Hausmittel helfen

So geht's: So reinigen Sie einen Touchscreen richtig

Handys können Krankheiten übertragen, besonders wenn sie nie gereinigt werden. Doch wie gelingt die Reinigung eines Smartphones mit Touchscreen, ohne dass die sensible Oberfläche in Mitleidenschaft gezogen wird? Netzwelt weiß Rat.

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So geht's: So reinigen Sie einen Touchscreen richtig: Smartphones sind schmutzig. Speziell wenn sie beim Essen, Kochen oder gar auf der Toilette verwendet werden. Eine regelmäßige Säuberung ist also erforderlich. Aber wie? Netzwelt zeigt, wie Sie Ihren Touchscreen richtig reinigen. Zum Video: So geht's: So reinigen Sie einen Touchscreen richtig

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Darauf müssen Sie achten
  2. 2Hausmittel helfen
  3. 3Verschmutzung vermeiden
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Auf Smartphones tummeln sich bis zu zehn Mal so viele Bakterien wie auf öffentlichen Toiletten oder Türklinken. Dies ist ein Ergebnis einer Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine aus 2011. Sogar Fäkalbakterien fanden die Forscher. Nur die wenigsten Personen machen sich jedoch ernsthaft Gedanken um die Reinigung ihres Telefons. Dabei nutzen sie es rund um die Uhr, berühren es beim Essen, Kochen und im schlimmsten Fall auch noch auf der Toilette. 

Speziell bei Erkältungs- und Grippewellen wird das Handy daher schnell zum Überträger von Krankheiten. Die Ansteckungsgefahr ist hoch, wie dieses Beispiel zeigt. Erst recht, wenn Sie Ihr Smartphone anderen Personen ausleihen oder das Gerät von Dritten nutzen. Auch wenn das eigene Telefon also nicht zur eingespielten Säuberungsroutine gehört, besteht Putzbedarf. Doch wie?

Darauf müssen Sie achten

Es gibt Tausende heilsversprechende Display-Reinigungssprays, die Ihnen dabei helfen sollen, für Sauberkeit zu sorgen. Prinzipiell eine gute Sache, zumal diese im Netz schon für wenig Geld zu erwerben sind. Allerdings sind solche Sprays für die tägliche Reinigung gar nicht unbedingt nötig und bei zu häufiger Anwendung mitunter sogar schädlich. 

Aggressive Reiniger können die fettabweisende Schicht Ihres Touchscreens zerstören und Ihr Gerät langfristig unbrauchbar machen. Kein Hersteller gewährleistet die volle Funktionsfähigkeit ihres Bildschirms, wenn Sie diesen häufig mit entsprechenden Substanzen behandeln.

Hausmittel helfen

Der Branchenverband BITKOM empfiehlt daher ein einfaches Mikrofasertuch für die tägliche Reinigung. Mit diesem können Sie ganz einfach über das Display streichen und es so vom gröbsten Schmutz befreien. Glasreiniger oder Spülmittel sind definitiv keine Option, da sie aggressive Seifenlaugen enthalten. 

Bei hartnäckigerem Schmutz können Sie den Lappen leicht benetzen. Richtig nass dürfen Sie das Display jedoch in keinem Fall machen. Das Risiko, dass Tropfen durch Ritze und Spalten in das Gehäuse des Smartphones oder auch Tablets gelangen, ist einfach zu groß. Auch bei Notebooks oder Netbooks empiehlt sich übrigens eine Reinigung mit einem solchen Tuch

Komplett keimfrei bekommen Sie Ihr Smartphone mithilfe von Wasser allerdings nicht. Sollten Sie also Bedenken vor Krankheitserregern haben, empfiehlt es sich - speziell im Fall von akuter Ansteckungsgefahr - Ihr Display mit einem Desinfektionsspray zu reinigen. 

Verschmutzung vermeiden

Der beste Schutz vor Ansteckung ist, dafür zu sorgen, dass das Smartphone oder auch Tablet gar nicht erst in die Nähe von gefährlichen Bakterien kommt. Benutzen Sie Ihr Gerät also nicht beim Essen oder auf der Toilette und überprüfen Sie vor der Nutzung die Sauberkeit Ihrer Hände.

Weitere Tutorials finden Sie im netzwelt-Hilfebereich So geht's

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