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Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8
9 Hybrid-Modelle mit Tablet- und Ultrabook-Modus

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Wer noch keinen Tablet-Computer besitzt und in diesem Atemzug auch gleich noch ein neues Notebook benötigt, könnte auch mit einem Convertible glücklich werden. Netzwelt lässt das Lenovo Yoga 2 Pro, Lenovo Yoga 2 11, Dell XPS 12, Dell XPS 11, HP Elitebook Revolve 810 G2, Sony Vaio Duo 13 (Red Edition), Sony Vaio Fit 13A, Gigabyte U2142 und Toshiba Satellite U920t in einem großen Test gegeneinander antreten. Alle Ultrabooks verfügen über ein vollwertiges Windows 8 beziehungsweise Windows 8.1, Tastatur und Touchscreen.

Im Test treten Convertibles verschiedener Hersteller gegeneinander an. Und jeder Hersteller wagt sich ein wenig anders an den Spagat aus Tablet und Notebook.

Sie suchen ein reines Ultrabook? In diesem Artikel finden Sie acht Tipps der Redaktion.

Auf der Suche nach einem Notebook mit Touchscreen? Hier finden Sie einen aktuellen Vergleichstest.

Die ausführlichen Einzeltests der vorgestellten Modelle finden Sie am Ende dieses Artikels verlinkt.

Für Technik-Fans ist es eine besonders spannende Zeit. Microsofts Betriebssystem Windows 8 beziehungsweise Windows 8.1 ist noch relativ jung und schon sprießen neue oder erneuerte Geräte-Konzepte wie Pilze aus dem Boden. Neben Tablet-PCs mit abnehmbarer Tastatur im Stile des Microsoft Surface profitieren vor allem die etwas in Vergessenheit geratenen Convertibles von dieser Entwicklung.

  • Obwohl HP großzügig leichtes Magnesium einsetzt, wiegt das Testgerät knapp 1.400 Gramm. (Bild: netzwelt)
  • Auf der Rückseite positioniert HP unter anderem zwei USB 3.0-Anschlüsse sowie die Ethernet-Buchse. (Bild: netzwelt)
  • Der Kratztest von netzwelt blieb folgenlos. Selbst wenn der Convertible einmal bleibende Narben davontragen sollte: Sie sind aufgrund der Farbgebung kaum zu sehen. (Bild: netzwelt)
  • Gut gefällt der Widerstand des robusten Drehgelenks. (Bild: netzwelt)
  • Den Power-Knopf und die Taste zum Sperren der Bildschirmausrichtung führt HP in Form von Schiebeschaltern aus - verbesserungswürdig. (Bild: netzwelt)
  • Über den seitlich platzierten Dockinganschluss lässt sich Zubehör wie ein externer Akku anschließen. (Bild: netzwelt)
  • Für abendliches Sofa-Surfen: Dank des Drehscharniers ist auch ein Tablet-Modus möglich. (Bild: netzwelt)
  • Das 11,6 Zoll große Display überzeugt unter anderem dank großzügiger Blickwinkel. (Bild: netzwelt)
  • Sämtliche Drücker sind hintergrundbeleuchtet. Subjektiv gefallen auch Hub und Druckpunkt der Tasten. (Bild: netzwelt)
  • Das Trackpad ist etwas kleiner als von "ausgewachsenen" Notebooks her bekannt. Im Alltag hat man sich daran schnell gewöhnt. (Bild: netzwelt)
  • Zusätzliche 370 Gramm müssen für das Netzteil zum Reisegewicht addiert werden. Dafür bietet es ein 3,65 Meter langes Kabel (Bild: netzwelt)

Alle in diesem Vergleichstest vorgestellten Geräte bieten im Gegensatz zu den meisten Windows-Tablets ein vollwertiges Windows 8 oder Windows 8.1. Damit ist etwa gewährleistet, dass Sie im Gegensatz zu Windows RT auch Windows-7-Programme ganz normal ausführen können. Ebenfalls verfügen die Geräte über eine vollwertige Tastatur, die mal kleiner und mal größer ausfällt. Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, Sony und Toshiba verfolgen dabei höchst unterschiedliche Ansätze, um dem Nutzer das Beste aus Notebook- und Tablet-PC zu bieten.

