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Spiele per Stream: Nvidia stellt Hardware für Cloud-Gaming vor CES 2013

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Im Rahmen der CES hat Chiphersteller Nvidia neue Hardware vorgestellt, mit der das Cloud-Gaming noch besser werden soll. Die neuen Server sollen 36 Mal leistungsstärker sein als die Cloud-Dienste der ersten Generation.

Chiphersteller Nvidia hat im Rahmen der CES eigene neue Server vorgestellt, mit denen Spiele per Stream beispielsweise an Tablets gesendet werden können. Die neue Hardware mit dem Namen GRID soll im Gegensatz zu den im Frühjahr letzten Jahres vorgestellten Modellen noch leistungsstärker sein.

Mit den neuen Servern will Nvidia das Cloud-Gaming verbessern. (Quelle: polygon.com)

An jedem Ort und auf jedem Bildschirm soll gespielt werden. So stellt sich zumindest Nvidia die Zukunft des Gamings vor und legt mit den neuen Nvidia GRID Servern einen weiteren Grundstein für das Spielen in der Cloud.

Die Nvidia GRID-Hardware soll 36 Mal mehr HD-Spiele-Streams liefern, als die ersten Generationen von Cloud-Gaming-Systemen und das bei einer verminderten Verzögerungszeit von nur 30 Millisekunden. So soll ein ungestörtes Spielvergnügen auf Smartphone, Tablet, PC, oder Fernseher möglich sein.

Hardware im Detail

Laut Nvidia soll jeder einzelne GRID-Server bis zu 24 Nutzer gleichzeitig verarbeiten können. Standardmäßig will der Chiphersteller die Hardware in Türmen mit jeweils 20 Stück der Server vertreiben. Insgesamt werden in diesen dann 240 Grafikprozessoren der neuesten Generation des Herstellers takten und für genügend Rechenleistung sorgen, um gleichzeitig 480 Spiele per Stream an die jeweiligen Endgeräte der Nutzer zu übertragen.

Vorteile

Cloud-Gaming könnte in diesem Segment die Technologie der Zukunft sein, da sie den Spielern viele verschiedene Vorteile bietet. So müssen sie dank der Cloud-Technik keine teure Hardware in Form einer leistungsstarken Konsole oder eines potenten PC besitzen. Positiv ist auch, dass Nvidia ein nahtloses Spielvergnügen bieten möchte. Das heißt, dass das Spiel auf einem Gerät gestoppt und an der gleichen Stelle auf einem anderen fortgesetzt werden kann.

Auf der CES zeigt das Unternehmen beispielsweise, wie der aktuelle Titel Assassins Creed 3 in 1080p auf einen Smart-TV von LG per Stream übertragen und gespielt wird.

Zum Start der Hardware hat sich Nvidia die Unterstützung von sechs Unternehmen gesichert, die die Server nutzen werden. Bei diesen handelt es sich um Agawi (USA), Cloud Union (China), Cyber Cloud Technologies (China), G-cluster Global (Japan), Playcast Media Systems (Israel) und Ubitus (Taiwan).

Im Rahmen der CES hat Nvidia nicht nur die neuen Server vorgestellt, sondern auch eine eigene Handheld-Konsole.

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Stephan Porada
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