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Sonntagsfrage: Ist Ubuntu for Phones ein Handy-OS zu viel?
Kampf der Systeme

von Stephan Porada Uhr veröffentlicht

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Mit Ubuntu als Betriebssystem für Smartphones betritt ein neuer Teilnehmer den Ring und versucht, die Gunst der Nutzer zu gewinnen. Doch ist ein weiteres System notwendig oder doch zu viel des Guten?

Mit Ubuntu gibt es in naher Zukunft ein weiteres Smartphone-Betriebssystem, welches um die Gunst der Kunden wirbt. Ob sich das System neben den anderen etablieren kann, ist fraglich. Ist ein weiteres OS für Smartphones eventuell nicht zu viel und gar nicht vom Markt gefordert?

Mit Ubuntu gibt es bald ein neues Smartphone-Betriebssystem.

Konkurrenz belebt das Geschäft und sorgt für Innovationsdruck. Nach diesem Gedanken müsste es eigentlich eine gute Nachricht sein, dass es ein weiteres Betriebssystem für Smartphones geben wird. Um die anderen dominierenden System unter Druck zu setzen, muss sich Ubuntu aber noch auf dem Markt etablieren. Ob die Funktionen der Linux-Distribution potentielle Kunden überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Des Weiteren ist der Markt schon fest zwischen den Größen Android und iOS aufgeteilt. Andere Systeme wie Windows Phone und Black Berry spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Schwieriger Markt

Schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass es schwierig ist, ein neues System auf dem Markt zu platzieren: Das von Intel und Nokia entwickelte MeeGoo-System brachte es beispielsweise nur zu einem Endgerät. Auch die webOS-Geräte von HP waren nicht von Erfolg gekrönt und wurden bereits nach kurzer Zeit eingestellt. Mit Firefox OS, Tizen und dem Sailfish OS von Jolla stehen zudem drei weitere neue Handy-Betriebssysteme in den Startlöchern.

Ist Ubuntu für Smartphones ein Betriebssystem zu viel?
  • Nein! Wettbewerb sorgt für Innovation.
  • Ja! Das neue System ist zu viel des Guten.
  • Ubuntu? Was ist das?
  • Weiß nicht, was sagen denn die anderen?
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Die Frage ist also, ob sich Ubuntu mit seinen neuen Funktionen durchsetzen kann und die Konkurrenz unter Innovationsdruck setzt? Oder ist ein weiteres Betriebssystem für den Markt einfach zu viel des Guten und nicht nötig? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit anderen Lesern und der netzwelt-Redaktion in unserem Forum.

Kommentare zu diesem Artikel

Mit Ubuntu als Betriebssystem für Smartphones betritt ein neuer Teilnehmer den Ring und versucht, die Gunst der Nutzer zu gewinnen. Doch ist ein weiteres System notwendig oder doch zu viel des Guten?