  • Gleichzeitig Ultrabook und Tablet-PC mit Windows 8: Für diesen Test wählte netzwelt die besonders edle "Red Edition". (Bild: netzwelt)
  • Das Vaio Duo 13 im Tablet-Modus: Im reinen Tablet-Betrieb spürt man das Gewicht von 1,3 Kilogramm recht deutlich. (Bild: netzwelt)
  • Der Bildschirm klappt im Ultrabook-Modus in einem festen Winkel von 45 Grad auf. (Bild: netzwelt)
  • Die hintergrundbeleuchtete Tastatur könnte einen besseren Druckpunkt vertragen. (Bild: netzwelt)
  • Das Trackpad ist mit einer Diagonale von 8,3 Zentimetern extrem klein. (Bild: netzwelt)
  • Im Test hinterlässt das Vaio Duo 13 einen guten bis sehr guten Eindruck. (Bild: netzwelt)
  • Zum Lieferumfang gehört der aktive Bedienstift. (Bild: netzwelt)
  • Optional gibt es diesen Mini-Router, der einfach auf das Netzteil aufgesteckt wird, dazu. (Bild: netzwelt)

Gewicht

Da die Testkandidaten nicht nur unterschiedliche Klapp-Konzepte verfolgen, sondern zum Teil auch über unterschiedliche Bildschirmdiagonalen verfügen, ist der Gewichtsvergleich natürlich ein wenig unfair. Dennoch entscheidet gerade das Gewicht wesentlich über den "Wohlfühlfaktor" eines Geräts - gerade dann, wenn die Nutzer das Gerät häufig im Tablet-Modus nutzen. Die folgenden Gewichtsangaben entsprechen dem Gewicht der von netzwelt gestesteten Ausstattungsvarianten und können leicht variieren.

ModellbezeichnungGewicht / Displaygröße
Dell XPS 111,12 kg / 11,6 Zoll
Dell XPS 121,52 kg / 12,5 Zoll
HP Elitebook Revolve 810 G21,37 kg / 11,6 Zoll
Lenovo Yoga 2 111,29 kg / 11,6 Zoll
Lenovo Yoga 2 Pro 1,40 kg / 13,3 Zoll
Sony Vaio Fit 13A1,29 kg / 13,3 Zoll
Sony Vaio Duo 13 Red Edition1,35 kg / 13,3 Zoll
Gigabyte U21421,36 kg / 11,6 Zoll
Toshiba U920t1,45 kg / 12,5 Zoll

Mechanik

Das Kernstück eines Convertibles ist der Mechanismus, der den Wechsel vom Notebook- in den Tablet-Modus bewirkt. Und hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Mit am schnellsten verwandelt der Besitzer des Dell XPS 12 sein Ultrabook in ein Tablet. Der Grund: Dell bringt den Touchscreen in einem stabilen Rahmen unter. Das Display ist darin frei beweglich aufgehangen und so dauert die Verwandlung nur wenige Sekunden.

  • Dreh und Klick: Die Besonderheit am Dell XPS 12 ist sein im Rahmen drehbares, 12,5 Zoll großes Touch-Display. (Bild: netzwelt)
  • Im "normalen" Modus unterscheidet sich das Dell-Convertible kaum von einem Ultrabook mit Windows 8. (Bild: netzwelt)
  • Leider lässt sich die durch Gorilla-Glas geschützte Tablet-Einheit nicht vollständig aus dem Rahmen lösen und autonom nutzen. (Bild: netzwelt)
  • Im "Zeltmodus": In dieser Stellung mutiert das XPS 12 zu einer Art digitaler Bilderrahmen, der bei Bedarf ein vollwertiges Windows 8 bereithält. (Bild: netzwelt)
  • Der sehr fein auflösende Bildschirm unterstützt leider keine Wcom-Bedienstifte. (Bild: netzwelt)
  • Unterm Strich ist das XPS 12 ein sehr gutes Notebook - mit eingebautem Tablet-Bonus. (Bild: netzwelt)
  • Die Preise beginnen bei rund 1.200 Euro. (Bild: netzwelt)

Toshibas Lösung beim Satellite U920t kommt da schon wesentlich grobschlächtiger daher, was vor allem ein Blick auf die Rückseite des Gerätes klarmacht. Seitlich und mittig angebrachte Führungsschienen lassen das Display für den Tablet-Modus auf die Tastatureinheit gleiten. Das Auseinanderschieben funktioniert prinzipiell gut, jedoch neigt das Display ausgeklappt zu Wippbewegungen.

