Verkehrte Netzwelt: Facebook auf gut Deutsch

Bekannte und Freunde

Das mit den "Freunden" würde man sich sogar noch mal überlegen müssen. Bei den Amerikanern - so sagt es zumindest das Klischee - ist jeder gleich ein "guter Freund". In Deutschland nicht unbedingt. Die meisten Leute fallen unter die Kategorie "Bekannte". Dementsprechend müsste man auch das deutsche Facebook strukturieren. Die meisten wären dann in der Kategorie "Bekannte", unterteilt in "Urlaubsbekanntschaften" - welche nach drei Wochen von selbst aus dem System gelöscht werden -, "Freunde von Freunden", "Bekannte aus dem Schach-Club" und "Weitere Bekannte".

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Außerdem gäbe es noch "Gute Bekannte", die man dann per Mausklick in die Kategorie "Freunde, allgemein" upgraden könnte. Die, die man im Original-Facebook zu Hunderten hat, die "Freunde" also, hätte man im deutschen Facebook unter der Kategorie "Freunde, echte" einsortiert. Das wären dann im Regelfall höchstens drei oder vier.

Dann gäbe es noch die Kategorie „Freunde, nützlich". Leute also, die man nicht besonders mag, die man sich aber gewogen halten will, weil man sie mal brauchen könnte.

Vielleicht bräuchte man auch die Kategorie „Nachbarn". Menschen also, die man nicht leiden kann, mit denen man aber irgendwie gut auskommen muss, weil sie nebenan wohnen und die Möglichkeit haben, einem ihren Müll in den Garten zu kippen.

Wir Deutsche lieben es eben zu differenzieren.


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