4 Hybrid-Modelle mit Tablet- und Ultrabook-Modus

Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

Wer noch keinen Tablet-Computer besitzt und in diesem Atemzug auch gleich noch ein neues Notebook benötigt, könnte auch mit einem Convertible glücklich werden. Netzwelt lässt das Lenovo IdeaPad Yoga 13, Dell XPS 12, Sony Vaio Duo 11 und Toshiba Satellite U920t gegeneinander antreten. Alle Ultrabooks verfügen über ein vollwertiges Windows 8, Tastatur und Touchscreen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gewicht
  2. 2Mechanik
  3. 3Schnittstellen
  4. 4Tastatur und Eingabegeräte
  5. 5Akkulaufzeit
  6. 6Fazit
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Sie suchen ein reines Ultrabook? In diesem Artikel finden Sie acht Tipps der Redaktion.

Auf der Suche nach einem Notebook mit Touchscreen? Hier finden Sie einen aktuellen Vergleichstest.

Für Technik-Fans ist es eine besonders spannende Zeit. Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 ist erst wenige Monate alt und schon sprießen neue oder erneuerte Geräte-Konzepte wie Pilze aus dem Boden. Neben Tablet-PCs mit abnehmbarer Tastatur im Stile des Microsoft Surface profitieren vor allem die etwas in Vergessenheit geratenen Convertibles von dieser Entwicklung. 

Alle in diesem Vergleichstest vorgestellten Geräte bieten im Gegensatz zu den meisten Windows-Tablets ein vollwertiges Windows 8 (Pro). Damit ist etwa gewährleistet, dass Sie im Gegensatz zu Windows RT auch Windows-7-Programme ganz normal ausführen können. Ebenfalls verfügen die Geräte über eine vollwertige Tastatur, die mal kleiner und mal größer ausfällt. Dell, Lenovo, Sony und Toshiba verfolgen dabei ganz unterschiedliche Ansätze, um dem Nutzer das Beste aus Notebook- und Tablet-PC zu bieten.

Hier gelangen Sie direkt zu den ausführlichen Einzeltests der jeweiligen Convertibles:

Gewicht

Da die Testkandidaten nicht nur unterschiedliche Klapp-Konzepte verfolgen, sondern zum Teil auch über unterschiedliche Bildschirmdiagonalen verfügen, ist der Gewichtsvergleich natürlich ein wenig unfair. Dennoch entscheidet gerade das Gewicht wesentlich über den "Wohlfühlfaktor" eines Geräts - gerade dann, wenn die Nutzer das Gerät häufig im Tablet-Modus nutzen.

Modellbezeichnung Gewicht / Displaygröße
Dell XPS 121,52 kg / 12,5 Zoll
Lenovo IdeaPad Yoga 1,54 kg / 13,3 Zoll
Sony Vaio Duo 111,28 kg / 11,6 Zoll
Toshiba U920t1,45 kg / 12,5 Zoll

Mechanik

Das Kernstück eines Convertibles ist der Mechanismus, der den Wechsel vom Notebook- in den Tablet-Modus bewirkt. Und hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Am schnellsten verwandelt der Besitzer des Dell XPS 12 sein Ultrabook in ein Tablet. Der Grund: Dell bringt den Touchscreen in einem stabilen Rahmen unter. Das Display ist darin frei beweglich aufgehangen und so dauert die Verwandlung nur wenige Sekunden.

Dell XPS 12

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Toshibas Lösung beim Satellite U920t kommt da schon wesentlich grobschlächtiger daher, was vor allem ein Blick auf die Rückseite des Gerätes klarmacht. Seitlich und mittig angebrachte Führungsschienen lassen das Display für den Tablet-Modus auf die Tastatureinheit gleiten. Das Auseinanderschieben funktioniert prinzipiell gut, jedoch neigt das Display ausgeklappt zu Wippbewegungen.

Auf ähnliche Art und Weise verwandelt sich das Sony Vaio Duo 11 vom Tablet-PC in ein Ultrabook. Hierbei ist jedoch deutlich mehr Umsicht als bei den Vergleichsprodukten gefragt. Auch bedingt die Mechanik genau wie beim Toshiba-Modell eine stark zerklüftete Rückansicht, die nicht jedermanns Sache ist. 

Sehr elegant hingegen löst Lenovo beim IdeaPad Yoga die Mechanik. Mithilfe spezieller Display-Scharniere verwandelt sich der Convertible vom Ultrabook in einen Tablet-PC. Dazu klappt der Nutzer einfach das Display nach hinten auf die Gehäuserückseite weg. Das Lenovo Yoga löst die Aufgabenstellung nach Meinung von netzwelt daher am besten und am unaufälligsten. Im Notebook-Betrieb ist dem Yoga zudem nichts von seinen Verwandlungskünsten anzusehen.