Auf ähnliche Art und Weise verwandelt sich das Sony Vaio Duo 13 vom Tablet-PC in ein Ultrabook. Hierbei ist jedoch deutlich mehr Umsicht als bei den Vergleichsprodukten gefragt. Auch bedingt die Mechanik genau wie beim Toshiba-Modell eine etwas zerklüftete Rückansicht, die nicht jedermanns Sache ist. Zwei kleine Metallhaken arretieren das Display in zwei möglichen Positionen. Beim Sony Vaio Fit 13A, dem ersten Modell aus der neuen "multi-flip PC"-Reihe, hat der japanische Hersteller das Prinzip weiter verfeinert. Hier löst ein Schieber die Display-Arretierung und der Touchscreen gleitet leicht in die jeweilige Endposition, wo er per Magnet fixiert wird.

  • Den Scharnieren kommt eine tragende Rolle zu. Gut, dass Lenovo sie besonders sorgfältig ausführt. (Bild: netzwelt)
  • Anschlussseitig ist das Yoga 2 11 nicht gerade üppig bestückt. So findet sich nur eine USB-Schnittstelle, die Daten nach dem USB 3.0-Standard überträgt. (Bild: netzwelt)
  • Auch das Yoga unterstützt vier verschiedene Modi. Im Bild: der klassische Notebook-Modus. (Bild: netzwelt)
  • Eine weitere USB 2.0-Buchse findet sich an der rechten Flanke. (Bild: netzwelt)
  • Die Scharniere verhindern auch effektiv das Nachwippen des Touchscreens. (Bild: netzwelt)
  • Das Lenovo Yoga 2 11 im sogenannten Zeltmodus... (Bild: netzwelt)
  • ...und im Tablet-Modus. (Bild: netzwelt)
  • Im Standmodus rückt der Touchscreen näher an den Nutzer heran - hilfreich bei beengten Platzverhältnissen. (Bild: netzwelt)
  • Die Maximalhelligkeit könnte höher ausfallen. (Bild: netzwelt)
  • Punktabzug gibt es für die Tastatur. Zum einen lässt sie sich tief eindrücken, zum anderen fällt die wichtige Return-Taste ungewohnt klein aus. (Bild: netzwelt)
  • Der Zugang zu den innenliegenden Komponenten ist erschwert. (Bild: netzwelt)
  • Das Lenovo Yoga 2 11 ist bereits erhältlich und kostet zum Testzeitpunkt knapp 600 Euro. (Bild: netzwelt)

Beim Gigabyte U2142 hingegen nimmt ein einzelnes Drehscharnier den gesamten Bildschirm auf. Zwar funktioniert die Verwandlung vom Ultrabook- in den Tablet-Modus schnell und zuverlässig. Jedoch vermag es das Scharnier nicht, die Anzeige nach Berührung des Nutzers ruhig zu stellen. Konsequenz: Nach jeder Berührung des Touchscreens dauert es eine Weile, bis die Anzeige zum Stillstand kommt - nervig. Ganz anders beim Revolve 810 G2: HP setzt ebenfalls auf ein mechanisches Einzelscharnier. Nach Berührung wippt das Display aber nicht nach.

  • Dreh und Klick: Als waschechter Vertreter der Kategorie Convertible vereint das U2141 Notebook- mit Tablet-Eigenschaften. (Bild: netzwelt)
  • Der Drehmechanismus erlaubt auch ungewöhnliche Blickwinkel auf das Display. (Bild: netzwelt)
  • Der elf Zoll große Touchscreen wird von einem Einzel-Scharnier gehalten. (Bild: netzwelt)
  • Für einen Convertible bietet das Testgerät erstaunlich viele Anschlussmöglichkeiten. (Bild: netzwelt)
  • Sogar ein VGA-Ausgang sowie ein Ethernet-Port ist vorhanden. (Bild: netzwelt)
  • Der hintere Gehäuseteil steht ein Stück weit über. (Bild: netzwelt.de)
  • Im Auslieferungszustand ist das Display durch eine Folie geschützt. Diese eignet sich prinzipiell auch für den Dauereinsatz. (Bild: netzwelt)

