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Gerücht: Rüstet Sony die PlayStation 4 mit Secondhand-Sperre aus? Spekulationen um nächste Konsolengeneration

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Ist ab der PlayStation 4 Schluss mit dem Verkauf von gebrauchten Spielen? Sony hat sich ein Verfahren patentieren lassen, durch das Datenträger via NFC-Technik mit Hardware kommunizieren.

Wird der Nachfolger der PlayStation 3 eine Secondhand-Sperre besitzen? Ein Patentantrag von Sony, der im NeoGAF-Forum veröffentlicht wurde, deutet daraufhin, dass sich das japanische Unternehmen eine Technik zur Account-Kopplung von elektronischen Datenträgern sichern will.

Will Sony den Spiele-Gebrauchtmarkt mit der nächsten PlayStation unterbinden? (Quelle: freepatentsonline.com)

Bereits seit Längerem kursieren Gerüchte im Netz, dass die nächste PlayStation die Wiedergabe gebrauchter Spiele verweigern wird. Ein neuer Patentantrag von Sony, der kürzlich im NeoGAF-Forum aufgetaucht ist, gibt diesen Spekulationen nun neues Futter. Im Antrag wird eine Technik beschrieben, welche verhindert, dass gebrauchte Spiele mit einem abweichenden Account gestartet werden können.

Spiel mit NFC-Chip

Funktionieren soll diese Technologie laut den aufgetauchten Patentdokumenten folgendermaßen. Jeder Datenträger wird mit einer Art NFC-Chip (Near Field Communication) versehen, welcher über eine eigene Kennung verfügt. Sobald eine Blu-ray beispielsweise in das Wiedergabegerät eingelegt wird, erfolgt eine Auslesung der entsprechenden ID. Ab diesem Zeitpunkt ist der Datenträger an das Gerät und somit an den Benutzer beziehungsweise an den Account gebunden. Ein Weiterverkauf des Spiels wird folglich unterbunden, da der Datenträger nur noch mit dem aktivierten Wiedergabegerät funktioniert.

Ob diese Technologie bei der neuen PlayStation mit dem Codenamen "Orbis" zum Einsatz kommt, ist nicht sicher. Zuletzt sprach sich Jack Tretton, CEO von Sony Computer Entertainment America, gegen eine derartige "Gebrauchtsperre" aus. Er bezeichnete ein solches Vorgehen als verbraucherunfreundlich. Die Entwicklungsschmieden Crytek und DICE hingegen sind Befürworter einer solchen Technik.

Interessierte können die kompletten Patenanträge hier einsehen.

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Thomas Freund
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