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GameStick: Android-Konsole erreicht Kickstarter-Ziel in 24 Stunden Ouya-Konkurrent

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Das ging flott: Innerhalb von nur einem Tag fanden sich genug Unterstützer für die Android-Konsole GameStick. Schon im April 2013 soll der Ouya-Konkurrent erhältlich sein.

Ouya bekommt Konkurrenz. Auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter hat die nächste Android-Konsole ihr Finanzierungsziel erreicht - und zwar in Rekordzeit. Da die Entwicklung des GameStick beinahe abgeschlossen ist, wird die Konsole im USB-Stick-Format durch die finanzielle Unterstützung nun schon bald ihren Marktstart feiern.

Passt in jede Hosentasche: Die Android-Konsole GameStick. (Quelle: PlayJam)

Das in San Francisco und London ansässige Unternehmen PlayJam finanziert sich unter anderem durch Smart-TV-Angebote für den englischen Pay-TV-Sender Sky Digital. Seit Januar 2012 arbeitet das Medienunternehmen nun schon zusätzlich an einer Konsole auf Android-Basis. PlayJam zufolge sei die Mini-Konsole bereits zu 90 Prozent fertiggestellt. Um die letzte finanzielle Hürde überwinden zu können, wurde vor zwei Tagen eine Kickstarter-Seite ins Leben gerufen.

Innerhalb von 24 Stunden konnten sich mehr als 1000 "Backer" für die Android-Konsole begeistern und somit die notwendige Finanzhilfe in Höhe von 100.000 US-Dollar generieren. Die finale Version des GameStick soll nicht größer als ein handelsüblicher USB-Stick sein und sich komplett in dem mitgelieferten Controller unterbringen lassen. An den Fernseher wird der "Konsolen-Stick" mittels HDMI-Schnittstelle angeschlossen.

Kein Google Play

GameStick und Controller sollen per Bluetooth 4.0 miteinander kommunizieren. Als Prozessor lässt PlayJam einen Amlogic 8726-MX in die Mini-Konsole verbauen, der größtenteils bei chinesischen Tablets zum Einsatz kommt. Des Weiteren verfügt der GameStick über einen ein Gigabyte großen DDR3-Arbeitsspeicher und acht Gigabyte Flash-Speicher zur Datenspeicherung. Per WLAN-Verbindung können Spiele über den PlayJam-eigenen Shop heruntergeladen werden - Google Play wird vorerst nicht unterstützt.

Noch läuft die Kickstarter-Kampagne bis zum 1. Februar 2013, deshalb werden vermutlich demnächst neue Finanzierungsziele hinzugefügt. Für die Bereitstellung von 69 US-Dollar erhalten Unterstützer sowohl GameStick als auch Controller, im Laden soll die Android-Konsole zehn US-Dollar teurer sein. Die Auslieferung wird laut PlayJam bereits im April 2013 erfolgen.

GameStick ist bereits die dritte Konsole auf Android-Basis, die durch ein Crowdfunding-Portal Finanzhilfe suchte. Für Ouya wurden rund 8,6 Millionen US-Dollar durch die Kickstarter-Community zur Verfügung gestellt. Esfere wählte das Portal indiegogo, scheiterte jedoch. Gerade mal 18 Unterstützer interessierten sich für die Tegra3-Quad-Core-Konsole mit Multitouch-Controller.

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Thomas Freund
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