Sehr elegant löst Lenovo beim Yoga 2 Pro und Yoga 2 11 die Mechanik. Mithilfe spezieller Display-Scharniere verwandelt sich der Convertible vom Ultrabook in einen Tablet-PC. Dazu klappt der Nutzer einfach das Display nach hinten auf die Gehäuserückseite weg. Dell hat sich von diesem Prinzip offenbar inspirieren lassen, denn beim XPS 11 funktioniert dies auf die gleiche Art und Weise. Die beiden Lenovo Yoga-Modelle und das XPS 11 lösen die Aufgabenstellung nach Meinung von netzwelt daher am besten und am unaufälligsten. Im Notebook-Betrieb sieht man diesen Geräten zudem nichts von den Verwandlungskünsten an.

Schnittstellen

Reinen Tablet-PCs fehlt es oft an den notwendigsten Anschlüssen, bei Ultrabooks hingegen erwarten die Nutzer mehr als nur einen USB-Anschluss. Das Vaio Duo 13 ist hier ganz gut bestückt, allerdings lagert der Hersteller den wichtigen Ethernet-Port sowie den VGA-Ausgang per Kabellösung aus.

  • Kein übergroßes Spaltmaß, sondern Charakteristikum der multi-flip PC-Reihe: Binnen Sekunden lässt sich das Vaio Fit 13A in einen Tablet-PC verwandeln. (Bild: netzwelt)
  • Gute Druckpunkte, aber bitte nicht zu fest bedienen: Die beleuchtete Tastatur erinnert sonst an ein Wasserbett. (Bild: netzwelt)
  • Über den markanten Schieber lässt sich das Display arretieren oder lösen. (Bild: netzwelt)
  • Die linke Gehäuse-Flanke bleibt nahezu anschlussfrei. (Bild: netzwelt)
  • Die Gelenkmechanik wurde von Sony vorbildlich umgesetzt. An den jeweiligen Endpunkten haftet der Touchscreen per Magnet am Gehäuse. (Bild: netzwelt)
  • Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz. (Bild: netzwelt)
  • Die Kühlung meint es zu gut: Der Lüfter macht selbst im Leerlauf deutlich auf sich aufmerksam. (Bild: netzwelt)
  • Eine ungewöhnliche Position für die Lautstärkewippe. (Bild: netzwelt)
  • Mit zwei USB-3.0-Ports und einer HDMI-Schnittstelle ist das Vaio Fit 13A durchschnittlich ausgestattet. Ein LAN-Anschluss fehlt. (Bild: netzwelt)
  • Zwischen beiden Welten: Diese Display-Position ist ebenfalls möglich, wenngleich auch nicht sonderlich stabil. (Bild: netzwelt)
  • Im Tablet-Modus liegt das Display leicht geneigt vor dem Nutzer. (Bild: netzwelt)
  • Im Test muss der multi-flip PC aufgrund des zu lauten Lüfters und ein paar weiterer Schwächen Federn lassen. (Bild: netzwelt)

Ein Trackpad haben alle Modelle in diesem Vergleich. Sony legt seinen Vaio-Modellen zusätzlich noch einen aktiven Bedienstift (Digitizer) bei, der am besten mit Programmen von Drittanbietern funktioniert. Die meisten Schnittstellen dieses Vergleichstestes bietet jedoch das Gigabyte-Modell. Gleich vier USB-Ports, Ethernet, VGA- und HDMI-Ausgang sowie ein Speicherkartenschacht sind hier vorhanden. Wer auf einen Lan-Anschluss viel Wert legt, wird auch bei HP fündig.

Die Lenovo Yoga-Modelle bieten mit Speicherkartenleser, zwei USB-Anschlüssen und einem HDMI-Port deutlich weniger Schnittstellen und teilen dieses Schicksal mit dem Dell XPS 11. Die gleiche Anschlusspalette bietet das Toshiba Satellite U920t und das Sony Vaio Fit 13A. Auch beim Dells XPS 12 herrscht mit zwei USB-Ports und einem Mini-Displayport echter Schnittstellenmangel.