Schnittstellen

Reinen Tablet-PCs fehlt es oft an den notwendigsten Anschlüssen, bei Ultrabooks hingegen erwarten die Nutzer mehr als nur einen USB-Anschluss. Mit zwei USB-3.0-Ports, HDMI- und VGA-Ausgang, Ethernet-Buchse und Speicherkartenschacht bietet das Sony Vaio Duo 11 die vielfältigsten Anschlussmöglichkeiten. Zudem lässt sich die Akkulaufzeit durch einen Zusatzakku, der am Gehäuseboden andockt, erweitern. Dafür bietet es als einziges Gerät in diesem Vergleich kein klassisches Trackpad, sondern setzt auf die Bedienung per optischem Track Point - der nicht für jeden Nutzer das Optimum darstellt.

Sony Vaio Duo 11

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Das Lenovo IdeaPad Yoga hingegen bietet mit Speicherkartenleser, zwei USB-Anschlüssen und einem HDMI-Port deutlich weniger Schnittstellen. Die gleiche Anschlusspalette bietet das Toshiba Satellite U920t. Auch beim Dells XPS 12 herrscht mit zwei USB-Ports und einem Mini-Displayport echter Schnittstellenmangel.

Tastatur und Eingabegeräte

Jeder der Testkandidaten verfügt über eine vollwertige Tastatur und bis auf das Sony Vaio bieten die Convertibles auch alle ein multitouchfähiges Trackpad. Als Besonderheit bietet das Vaio jedoch die Möglichkeit, Bildschirmaktivitäten auch über einen aktiven Bedienstift auszulösen, was das fehlende Trackpad schnell vergessen lässt. Leider lässt sich der Stift aber nicht im oder am Gehäuse verstauen.

Toshiba Satellite U920t

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Flüssig schreiben lässt es sich mit jeder Tastatur der Testgeräte. Am besten kommt hier jedoch die Tastatur des Dell XPS 12 weg, da sie der eines klassischen Notebooks in nichts nachsteht und auch eine Hintergrundbeleuchtung bietet. Auf letztere müssen Yoga-Käufer leider verzichten.

Akkulaufzeit

Zwar sollen Convertibles das Beste aus beiden Welten zusammenführen, bei der Akkulaufzeit orientieren sie sich jedoch durch die Bank weg an Ultrabooks statt an Tablets. Dementsprechend bescheiden fallen die Laufzeiten im Mischbetrieb aus. Vier Stunden sind es in etwa beim Sony-Hybriden, sechs Stunden beim Dell, knapp fünf Stunden beim Yoga von Lenovo. Das Toshiba Satellite U920t konnte netzwelt bislang nur in einem Kurztest unter die Lupe nehmen. Genaue Messwerte zur Akkulaufzeit fehlen daher.

Lenovo IdeaPad Yoga 13

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Fazit

Die wenigsten Kompromisse müssen Nutzer in diesem Testumfeld bei den Modellen von Dell und Lenovo eingehen. Beide sehen bereits auf den ersten Blick wie ganz normale Ultrabooks aus - ihre Qualitäten als Tablet-PC halten sie gekonnt zurück, bis der Nutzer sie tatsächlich benötigt. Das Yoga bietet dabei dank seiner 360-Grad-Scharniere die vielfältigeren Einsatzgebiete, das Dell-Modell dafür die besseren Eingabegeräte. Wer in erster Linie auf der Suche nach einem Notebook ist und nur ab und zu, etwa auf der Couch, auf den Komfort eines Tablet-Computers zurückreifen will, sollte dem Dell XPS 12 den Zuschlag geben. 

Das Dell XPS 12 trägt somit auch knapp den Gesamtsieg in diesem Hybrid-Vergleich nach Hause, sehr dicht gefolgt vom Lenovo IdeaPad Yoga, das aufgrund seiner verbesserungswürdigen Tastatur leicht zurückfällt. Sonys Vaio Duo 11 findet mit Sicherheit ebenfalls seine Liebhaber. Wer gerne mit aktiven Bedienstiften arbeitet und mit einer Bildschirmdiagonalen von elf Zoll leben kann, findet in ihm einen individuellen Begleiter. Zudem bietet das Gerät dank eines speziellen Dock-Anschlusses die Möglichkeit, einen zusätzlichen Akku anzuschließen, und darüberhinaus als einziger Kandidat in diesem Testfeld einen Ethernet-Port und einen VGA-Ausgang. 


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