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  • M.Schmid schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Fände es toll, wenn ich ein Betriebssystem für mein Smartphone nutzen könnte, bei dem nicht kommerzielle Interessen des Anbieters im Vordergrund stehen. Google schenkt einem das Android sicher nicht ohne Grund. Ubuntu ist ein Open-Source-Projekt und dadurch von vornherein ein anderer Ansatz.
  • Tolotos schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Habe seit Jahren Ubuntu als sekundäres BS auf dem PC. Es wird aber immer mehr zum primären BS für mich. Wenn da nicht einige Progs wären die unbedingt Windows oder Mac OS haben wollten.....
  • Mauti schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Es macht schon Sinn ein weiteres Betriebssystem auf den Markt zu bringen - vielleicht schafft es ja einmal das UBUNTU-Handy ein wirklich freies System zu schaffen und nicht so wie IOs, Windows Phone, etc, dass man sich "eingesperrt" fühlt. Ich meine damit, dass man das Handy am PC ansteckt und problemlos Dateien hin- und herkopieren kann, über Bluetooth zu jedem anderen Bluetooth Gerät Daten schicken kann - und so einfache Dinge halt - und dass man nicht seine persönliche Daten in die "CLOUD" stellen muss um perfekt zu synchronisieren. Aber da stecken schon viele dahinter dass die Synchronisierung nur per Cloud einwandfrei funktioniert - siehe gerade die aktuellen Schlagzeilen über NSA und andere Dienste.....
  • StefanLANG schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Wozu die ganze Diskussion? Das Betriebssystem von apple basiert doch auf unix, welches bekanntermaßen doch die Basis von Linux ist. Aber ein ubuntu auf dem Handy fände ich genial. Ein tollles Handy ist immer noch das E7. 16 GB intern und das stabile Symbian.
  • Andykoe schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Ich bin echt gespannt auf die Ubuntu Version fürs Handy! Da ich gerade am PC mit win7 Arbeite und hier nicht auf win8 umsteigen möchte, da es mir nicht zusagt und Android leider kein Betriebssystem für dem PC inpetto hat bin ich doch sehr gespannt, so mal ich gerne auf all meinen Endgeräten die gleiche Version laufen zu lassen, das würde so einiges leichter machen. Dies sagt mir auch bei Apple zu nur bin ich kein Freund von so eingeschränkten Systemen. Mit Ubuntu auf meinem PC und auf dem Handy könnte ich mich gut anfreunden ;)
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    ... übersichtlichen App-Store ... Ich stimme Sarazena zu. Die Idee hinter einem großen App-Angebot ist ja nicht, dass man tatsächlich aber-Millionen Apps installiert, sondern dass unter den Millionen an Apps auch tatsächlich die von mir gern genutzten Apps mit dabei sind. Ein gutes Beispiel hierfür ist WhatsApp, das es eine Zeit lang für WinPhone nicht gab. Mit der Zeit wurde die WinPhone-Verbreitung jedoch höher und der App-Store umfangreicher. Unter anderem kam auch WhatsApp mit hinzu. Oder anders: Je mehr Smartphones aus einem Bereich (iOS, Android, BB10 etc.) im Umlauf sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch für das Smartphone Apps entwickelt werden. Je eher die Entwickler für ein bestimmtes System Apps entwickeln, desto größer wird auch der App-Store. So verstehe ich jedenfalls die Diskussion um den Umfang von App-Stores.
  • Diggen schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    "es wird am App-Store scheitern - die Großen sind schon zu groß" - ich meine: lieber einen übersichtlichen App-Store und WIRKLICH nützliche Apps - und nicht ne ISeite als App verpackt u.ä. dann wirds sogar größer!
  • Unregistrierternewcomer schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Linux-Handys gibts doch seit Jahren schon - Nokias N900 z.B.! Geiles Teil, ich würd nicht annährend auch nur auf die Idee kommen mir son abgesperrtes und ausspionierendes IPhone/Android-Teil zu kaufen - schön ... wers trotzdem tut und sich durch die Riesen gängeln lässt! Debian und kein Ubuntu - aber find ich sowieso besser... Wundert mich das es keiner kennt...die Android- und Apfelwerbung hat wirklich schon ganze Arbeit geleistet!
  • Diggsagg schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Außerdem wird die Sache wohl an den App-Stores scheitern. Da ist die Marktgewalt der Großen einfach zu groß :dow: Nee, ich denke, genau daran wird es nicht scheitern. Die Paketquellen in Ubuntu sind schon ziemlich beachtlich, da dürfte es auch nicht lange dauern, bis der App-Store fürs mobile System gut gefüllt ist.
  • Asriel schrieb Uhr
    AW: Sonntagsfrage: Wer braucht schon Linux-Handys?

    Tut ihr nur so oder seid ihr wirklich so aaaaah... Android basiert NICHT auf einem Linux Kernel sondern ist Linux,in einigen Abschnitten des Kernels, sehr ähnlich.Das heißt:Android ist ähnlich STRUKTURIERT wie Linux

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2013-01-06 09:14:24
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