  • Das Dell XPS 11 wird derzeit zu Preisen ab 920 Euro im Dell-Konfigurator angeboten. (Bild: netzwelt)
  • An der linken Gehäuseflanke finden Käufer neben dem Stromanschluss noch Kopfhörereingang, USB-Schnittstelle sowie die Lautstärkewippe. (Bild: netzwelt)
  • Gegenüberliegend gesellt sich ein weiterer USB-Port sowie ein Kartenleser hinzu. (Bild: netzwelt)
  • Einen LAN-Anschluss bietet das 2-in-1-Gerät hingegen nicht. (Bild: netzwelt)
  • Einen solch großen Aufklappwinkel wünschen wir uns auch bei so manchem Ultrabook. Das Display des Dell XPS 11 lässt sich sogar noch weiter als 180 Grad klappen. (Bild: netzwelt)
  • Dann ist etwa der "Zelt-Modus" machbar. (Bild: netzwelt)
  • Ordentlich Negativ-Kritik muss die Tastatur im Test einstecken... (Bild: netzwelt)
  • ...auch wenn sie hübsch und gleichmäßig beleuchtet ist, nervt im Alltag vor allem der fehlende Hub. (Bild: netzwelt)
  • Schlechte Chancen für Selbstschrauber: An die verbaute Technik gelangen nur Profis. (Bild: netzwelt)
  • Verarbeitung und Materialmix gefallen auf ganzer Linie. (Bild: netzwelt)
  • Unterm Strich verhagelt vor allem die nicht praxistaugliche Tastatur das Testergebnis. (Bild: netzwelt)

Tastatur und Eingabegeräte

Dell geht beim XPS 11 einen Sonderweg bei der Tastatur. Statt physikalischer Tasten finden Nutzer eine Touch-Tastatur vor, deren "Drücker" ohne jeden Hub auskommen müssen. Dies reicht maximal für die Eingabe einer URL - bei längeren Texten wird es frustrierend.

Die übrigen Testkandidaten verfügen allesamt über eine vollwertige Tastatur und ein Trackpad. Beim Vaio Duo 13 macht der Mausersatz durch die extrem kleine Grundfläche negativ auf sich aufmerksam. Als Besonderheit bieten Vaio Duo 13 und Vaio Duo Fit jedoch die bereits erwähnte Möglichkeit, Bildschirmaktivitäten auch über einen aktiven Bedienstift auszulösen, was das fehlende Trackpad schnell vergessen lässt. Leider lässt sich der Stift nur beim Vaio Duo 13 über eine Adapterlösung halbwegs sicher verstauen.

  • Vielleicht nicht die Schokoladenseite am Toshiba Satellite U920t, aber definitiv mal etwas anderes: Mit einer Handbewegung wird aus dem Ultrabook ein Tablet. (Bild: netzwelt)
  • Marketing Director Sascha Lange bei der Vorstellung des Toshiba Satellite U920t auf der IFA in Berlin (Bild: netzwelt)
  • Als Betriebssystem kommt Windows 8 in der 64-Variante zum Einsatz. (Bild: netzwelt)
  • Bei Bedarf ganz flach - der Ultrabook-Tablet-Mix lässt sich ungewöhnlich stark falten. (Bild: netzwelt)
  • Im aufgeklappten Zustand bleibt ein großer Rand im hinteren Gehäusebereich. (Bild: netzwelt)
  • Die Bedienung erfolgt wahlweise über Touchpad, Touchscreen oder Tastatur (Bild: netzwelt)
  • Der Tastenhub fällt sehr kurz aus. (Bild: netzwelt)
  • Auch das Touchpad ist sehr klein geraten. (Bild: netzwelt)
  • Im Handumdrehen verwandelt sich Toshibas Neuvorstellung vom Ultrabook in einen Tablet-PC. (Bild: netzwelt)
  • Status-LED geben Auskunft über den Betriebszustand des Convertible. (Bild: netzwelt)

Flüssig schreiben lässt es sich mit Ausnahme des XPS 11 mit jeder Tastatur der Testgeräte. Am besten kommt das Exemplar im Dell XPS 12 weg, da die Tastatur der eines klassischen Notebooks in nichts nachsteht und auch eine Hintergrundbeleuchtung bietet. Auch Yoga 2 Pro-Käufer freuen sich über brauchbare Eingabegeräte, die jedoch eine Eingewöhnungszeit verlangen. Beim günstigeren Yoga 2 11 fiel im Test negativ auf, dass sich die gesamte Tastatureinheit sehr tief eindrücken lässt. Prinzipiell auf gleicher Höhe rangiert das Revolve 810 G2 von Hewlett Packard.

