Steuerung über Gesten und Sprache

Ubuntu for Phones: Canonical stellt buttonfreies Handy-OS vor

Die freie Linux-Distribution Ubuntu wird es bald nicht nur für Desktop-PCs, Laptops und Fernseher geben, sondern auch als Betriebssystem für Smartphones und Tablet-PCs. Die Entwickler von Canoncial setzen dabei auf eine nahezu Button-freie Bedienung. Ubuntu for Phones steuert der Nutzer über Gesten und Sprache.

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Ubuntu for Phones wird fast vollständig ohne Buttons gesteuert. (Bild: Screenshot ubuntu.com)
Ubuntu for Phones wird fast vollständig ohne Buttons gesteuert. (Bild: Screenshot ubuntu.com)
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Ubuntu gibt es bald nicht mehr nur für PCs oder Smart TVs, sondern auch für Smartphone und Tablet-PCs, das gab das Entwicklerteam der Linux-Distribution nun bekannt. Unter dem Namen Ubuntu for Phones arbeitet das Unternehmen an einer Umsetzung seines Systems für Smartphones, die Bedienung soll dabei über Gesten oder die Stimme erfolgen.

So erreicht der Nutzer all seine Lieblings-Apps durch einen Fingerwisch über den linken Bildschirmrand. Über einen Fingerwisch vom oberen Bildschirmrand kann der Nutzer eine Universalsuche aufrufen. Befehle innerhalb einer App können auch mittels Stimme an das Handy gesendet werden. So können Nutzer etwa einen bestimmten Instagram-Filter per Sprachbefehl aufrufen. Wer dennoch Buttons vermisst, kann sie mit einem Fingerwisch vom unteren Bildschirmrand bei Bedarf einblenden.

Partner gesucht

Aktuell ist Ubuntu noch auf der Suche nach Partnern unter den Mobilfunkbetreibern und Handyherstellern. Interessierte können das Ubuntu for Phones-Team auf der anstehenden Unterhaltungselektronikmesse CES treffen, die vom 8. bis zum 11. Januar in Las Vegas stattfindet.

Ubuntu for Phones wird es jedoch nicht leicht haben, sich am Markt durchzusetzen. Neben Microsofts Windows Phone 8 und RIMs BlackBerry 10 sowie dem von Samsung und Intel entwickelten MeeGo-Nachfolger Tizen stehen mit Mozillas Firefox OS und dem Sailfish OS des StartUps Jolla zwei weitere neue und ebenso wie Ubuntu freie Systeme vor dem Start. Zumindest die Mozilla Stiftung kann dabei auch bereits auf eine breite Unterstützung von Mobilfunkanbietern und Herstellern für ihr Firefox OS zählen.

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