CES
Büro der Zukunft: Arbeitskonzept mit flexiblen E-Ink-Displays
Im Rahmen der CES hat das Unternehmen Plastic Logic in Zusammenarbeit mit der Queen`s University gezeigt, wie mehrere biegbare E-Ink-Displays mithilfe eines Computer zusammen genutzt werden können. Die Entwickler versprechen sich von dem Konzept eine neue Art, wie Menschen mit Tablets und Computern arbeiten.
In einem Produktvideo zeigen die Universität und das Unternehmen, wie insgesamt sieben verschiedene biegbare E-Ink-Displays in Kombination miteinander zum Arbeiten verwendet werden können.
Die Displays sind eine Entwicklung der Firma Plastic Logics und messen in der Diagonale 10,7 Zoll. Das Besondere an ihnen ist, dass sie biegbar sind und dadurch mit neuen Gesten gesteuert werden können. Beispielsweise blättert der Nutzer ein Textdokument mit einem Biegen des Displays um. Soll ein Lesezeichen gesetzt werden, dann wird einfach ein virtuelles Eselsohr durch das Nach-hinten-Drücken einer Ecke erstellt.
Das Büro der Zukunft
Neben den Displays des Unternehmens ist das Arbeitskonzept mit mehreren PaperTabs, welches sich die Universität ausgedacht hat, interessant. In dem Produkt-Video sind mehrere dieser Tabs mit einem Computer verbunden und liegen auf einem Tisch, der ihre Position per elektromagnetischen Feld erfasst.
Durch die Ortung und Verbindung können beispielsweise mehrere Displays zu einem größeren zusammengefügt werden. Auch das Übertragen von Inhalten von einem Tab auf das andere soll mit einem simplen Antippen oder per Drag&Drop möglich sein.
Des Weiteren ergeben sich durch die Lage der Tabs auf dem Tisch weitere Funktionen. So fungiert beispielsweise ein Papier, welches weiter weg vom Nutzer liegt, als ein Postausgang, in den mit einem kurzen Antippen geschriebene Mails abgelegt und verschickt werden. Eine weiteres, welches noch weiter entfernt ist, kann als eine kleine Übersicht darüber genutzt werden, welche Applikationen gerade aktiv sind. So können auf diesem beispielsweise PDFs als Thumbnails abgelegt und mit einem anderen Papertab wieder aufgenommen werden.
Das Konzept an sich überzeugt und erinnert an das klassische Büro, indem mit mehreren Papieren und Zetteln gleichzeitig gearbeitet wurde. Lediglich die Kabel, welche die E-Paper mit dem PC verbinden, stören das Bild.


Im Internet ist ein Designkonzept für ein Smartphone namens Galaxy Skin aufgetaucht. Hierbei handelt es sich um ein Handy mit flexiblem Display, das sich beispielsweise in eine Uhr verwandeln lässt.
Präsentiert Samsung 2012 das Galaxy S3 mit einem biegsamen Display? Der Hersteller hat angekündigt, im Laufe des nächsten Jahres ein Handy mit flexiblem Display veröffentlichen zu wollen, mit Details hält sich Samsung aber noch zurück.
Nokia arbeitet offenbar mit Hochdruck an verformbaren Handys. Nach dem Morph und dem Nokia Kinetic präsentiert der Hersteller mit HumanForm seinen dritten Entwurf für zukünftige Smartphones. Es bietet eine ungewöhnliche Form und lässt den Nutzer auf intuitive Weise mit dem Gerät interagieren.
Samsung verkündet eine hohe Nachfrage nach seinen flexiblen Displays, Industriekreise gehen davon aus, dass Apple den Einsatz der Bildschirme in künftigen iPhone-Generationen plant.
Auf der Computex in Taipeh hat Asus das neue Ultrabook Taichi vorgestellt. Das Gerät verfügt über zwei Displays und lässt sich sowohl als Tablet als auch als Ultrabook nutzen.
Im Rahmen der CES hat Samsung erneut flexible OLED-Displays für Smartphones vorgestellt. Neben einem echten Prototypen gab es interessante zukünftige Anwendungsmöglichkeiten zu sehen.
Ultrascharfe Bildschirmauflösungen, riesige Fernseher, große Smartphones - netzwelt zeigt die Höhepunkte der CES 2013 in Bildern.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeIch sehe das ähnlich. Allerdings sehe ich auch einen gewissen Trend, der sich abzeichnet. Kommuniziert wird größtenteils per E-Mail und nicht per Snail-Mail. Dokumenten-Ordner und Backups ersetzen immer mehr...
Der Wunsch nach dem papierlosen Büro ist mindestens so alt wie die Erfindung des ersten Computers. Frei nach dem Motto: "Never change a running system!" bleibt dieser Leitspruch (leider) wohl über längere Zeit auch...