Als störend laut entpuppte sich im Test die Tastatur-Einheit des Gigabyte-Ultrabooks, die jedoch wiederum mit am meisten Platz für die Finger bietet. Sonys Vaio Fit 13A-Klaviatur erinnert stark an ein Wasserbett und ist für Vielschreiber ungeeignet.

Akkulaufzeit

Zwar sollen Convertibles das Beste aus beiden Welten zusammenführen, bei der Akkulaufzeit orientieren sie sich jedoch durch die Bank weg an Ultrabooks statt an Tablets. Dementsprechend bescheiden fallen die Laufzeiten im Mischbetrieb aus. Sechs Stunden sind es etwa bei den Dell-Convertibles, knapp sechs Stunden sind es trotz stromsparendem Haswell-Chipsatz auch beim Yoga 2 Pro und beim Yoga 2 11 von Lenovo. Letzteres bietet auch vergleichbar wenig Rechenleistung, da im Inneren ein Pentium-Chip und kein Core i-Prozessor das Sagen hat. Auch Sonys Vaio Duo 13, Fit 13A und HP Elitebook verfügen über Prozessoren der Haswell-Generation und halten etwas länger als das übrige Testfeld durch. Hier ist mit etwas Umsicht ein voller Arbeitstag drin. Das Toshiba Satellite U920t konnte netzwelt bislang nur in einem Kurztest unter die Lupe nehmen. Genaue Messwerte zur Akkulaufzeit fehlen daher.

  • Das Yoga 2 Pro bietet die gleichen Modi wie der Vorgänger. Im Bild ist der sogenannte "Zelt-Modus" zu sehen. (Bild: netzwelt)
  • Davon abgesehen verhält sich das Multimode-Ultrabook wie ein ganz normales Notebook mit Touchscreen. (Bild: netzwelt)
  • Netzwelt testete das Yoga 2 Pro in knackigem Orange. Es gibt auch eine dezentere Farbkombination. (Bild: netzwelt)
  • Im Stand-Modus ist die Tastatur deaktiviert und das Display zum Nutzer geneigt. (Bild: netzwelt)
  • Die Scharniere ermöglichen auch den bei vielen Notebooks vermissten maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad. (Bild: netzwelt)
  • Im Lieferumfang ist das kompakte Netzteil enthalten. (Bild: netzwelt)
  • Die sehr hohe Display-Auflösung ist nicht zu allen Programmen, wie beispielsweise Photoshop, einwandfrei kompatibel. Die gängigste Software profitiert aber vom Auflösungs-Plus. (Bild: netzwelt)
  • Insgesamt bietet das Yoga zwei USB-Anschlüsse - die Minimal-Ausstattung. (Bild: netzwelt)
  • Seitlich finden sich Tablet-spezifische Tasten zur Lautstärke-Regelung und Ausrichtungssperre. (Bild: netzwelt)
  • Die namensgebenden Scharniere sind von solider Machart, können aber das Nachwippen des Bildschirms nicht immer unterbinden. (Bild: netzwelt)
  • Auch der Innenraum ist mit einem robusten und schmutzabweisenden Material überzogen. (Bild: netzwelt)
  • 1,4 Kilogramm sind für ein Convertible-Ultrabook nicht viel. Im Tablet-Betrieb gehen sie jedoch auf die Arme. (Bild: netzwelt)
  • Leider spiegelt auch die Anzeige des Yoga. (Bild: netzwelt)

Hier gelangen Sie direkt zu den ausführlichen Einzeltests der jeweiligen Convertibles:

Fazit

Die wenigsten Kompromisse müssen Nutzer in diesem Testumfeld bei den Modellen Dell XPS 12 und Lenovo Yoga 2 Pro eingehen. Beide sehen bereits auf den ersten Blick wie ganz normale Ultrabooks aus - ihre Qualitäten als Tablet-PC halten sie gekonnt zurück, bis der Nutzer sie tatsächlich benötigt. Die Yoga-Modelle bieten dabei dank der 360-Grad-Scharniere die vielfältigeren Einsatzgebiete, das Dell XPS 12 dafür die besseren Eingabegeräte. Wer in erster Linie auf der Suche nach einem Notebook ist und nur ab und zu, etwa auf der Couch, auf den Komfort eines Tablet-Computers zurückreifen will, sollte dem Dell XPS 12 den Zuschlag geben. Eine gute Alternative ist das recht leichte, aber teure Revolve 810 G2 von HP.

