Ultra HD-TV sollte man die Couch minimal rund einen Meter entfernt aufstellen, heißt es. Ein größerer Abstand ist allerdings auch kein Problem - auch dann profitieren Interessierte von der detailreicheren Darstellungskraft der Displays.



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