Einsteiger-Smartphone mit Dual-SIM-Funktion

Zielgruppe gesucht: Base Varia im Test

Auf der Suche nach einem Dual-SIM- oder einem Einsteiger-Smartphone? - Das Base Varia ist beides in einem. Doch wird das 79-Euro-Modell auch den Ansprüchen der beiden verschiedenen Zielgruppen gerecht?

?
?



Base Varia im Test: Das Base Varia ist ein günstiges Dual-SIM-Smartphone. Im Test offenbart es aber einige Schwächen. Zum Video: Base Varia im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Dual-SIM-Betrieb
  5. 5Multimedia
  6. 6Software
  7. 7Fazit
Werbung

Design und Verarbeitung

Base setzt anders als bei der Fertigung seiner bisherigen Geräte beim Base Varia nicht auf ZTE, sondern auf den ebenfalls chinesischen Hersteller TCL. Das Base Varia basiert dabei auf dem TCL-Modell Alcatel One Touch 918D. Die Bezeichnung prankt sogar noch auf einem Aufkleber unterhalb des Akkus. Die Verarbeitung des Modells ist solide - auch wenn das Gehäuse nur aus Plastik besteht. Die robuste Bauweise hat aber auch ihre Nachteile: Zum Lösen des Akkudeckels muss der Nutzer viel Kraft aufwenden.

Anzeige

Schön: Das Kunststoffgehäuse des Base Varia glänzt nicht, sondern fällt matt aus. Dadurch fallen Fingerabdrücke und andere Verunreinigungen auf dem Modell nicht so stark auf. Der Nutzer hat im Übrigen die Wahl zwischen einer schwarzen und einer weißen Rückseite. Ein entsprechendes Wechselcover liegt dem Varia bei. Doch egal für welche Farbe sich der Nutzer entscheidet, das Varia wirkt mit seinem Design im Jahr 2013 irgendwie antiquiert. 

Hardware

Der Prozessor des Base Varia taktet lediglich mit 635 Megahertz, dementsprechend schwerfällig reagiert das Smartphone. Bis zum Start einer App vergeht gefühlt eine Ewigkeit und selbst Casual Games stellen das Base Varia vor Probleme: Angry Birds Star Wars ruckelt beispielsweise so stark, dass der Titel nahezu unspielbar ist. Ältere Episoden der Reihe laufen dagegen flüssiger.

Das Display des Base Varia misst 3,2 Zoll. Virtuelle Buttons und Tasten fallen daher klein aus, was die Bedienung des Smartphones nicht gerade komfortabel macht. Vor allem auf der virtuellen Tastatur vertippte sich netzwelt im Test immer wieder, hier muss sich der Nutzer beim Schreiben schon konzentrieren oder das Smartphone im Querformat halten, um die Fehlerquote zu minimieren. Der Bildschirm bietet zwar nur eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln, die Darstellung ist dennoch ausreichend scharf um Webseiten und Co. ohne größere Anstrengungen zu lesen. Die Farben wirken aber etwas blass.

Base Varia

  • Bild 1 von 5
  • Bild 2 von 5
  • Bild 3 von 5
  • Bild 4 von 5
  • Bild 5 von 5

Zu bemängeln ist der geringe interne Speicher des Geräts. Er beträgt lediglich 512 Megabyte, dem Nutzer stehen davon weniger als 100 Megabyte zur Verfügung. Im Test war der Platz bereits durch die Installation von Angry Birds und Angry Birds Star Wars aufgebraucht. Erweitert werden kann der Speicher per microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte. Eine 2-Gigabyte-Karte legt Base dem Modell gleich bei. Es empfiehlt sich für den Nutzer daher, nach Möglichkeit Applikationen auf die Speicherkarte zu verschieben.

Sprachqualität und Akkulaufzeit

Die Sprachqualität des Base Varia ist befriedigend. Nebengeräusche werden gut gefiltert, jedoch klingen die Gesprächspartner etwas dumpf und sind zudem leise. Nett: Eine Status-LED informiert den Nutzer über verpasste Anrufe und Nachrichten. 

Base verbaut im Varia einen wechselbaren 1.300-Milliamperestunden-Akku. Der Hersteller verspricht eine maximale Gesprächszeit von bis zu fünf Stunden. Im netzwelt-Akkutest verbrauchte das Base Varia unter Last (Spielen, Downloads bei aktivierter WLAN- und Mobilfunkverbindung sowie Display auf voller Helligkeit) binnen 30 Minuten 14 Prozentpunkte auf der Akkuanzeige. Beides sind eher durchschnittliche Werte. Im Alltag dürfte das Base Varia jeden Abend wieder an die Steckdose müssen.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Mac OS X Kommentar Was Microsoft Linux verdankt

Das Microsoft-Imperium scheint zu schrumpfen. An einer Monopolstellung hält das Unternehmen aber fest: Der Desktop-PC-Markt bleibt in der Hand von...

Kurzfilm der Woche Minecraft-Kurzfilm Der Schatten des Storrn

Beim Kurzfilm der Woche handelt es sich dieses Mal um eine sympathische Fantasygeschichte des YouTubers MisterGamerCraft. Gedreht wurde alles in...