Den Gesamtsieg in diesem Hybrid-Vergleich trägt knapp Lenovo mit dem Yoga 2 Pro nach Hause, da es neben guten Verwandlungskünsten auch mit einem robusten Gehäuse aufwarten kann. Als günstigere, aber wesentlich schwächere Alternative lässt sich das Yoga 2 11 in Betracht ziehen. Sonys Vaio Duo 13 findet mit Sicherheit noch seine Liebhaber, auch wenn es sich um ein Auslaufmodell handelt. Wer gerne mit aktiven Bedienstiften arbeitet und mit den im ausführlichen Testbericht beschreibenen Eigenheiten leben kann, findet alternativ auch im Vaio Fit 13A einen individuellen Begleiter.

Das Dell XPS 11 ist sehr sauber verarbeitet und überzeugt im Tablet-Modus, kann den anderen Geräten in Sachen Produktivität aber nicht annähernd das Wasser reichen.

Kommentare zu diesem Artikel

Convertibles vereinen das Beste von Tablet und Ultrabook. In diesem Test treten aktuelle Hybrid-PCs und Convertibles mit Windows 8.1 der Marken Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, Toshiba und Sony gegeneinander an. Netzwelt achtet dabei sowohl auf die Verwandlungskünste als auch auf die Alltagsqualitäten.

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  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Artikel wurde aktualisiert. Das Modell Acer R7 wurde aus dem Vergleich entfernt. Neu hinzugefügt: Lenovo Yoga 2 11. Viele Grüße aus der Redaktion.
  • Johann Belle schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Schade, dass in dem Test ganz offensichtlich das "alte" Acer R7 G571 bewertet wurde. Ich habe seit Dezember das R7 G572 mit Haswell-Prozessor. Die Akku-Laufzeit ist offensichtlich deutlich besser, von WLan-Problemen keine Spur. So ist der Vergleich nicht wirklich hilfreich.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Der Artikel wurde soeben ergänzt und um das Review des HP Elitebook Revolve 810 G2 ergänzt. Viele Grüße aus der Redaktion.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Artikel wurde soeben um den Dell XPS 11 ergänzt. Viele Grüße aus der Redaktion
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Artikel wurde soeben aktualisiert und überarbeitet. Sony Vaio Duo 11 und Samsung Ativ Q wurden entfernt. Neu dabei ist das Sony Vaio Fit 13A. Grüße aus der Redaktion
  • Ulf schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Interessanter Vergleich. Spannend wärend hier vieleicht noch die Detacheables von HP. Das Split X2 sowie das Spectre X2. Das Ativ Q von Samsung wurde doch meines Wissens nach eingestellt!?
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Hi Chrstn, dieses wird mit in den Vergleich aufgenommen, sobald die Redaktion ein Testgerät erreicht. Viele Grüße
  • Chrstn schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Ich vermisse schmerzlichst das Sony Vaio Flip, welches es durchaus mit dem Yoga aufnehmen kann!
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8

    Artikel wurde soeben aktualisiert und um Angaben zum Acer R7 ergänzt. Zudem wurde das Lenovo Ideapad Yoga 13 durch das aktuellere Lenovo Yoga 2 Pro ersetzt.

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Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8
Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8
Convertibles vereinen das Beste von Tablet und Ultrabook. In diesem Test treten aktuelle Hybrid-PCs und Convertibles mit Windows 8.1 der Marken Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, Toshiba und Sony gegeneinander an. Netzwelt achtet dabei sowohl auf die Verwandlungskünste als auch auf die Alltagsqualitäten..
http://www.netzwelt.de/news/94878-vergleichstest-vier-convertible-ultrabooks-windows-8.html
2014-05-07 10:48:03
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Vergleichstest: Vier Convertible-Ultrabooks mit Windows 8