Neuer Ärger
Instagram: Sammelklage gegen neue AGB eingereicht
Dem zu Facebook gehörenden Foto-Sharing-Dienst Instagram droht erneut Ärger wegen seiner geplanten neuen Nutzungsbedingungen. Nach massiver Kritik von Datenschützern wurde nun in Kalifornien eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht. Sie soll die Rechte der Nutzer an ihren Fotos sichern.
Die US-Anwaltskanzlei Finkelstein & Krinsk hat in San Francisco (Kalifornien) eine Sammelklage gegen den Foto-Sharing-Dienst Instagram angestrengt. Grund seien die geplanten neuen Nutzungsbedingungen, die am 19. Januar 2013 in Kraft treten sollen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Klageschrift kritisiert Reuters zufolge unter anderem, dass Nutzer zwar den neuen Bedingungen widersprechen, dann aber die Rechte an ihren bereits über den Dienst geteilten Bildern verlieren würden.
Kritik an neuen Nutzungsbedingungen
Instagram hatte zuletzt eine Änderung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) angekündigt. Der Entwurf sorgte dabei für Aufruhr unter Nutzern und Datenschützern. Er legte nämlich nahe, dass Instagram sich das Recht vorbehalte, Nutzerfotos an Dritte zu Werbezwecken zu verkaufen. Gründer Kevin Systrom widersprach jedoch dieser Annahme und erklärte die neuen Nutzungsbedingungen seien missverständlich formuliert.
In der nun aktuellen Version steht aber weiterhin, dass sich Instagram das Recht vorbehält, Werbung in Kombination mit Nutzerinhalten zu zeigen. Dieser Passus fand sich bereits auch zuvor in den Nutzungsbedingungen.
Instagram wurde im April 2012 vom weltweit größten Sozialen Netzwerk Facebook gekauft. Facebook geriet in der Vergangenheit des Öfteren wegen seiner Nutzungsbedingungen in die Kritik.
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Der Foto-Sharing-Dienst Instagram arbeitet an einer Android-App. Bislang ist das Programm nur für Apple iOS-Geräte erhältlich. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
Grandioser Start für die neue Android-Version von Instagram: In weniger als 24 Stunden wurde die kostenlose Foto-App über eine Million Mal heruntergeladen. Tendenz steigend.
Apple plant offenbar, in seinen Online-Dienst iCloud einen eingenen Foto-Sharing-Dienst zu integrieren.
Instagram hat seine Nutzungsbedingungen nun verstärkt an Facebook orientiert und räumt sich weitreichende Rechte an den Nutzerdaten und -inhalten ein.
"Wir werden Eure Fotos nicht verkaufen": Instagram hat sich erneut zu den geänderten Nutzungsbedingungen geäußert. Mitbegründer Kevin Systrom entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen.
Nach der anhaltenden Kritik hat sich Instagram nun dazu entschlossen, die umstrittenen Abschnitte in den neuen Nutzungsbedingungen wieder in ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Außerdem steht ein Update für Android und iOS bereit.
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