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James Bond: Activision-Spiele verschwinden aus Steam und Co. Stellungnahme steht noch aus

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James Bond ist verschwunden! Alle Spiele des Publishers Activision wurden aus dem Sortiment diverser Internetvertriebsplattformen wie zum Beispiel Steam und GreenManGaming entfernt. Spekulationen zufolge sind Lizenzbestimmungen der Grund für das mysteriöse Verschwinden.

Alle James Bond-Spiele des Publishers Activision sind aus dem Angebot von Steam entfernt worden. Auch andere Onlinevertriebsdienste wie zum Beispiel Xbox Live, GreenManGaming und sogar der eigene Shop von Activision haben den Doppelnullagenten aus dem Sortiment genommen. Eine offizielle Stellungnahme des Publishers steht aus.

Das Aus für den digitalen Vertrieb der Activision-007-Spiele? (Quelle: MGM)

Auf mysteriöse Weise sind sämtliche von Activision publizierten 007-Titel aus dem Sortiment von Steam und anderen Online-Shops für digitale Inhalte verschwunden. Betroffen ist der von Bizarre Creations entwickelte Titel James Bond 007: Blood Stone, James Bond 007: Ein Quantum Trost von Black Ops-Entwickler Treyarch sowie 007 Legends aus der Softwareschmiede Eurocom.

Xbox Live auch ohne Bond

Neben Steam, GreenManGaming, dem Activision-Store und GameFly ist auch der Marktplatz von Xbox Live betroffen. Hier wurden GoldenEye 007 Reloaded sowie fast alle Inhalte und DLC zu den anderen Spielen der Reihe herausgenommen. Im PlayStation Network hingegen sind die 007-Shooter noch vertreten.

Im Jahre 2006 sicherte sich der Call of Duty-Publisher die Rechte am Bond-Franchise und löste damals Electronic Arts als Lizenzinhaber ab. Eigentlich sollte die von Activision erworbene Lizenz bis 2014 ihre Gültigkeit behalten. Gegenwärtigen Spekulationen zufolge wurden die Rechte an der Bond-Marke verfrüht von MGM Interactive oder aber vom Publisher selbst beendet. Noch hat sich Activision nicht dazu geäußert.

Das letzte Spiel mit dem Doppelnullagenten, 007 Legends, enttäuschte auf ganzer Linie und erntete beinahe durchgehend negative Kritiken. Eurocom, der zuständige Entwickler, musste im vergangenen Herbst zuerst 150 Mitarbeiter entlassen und meldete am 07. Dezember 2012 Insolvenz an.

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2 Kommentare

  • Ernest schrieb Uhr
    AW: James Bond: Activision-Spiele verschwinden aus Steam und Co.

    Abgesehen davon hat der Windows 2000-User auch keine Möglichkeit mehr, auf seinen Steam-Account zuzugreifen, wenn er diesen z.B. ändern oder löschen will. Steam lässt sich gar nicht mehr starten und schiebt dem User den Riegel vor. Das ist "nett" (= die kleine Schwester von Sch......e).

    Was bleibt, ist entweder: a) WinXP zu installieren, um Steam weiterhin nutzen zu können, b) vom Zweitrechner (sofern vorhanden) auf den Steam-Account zugreifen, c) eine sehr höfliche eMail an den Steam-Support schreiben und alles weitere per eMail klären.

    ...oder: Wer gerne Counter-Strike spielt, der bedient sich des "Steamless"-Clients. Das sind Clients, die auf WON2-Servern laufen - allerdings auch nicht so riesig besucht sind, wie die Steam-Clients. Zur Homepage, klickt man sich hier: News - Steamless CS Project

    Wer es nicht kennt: Die WON-Server waren die ersten Server, über die man Counter-Strike (genauer gesagt: "Half Life: Counter-Strike") spielen konnte, was auch für die Retail-Version galt. Irgendwann wurden die WON-Server abgeschaltet (spätestens mit dem Erscheinen von "Counter-Strike: Condition Zero") und Steam wurde in's Leben gerufen. Da sich die WON-Server bei einigen Leuten aber dennoch beliebt gemacht haben, einfacher zu handhaben waren und nicht so umfangreich wie Steam aufgebaut waren, wurde das WON2-Server-Projekt gestartet.
  • Ernest schrieb Uhr
    AW: James Bond: Activision-Spiele verschwinden aus Steam und Co.

    Steam spielt verrückt: Selbst Spiele, die für Windows 2000 ausgepriesen sind (Systemanforderungen) laufen nicht mehr unter Windows 2000, weil Steam den Support für Windows 2000 eingestellt hat. Wie man das verstehen soll? Eigentlich hätte das Updatesystem von Steam so arbeiten können: "Aha! Du hast noch Windows 2000? Okay. Du kannst weiter Deinen Steam-Account haben, wirst aber von Updates ausgeschlossen". Microsoft sperrt mit dem Ende der Updates für Windows 2000 schließlich auch nicht alle Rechner, die Windows 2000 installiert haben.

    Die Haltung von Steam gegenüber dem Kunden, daß er gefälligst selber zu schauen hat, wo er bleibt muß man eigentlich nicht verstehen.

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Thomas Freund
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