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Project Ophelia: Dell kündigt Android-Stick mit Cloud-Dienst an
Consumer Electronics Show

von Stephan Porada Uhr veröffentlicht

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Im Rahmen der CES hat Dell einen Android-Stick vorgestellt, der eine Anbindung an den hauseigenen Cloud-Dienst hat. Nutzer sollen so von überall sicher auf ihre Daten zugreifen können.

Dell hat im Rahmen der CES einen Android-Stick vorgestellt, der jeden Bildschirm in einen PC verwandeln kann. Im Vergleich zu ähnlichen Konkurrenzprodukten bietet der Stick mit dem Namen "Project Ophelia" den Vorzug einer Cloud-Anbindung.

Der Stick im Vergleich mit einer Brille. (Quelle: v3.co.uk)

Der für seine Laptops und Computer bekannte Hardwarehersteller Dell geht mit seinem vorgestellten Android-Stick in eine neue Richtung. Der Stick funktioniert ähnlich wie das bekannte Konkurrenzprodukt Cotton Candy des norwegischen Unternehmens FXI.  Wie sein skandinavisches Pendant verwandelt der Stick Fernseher und andere Bildschirme in funktionierende Android-Systeme. Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Dell für sein Produkt jedoch volle Cloud-Integration an.

Technische Details

Ophelia ist nur etwas größer als ein handelsüblicher USB-Stick und kommt ohne externe Stromquelle oder eingebauten Akku aus. Wird der Stick an einen Bildschirm angeschlossen, bezieht er den benötigten Strom über seine USB- oder Mobile High-Definition Link-Schnittstelle, über die auch die Daten und Bildinformationen gesendet werden.

Dank integriertem Bluetooth lässt sich das mobile Android 4.0 mit passender Maus und Tastatur steuern. Der Nutzer verwendet so die üblichen Funktionen und Apps, die Googles Betriebssystem anbietet. Die Verbindung zum Internet wird mittels WLAN hergestellt.

Ab in die Cloud

Das Besondere, das den Stick von der Konkurrenz abhebt, ist seine volle Integration in den Cloud-Service von Dell. Egal wo der Nutzer den Android-Stick verwendet, er kann immer auf persönliche Daten und Dokumente zugreifen, so lange er über eine Internetverbindung verfügt.

Damit niemand unbefugten Zugang zu den Daten und persönlichen Informationen in der Cloud erlangen kann, sind diese mittels des Dell Wyse Cloud Client Managers geschützt. Der Cloud-Dienst soll vor allem für Geschäftskunden interessant sein, da diese mit dem Stick beispielsweise auch auf entfernte Windows-Rechner zugreifen können.

Der Stick soll laut der Pressemitteliung von Dell in der ersten Jahreshälfte 2013 erhältlich sein. Weitere Neuheiten von der CES finden Sie hier.

Wer ähnliche Android-Sticks sucht, der kann hier sieben verschiedene Modelle begutachten.

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Im Rahmen der CES hat Dell einen Android-Stick vorgestellt, der eine Anbindung an den hauseigenen Cloud-Dienst hat. Nutzer sollen so von überall sicher auf ihre Daten zugreifen können.

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Project Ophelia: Dell kündigt Android-Stick mit Cloud-Dienst an
Dell hat auf der CES einen Android-Stick mit Cloud-Anbindung vorgestellt.
http://www.netzwelt.de/news/94852-project-ophelia-dell-kuendigt-android-stick-cloud-dienst.html
2013-01-08 16:48:56
News
Project Ophelia: Dell kündigt Android-Stick mit Cloud-Dienst an